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Mutterschaftsgeld-Rechner 2026: KK & Arbeitgeberzuschuss

Hier schätzt du online die typische Aufteilung zwischen Kasse und Arbeitgeberzuschuss aus deinem Monatsnetto, inklusive Summe über die Schutzfrist. Kein Kassenbescheid, keine Rechtsberatung.

GKV & PKV
Schutzfrist
PDF & CSV
Versicherung
Steuerklasse
Kirchensteuer

GKV: Tagssatz aus Netto ÷ 30; Kasse max. 13 €/Tag (§ 24i, 2026). Kein Kassenbescheid. Elterngeld ist getrennt.
PKV: Orientierung BAS bis 210 € + AG-Zuschuss (Modell, 13 €/Tag-Referenz). Kein Antrags-Check.

Vereinfachtes Modell; tatsächliche Werte können abweichen (z. B. Mehrfachbeschäftigung).

Dein Ergebnis

Modellrechnung zur Orientierung — kein Kassenbescheid.

Krankenkasse (max. 13 €/Tag)

0,00

 €/Monat (× 30 Tage)

Höchstbetrag greift

Arbeitgeberzuschuss

Rest bis zum Kalendertagssatz (Modell).

0,00

 €/Monat (× 30 Tage)

Arbeitgeber ergänzt (Modell)
Anteil des Kalendertagssatzes von der Krankenkasse (bis Höchstbetrag)  %
Schutzfrist für die Zeitraum-Summe:

Kalendertagssatz (Netto ÷ 30)

0,00

Summe über die Schutzfrist (Orientierung, ohne Steuer-/Sozialabzüge auf die Leistungen): ca. bei Kalendertagen.

Deine Angaben (alle Eingaben)
Versicherung
GKV (§ 24i)
Einkommen
Monatsnetto (Durchschnitt)
Monatsbrutto
Netto-Quelle
Steuerklasse
Bundesland
Kirchensteuer
Kinder
Schutzfrist (Summe)
So setzt sich das Ergebnis zusammen

Modell: Kalendertagssatz aus Netto ÷ 30; KK max. 13 €/Tag (§ 24i SGB V); Arbeitgeber ergänzt bis zum Tagssatz.

  • Ausgangspunkt Monatsnetto (Durchschnitt) Referenz für den Kalendertagssatz
    +
  • Kalendertag Kalendertagssatz (Netto ÷ 30) § 24i: Bemessung pro Kalendertag
    =
  • Krankenkasse min(Kalendertagssatz, 13 €)
    =
  • Arbeitgeber Zuschuss pro Kalendertag Kalendertagssatz − Leistung der Kasse
    =
Zeitraum Summe Kalendertagssatz × Schutzfrist Orientierung ohne Abzüge auf die Leistungen
Tage
=
Disclaimer: Keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Tatsächliche Bemessung und Auszahlung durch Krankenkasse und Arbeitgeber. Vertiefung: Lexikon Mutterschaftsgeld.

Dein Ergebnis (PKV)

Modellrechnung zur Orientierung — kein Ersatz für BAS oder Arbeitgeberbescheid.

Bundesamt (Einmalzahlung)

Bei Anspruch — Antrag beim Bundesamt für Soziale Sicherung.

bis 0,00

einmalig (Orientierung)

Arbeitgeberzuschuss

pro Kalendertag (Modell, fiktiver Referenzwert).

0,00

€/Tag · Summe Schutzfrist siehe „So setzt sich das Ergebnis zusammen“

Arbeitgeber ergänzt (Modell)
Schutzfrist für die AG-Summe:

Gesamtorientierung (PKV)

0,00

Einmalzahlung (bis ) + Arbeitgeberzuschuss über Kalendertage. Kalendertagssatz für das Modell: €/Tag.

Deine Angaben (alle Eingaben)
Versicherung
PKV (Orientierung)
Einkommen
Monatsnetto (Durchschnitt)
Monatsbrutto
Netto-Quelle
Steuerklasse
Bundesland
Kirchensteuer
Kinder
Schutzfrist (AG-Summe)
So setzt sich das Ergebnis zusammen (PKV)

Modell: Kalendertagssatz aus Netto ÷ 30; AG-Zuschuss mit fiktivem Referenzwert (13 €/Tag); zuzüglich Einmalzahlung Bundesamt bis Höchstbetrag (Orientierung).

  • Ausgangspunkt Monatsnetto (Durchschnitt)
    +
  • Kalendertag Kalendertagssatz (Netto ÷ 30)
    =
  • Arbeitgeber / Tag max(0, Tagssatz − Referenz) Referenz 13 €/Tag (fiktiv, § 24i-Höhe)
    =
  • Schutzfrist AG-Zuschuss × Kalendertage
    Tage
    =
  • Bundesamt + Einmalzahlung (bis Höchstbetrag) Nicht mit GKV-Tagesfluss vergleichbar
    +
Ergebnis Gesamtorientierung (PKV) AG-Summe Schutzfrist + Einmalzahlung (max.)
=
Disclaimer: Keine Prüfung von Anspruch, Antrag oder Vertrag. Lexikon Mutterschaftsgeld.

Mutterschaftsgeld-Rechner 2026: wofür du ihn brauchst

Mit diesem Tool schätzt du die typische Aufteilung zwischen Krankenkasse und Arbeitgeberzuschuss für gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmerinnen im Mutterschutz. Der Mutterschaftsgeld-Rechner bildet die übliche GKV-Logik ab: eine schnelle Orientierung zur Höhe, kein Ersatz für einen Kassenbescheid, keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Wer zahlt was, und warum du zwei Beträge siehst

Wer zahlt Mutterschaftsgeld? Die Krankenkasse leistet nach § 24i SGB V bis zu einem gesetzlichen Höchstbetrag pro Kalendertag (Stand 2026: 13 €). Liegt dein aus dem Netto abgeleiteter Kalendertagssatz darüber, kommt in der gängigen Darstellung ein Arbeitgeberzuschuss hinzu. KK-Leistung und Arbeitgeberanteil ergeben zusammen den Tagssatz; im Modell entspricht die Summe aus Kasse und Arbeitgeber dem Kalendertagssatz aus deinem Netto. Ziel der Regelung ist, dass du in der Schutzfrist finanziell nicht schlechtergestellt wirst als mit deinem gewohnten Netto. Technisch wird das in Kassenleistung und Arbeitgeberanteil aufgeteilt.

Willst du Mutterschaftsgeld berechnen oder dein Einkommen mit einem Mutterschaftsgeldrechner (oft auch Mutterschaftsgeld-Rechner geschrieben) grob prüfen, trifft dieses Modell die typische Arbeitnehmerinnen-Logik in der GKV. Abweichungen sind normal. Die Krankenkasse ermittelt Regelentgelt, Zeiträume und Sonderfälle anders als eine vereinfachte Online-Schätzung, etwa bei Wechsel des Arbeitgebers, unregelmäßigen Zuschlägen oder wenn die Kasse andere Monate für die Durchschnittsbildung heranzieht.

Mutterschaftsgeld, Elterngeld und Mutterschutzlohn

Das Mutterschaftsgeld gehört zur Mutterschutzzeit und zur Leistung der GKV (plus typischer Arbeitgeberzuschuss); es ist nicht dasselbe wie Elterngeld nach dem BEEG. Mutterschutzlohn vom Arbeitgeber betrifft typischerweise individuelle Beschäftigungsverbote außerhalb der festen Schutzfristen. In der Lohnabrechnung stehen dafür andere Bezeichnungen und andere Logik als beim Mutterschaftsgeld in den Schutzwochen. Für Elterngeld nutze unseren Elterngeldrechner. Begriffe und Hintergrund: Lexikon Mutterschaftsgeld.

Brutto, Netto und Export

Brauchst du zuerst ein Netto aus dem Brutto? Der Brutto-Netto-Rechner nutzt dasselbe Modell wie die Netto-Schätzung in diesem Tool. So bleiben Brutto-Eingabe, Steuerklasse und übliche Abzüge konsistent, wenn du Werte mit der Lohnabrechnung vergleichst.

Nach der Berechnung kannst du das Ergebnis optional als PDF oder CSV exportieren (einmalige E-Mail-Freigabe). Die Aufteilung Krankenkasse und Arbeitgeber bleibt so für Unterlagen nachvollziehbar, zum Beispiel für Gespräche mit Kasse oder Arbeitgeber. Das ersetzt keinen offiziellen Bescheid.

Oft missverstanden: Der Rechner zeigt eine modellhafte Aufteilung aus einem durchschnittlichen Monatsnetto. Weder die Prüfung des Regelentgelts durch die Kasse noch Sonderfälle (etwa mehrere Beschäftigungen im Bemessungszeitraum) sind damit abgedeckt. Unterlagen und Rückfragen bei der Krankenkasse bleiben maßgeblich.

So funktioniert die Schätzung

Hier siehst du, welche Schritte der Rechner durchläuft und wo die Krankenkasse im Bescheid von diesem Modell abweichen kann. Vergleiche die Ergebnisse mit Lohnabrechnung oder einem Merkblatt deiner Kasse, nicht mit dem Wunsch, eine Online-Zahl durch einen Kassenbescheid zu ersetzen.

Im Modell gilt: Aus dem Monatsnetto wird ein Tageswert gebildet. Die Kasse bleibt bei 13 € pro Kalendertag gedeckelt; den Rest ordnet das Tool dem Arbeitgeberzuschuss zu. Darunter folgt die Schritt-Tabelle, danach ein Zahlenbeispiel.

Vom Monatsnetto zum Kalendertagssatz

Wie wird Mutterschaftsgeld berechnet in diesem Rechner? Aus deinem durchschnittlichen Monatsnetto (Referenz: typischerweise die letzten drei Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist; im Tool ein Monatswert) wird ein Kalendertagssatz gebildet: Netto ÷ 30. Das ist eine gängige Vereinfachung für Online-Rechner. Die Krankenkasse ermittelt im Bescheid das Regelentgelt nach ihren Vorgaben (Zeiträume, Ein- und Ausschlüsse) und kommt damit rechnerisch nicht zwingend auf denselben Tagssatz wie eine pauschale Netto-geteilt-durch-30-Formel.

13 € Höchstbetrag und Arbeitgeberzuschuss

Die Krankenkasse zahlt pro Kalendertag höchstens den gesetzlichen Höchstbetrag (§ 24i Abs. 2 SGB V): 13 Euro pro Kalendertag (in 2026 oft 13 €/Tag). Liegt der Tagssatz darunter, entspricht die KK-Leistung diesem Tagssatz. Liegt er darüber, begrenzt die Kasse auf 13 €; die Differenz zum Kalendertagssatz erscheint im Modell als Arbeitgeberzuschuss. So bleibt die Summe aus beiden gleich dem aus dem Netto abgeleiteten Tagssatz (vor Steuern und Sozialabzügen auf die Auszahlungen). Maximal zahlt die Kasse im Monatsbild oft 390 € (13 € × 30 Tage), wenn der Tagssatz darüber liegt; liegt er darunter, entspricht die Kassenleistung dem niedrigeren Tagssatz.

Wenn die Schätzung von der Kasse abweicht

Kurzarbeit, ein Wechsel des Arbeitgebers oder schwankende Zuschläge können dazu führen, dass dein tatsächliches Regelentgelt vom eingetragenen Durchschnittsnetto abweicht. Passt die Schätzung nicht zu deinen Lohnabrechnungen, prüfe die Eingaben oder die Angaben bei deiner Krankenkasse. Der verbindliche Bemessungsrahmen entsteht dort.

Zahlenbeispiel (vereinfacht): Bei 2.400 € Monatsnetto ergibt 2.400 ÷ 30 = 80 € Kalendertagssatz. Die Kasse leistet höchstens 13 €/Tag (§ 24i); im Modell wären das 67 € Arbeitgeberzuschuss pro Tag, sodass 13 € + 67 € = 80 € zum Tagessatz passen. Liegt der Tagssatz unter 13 €, entspricht die Kassenleistung dem niedrigeren Wert; dann entfällt der Zuschuss im Modell.

Rechenschritte im Überblick

Schritt Bedeutung
1. Monatsnetto Durchschnitt aus den relevanten Monaten vor Schutzfristbeginn, idealerweise aus Lohnabrechnungen.
2. Kalendertagssatz Netto ÷ 30 (Vereinfachung für den Rechner).
3. Krankenkasse / Tag Minimum aus Tagssatz und 13 € (Höchstbetrag).
4. Arbeitgeberzuschuss / Tag Tagssatz minus KK-Anteil im Modell. Zur Erstattungslogik liefern Kassen-Merkblätter die Details.

Wie hoch dein Mutterschaftsgeld ausfällt, hängt von deinem Netto und der Bemessung durch die Kasse ab. Nutze die Felder im Rechner und, wenn du nur ein Brutto hast, die Netto-Schätzung oder den Brutto-Netto-Rechner.

Checkliste für plausiblere Eingaben: Letzte drei Abrechnungen bereithalten; bei variablen Zuschlägen einen Durchschnitt bilden; bei Jobwechsel im Bemessungszeitraum die Kasse früh einbeziehen; das Ergebnis als Orientierung lesen, nicht als Zusage zum Tagessatz im Bescheid.

Schutzfrist, Dauer und die Summe über den Zeitraum

Der Mutterschutz ist zeitlich begrenzt. Wie lange du Leistungen in der konkreten Ausprägung beziehst und ob Verlängerungen (z. B. nach der Geburt) greifen, hängt vom Einzelfall ab. Dieser Rechner multipliziert nur einen im Tool ermittelten Tagssatz mit einer von dir gewählten Tagezahl und zeigt so eine ungefähre Gesamtsumme.

Das ersetzt keine Berechnung der gesetzlichen Fristen und keine Prüfung, ob du in einem Sonderfall (Frühgeburt, Mehrlinge, medizinische Indikation) andere Zeiträume hast. Maßgeblich sind ärztliche Bescheinigungen, die Krankenkasse und ggf. Fachinformationen. Der Wert hier ist eine finanzielle Groborientierung über viele Tage hinweg.

Wie lange bekommt man Mutterschaftsgeld?

Wie lange bekommt man Mutterschaftsgeld? Die tatsächliche Leistungsdauer und der genaue Zeitraum richten sich nach deinem Fall und der Bemessung durch die Krankenkasse (etwa bei verlängertem Schutz nach der Geburt). Im Rechner wählst du für eine ungefähre Gesamtsumme eine typische Anzahl Kalendertage (z. B. 98 Tage im Regelfall oder 112 Tage bei längerer Schutzfrist nach der Geburt, z. B. Mehrlingsgeburt). Das betrifft nur die Multiplikation Tagssatz × Tage, nicht die Tageswerte selbst.

98 oder 112 Kalendertage

98 Kalendertage entsprechen dem gängigen Hinweis 6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Entbindung; 112 Tage stehen für das Muster mit längerer Frist nach der Geburt (z. B. Mehrlingsgeburt). Die Auswahl im Tool dient nur der groben Summenbildung. Sie ist keine rechtsverbindliche Berechnung der Mutterschutzfrist und deckt keine Einzelfälle ab (z. B. Frühgeburt oder gestaffelte Fristen). Verschiebt sich der Entbindungstermin, ändern sich die Kalendertage in der Praxis; das Tool rechnet statisch mit der gewählten Tagezahl.

Unterlagen, mehrere Jobs und die Summe im Tool

Praktisch zählen Lohnabrechnungen und Nachweise zum Regelentgelt, damit Kasse und Arbeitgeber dieselbe Bemessungsgrundlage nutzen. Bei mehreren Jobs oder Wechseln wird die Bewilligung schnell komplexer als eine Schätzung aus einem Monatsnetto. Dann hilft die Rückfrage bei der Krankenkasse vor wichtigen Entscheidungen.

Die angezeigte Summe über die Schutzfrist ist eine grobe Orientierung ohne Abzüge und ohne Steuerfolgen und kein Ersatz für einen Bescheid. Sie multipliziert den im Tool ermittelten Tagssatz mit der gewählten Tagezahl. Bei Fragen zur konkreten Bewilligung wende dich an deine Kasse.

Mutterschaftsgeld vs. Elterngeld und andere Leistungen

Wer nach „Mutterschaftsgeld berechnen“ sucht, findet oft auch Elterngeld, Krankengeld oder Mutterschutzlohn. Orientierung gibt Zweck, Zahler und Zeitraum: so weißt du, welchen Rechner du brauchst und welche Stelle (Kasse, Arbeitgeber, Elterngeldstelle) zuständig ist.

Zuerst der Unterschied zwischen Mutterschaftsgeld und Elterngeld, danach verwandte Begriffe, die in Unterlagen und Gesprächen leicht verwechselt werden.

Mutterschaftsgeld und Elterngeld

Mutterschaftsgeld (hier: GKV und typischer Arbeitgeberzuschuss) hängt mit dem Mutterschutz und der Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung nach § 24i SGB V zusammen. Elterngeld ist eine eigene Familienleistung nach dem BEEG, mit anderen Voraussetzungen, Berechnungsgrundlagen und Antragswegen.

Elterngeld beantragst du beim zuständigen Träger; es bezieht sich auf andere Bezugs- und Berechnungszeiträume als das Mutterschaftsgeld. Rund um die Geburt spielen Übergänge und Reihenfolgen eine Rolle. Welche Leistung wann greift und wie Anrechnungen aussehen, klärst du im Antrag und in der Beratung vor Ort, nicht mit diesem Rechner.

  • Mutterschaftsgeld: Lohnersatz rund um die Schutzfristen (hier GKV + typischer Arbeitgeberzuschuss).
  • Elterngeld: Familienleistung für die Zeit nach der Geburt (längere Bezugsdauer möglich), anderer Antrag, andere Berechnung.
  • Für eine Elterngeld-Schätzung den Elterngeldrechner nutzen; dieses Tool ersetzt ihn nicht.

Krankengeld und Mutterschutzlohn

Zum Vergleich von Einkommensbezügen bei Arbeitsverhinderung kann der Krankengeld-Rechner helfen; das betrifft andere Fälle als den Mutterschutz (Krankheit und Arbeitsunfähigkeit nach SGB V, nicht die Mutterschutzfrist). Mutterschutzlohn vom Arbeitgeber bei Verboten außerhalb der festen Schutzfristen ist wiederum etwas anderes als Mutterschaftsgeld in den Schutzwochen. In Team und Lohnabrechnung lohnt eine klare Begriffstrennung.

Mehr Hintergrund: Lexikon Mutterschaftsgeld.

PKV, familienversichert und typische Grenzen

Nicht jede Versicherungslage folgt dem § 24i-GKV-Muster dieses Rechners. Privat Versicherte und Familienversicherte brauchen oft andere Anlaufstellen (Bundesamt, PKV, Arbeitgeber) und andere Nachweise. Die nächsten Abschnitte behandeln PKV, Familienversicherung und Minijob: was sich aus dem Tool ableiten lässt und was du extern klären solltest.

PKV (Arbeitnehmerin): BAS und Arbeitgeberzuschuss im Modell

Wählst du Privat versichert (Arbeitnehmerin), zeigt das Tool eine Orientierung zur Einmalzahlung (bis zu 210 € beim Bundesamt für Soziale Sicherung, wenn Anspruch; Höhe und Voraussetzungen am geltenden Recht prüfen) und zum Arbeitgeberzuschuss mit fiktivem 13-€-Tagesbezug. Das ist nicht dieselbe Logik wie § 24i GKV. So siehst du, dass hier keine GKV-Tagesleistung wie bei gesetzlich Versicherten vorliegt.

Familienversicherung und wann kein €-Betrag sinnvoll ist

Bei Familienversicherung oder anderen Fällen ohne eigene GKV-Leistung nach § 24i liefert dieses Tool keine €-Schätzung nach GKV-Muster. Dann sind Krankenkasse, PKV, Bundesamt oder Fachberatung die richtigen Ansprechpartner. Mehrere Tarife, Auslandsbezüge oder ungewöhnliche Beschäftigungsmodelle überfordern eine Pauschal-Eingabe schnell.

GKV, Minijob und typische Grenzen

Mutterschaftsgeld gesetzlich versichert meint im Tool die typische Arbeitnehmerinnen-Logik in der GKV. Bei einem Minijob entscheiden Versicherungsstatus und Krankengeld-Anspruch: Gesetzlich versichert mit Krankengeld-Anspruch kann die Kasse im Rahmen der Voraussetzungen leisten. Bei Familienversicherung ohne eigene GKV-Leistung liegt der Schwerpunkt eher bei BAS und Arbeitgeber, nicht bei diesem GKV-Modell. Mehrfachbeschäftigung, Wechsel der Beschäftigung oder Sonderzahlungen machen die Bemessung oft komplexer als ein Online-Modell.

Bei PKV oder Familienversicherung: Unterlagen sammeln (Versicherungsnachweis, Bescheinigungen), BAS oder PKV kontaktieren, den Arbeitgeber einbinden. Eine GKV-Schätzung ist keine Zusage.

Ordio unterstützt Betriebe bei Abwesenheiten und Zeiterfassung. Das ersetzt keine Sozialrechtsberatung.

Für HR und Lohnabrechnung

In Betrieben geht es um klare Kommunikation: Mitarbeitende wollen wissen, welche Rolle Kasse und Arbeitgeber haben; HR und Lohn wollen keine falschen Zusagen und trotzdem sachlich informieren. Der Rechner liefert eine gemeinsame Referenz für typische Zahlen, nicht die Bewilligung durch die Kasse und keine steuerliche Bewertung in der Abrechnung. Kombiniere ihn mit euren internen Abläufen (Entgeltdaten, Abstimmung mit der Kasse, U2, Bescheinigungen, Sonderfälle).

Orientierung für Personal, Lohn und Führungskräfte

In Personal und Lohnbuchhaltung dient der Rechner als Orientierung, wenn Mitarbeitende Fragen zur typischen Aufteilung zwischen Krankenkasse und Arbeitgeber stellen. Er ersetzt keine kassenrechtliche Prüfung, keine Abstimmung mit dem U2-Verfahren und keine steuerliche Bewertung von Zuschüssen. Dafür bleiben Fachstellen und eure Payroll-Prozesse zuständig.

Typische Anlässe im Team

Häufig: Rückfragen vor dem Mutterschutz, Abstimmung mit der Krankenkasse, interne Infos fürs Team. Eine einheitliche Einordnung hilft, egal ob jemand zuerst den Tagessatz, die Wochenansicht oder die Summe über die Schutzfrist sehen will. So bleibt die Kommunikation nachvollziehbar, ohne juristische Detailprüfung vorzuspiegeln.

  • Onboarding: Einheitliche Formulierung (z. B. Kasse bis 13 €/Tag, Rest im Modell beim Arbeitgeber) statt isolierter Einzelfallzahlen ohne Kontext.
  • Dokumentation: Verweis auf Lohnabrechnung und Kassenposten, nicht nur auf Online-Schätzungen.
  • Grenzen: Bei PKV, Familienversicherung oder mehreren Jobs früh die zuständige Stelle nennen.

Prozesse im Betrieb

Prozesse zu Mutterschutz und Gehaltsfortzahlung kannst du in Ordio mit Abwesenheiten und Payroll abbilden, mit nachvollziehbaren Daten und Freigaben, besonders in Schichtbetrieben.

Personal & Abwesenheiten mit der Ordio Super App

Schichtplan, Zeiterfassung und Abwesenheiten an einem Ort — für Teams in Schichtbetrieben.

Häufige Fragen zum Mutterschaftsgeld-Rechner 2026

Wie rechnet der Mutterschaftsgeld-Rechner?

Gesetzlich versichert (GKV): Aus deinem durchschnittlichen Monatsnetto bildet das Tool einen Kalendertagssatz (Netto ÷ 30). Die Krankenkasse leistet pro Tag bis zum gesetzlichen Höchstbetrag nach § 24i SGB V (13 € pro Kalendertag, Stand 2026). Liegt der Tagssatz höher, weist das Modell die Differenz als Arbeitgeberzuschuss aus.

Privat versichert (Arbeitnehmerin): Es gilt eine eigene Orientierung (MuSchG): Einmalzahlung bis 210 € beim Bundesamt für Soziale Sicherung, wenn Anspruch besteht, plus Arbeitgeberzuschuss mit fiktivem 13-€-Tagesbezug. Das ist nicht dieselbe Logik wie § 24i GKV. Details: Lexikon Mutterschaftsgeld.

Wie hoch ist das Mutterschaftsgeld ungefähr?

Die Höhe hängt von deinem Bemessungsentgelt bzw. dem Netto ab, das die Krankenkasse zugrunde legt. Im Rechner entsteht ein Kalendertagssatz aus deinem Monatsnetto (÷ 30). Die Kasse zahlt höchstens 13 € pro Kalendertag; darunter entspricht die Kassenleistung dem niedrigeren Tagssatz.

Das Ergebnis ist eine Schätzung. Verbindlich sind der Bescheid der Kasse und deine Lohnabrechnung.

Was bedeutet der Höchstbetrag von 13 Euro pro Kalendertag?

Nach § 24i Abs. 2 SGB V zahlt die gesetzliche Krankenkasse für das Mutterschaftsgeld höchstens 13 € pro Kalendertag (häufig als 390 € pro 30-Tage-Monat dargestellt, wenn der Tagssatz über 13 € liegt). Liegt dein aus dem Netto abgeleiteter Tagssatz darunter, orientiert sich die Kassenleistung an diesem niedrigeren Wert.

Wer zahlt Mutterschaftsgeld: Krankenkasse oder Arbeitgeber?

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt das Mutterschaftsgeld nach § 24i SGB V bis zum Höchstbetrag pro Kalendertag (13 €, Stand 2026).

Liegt dein typisches Netto über dem, was sich aus der Kassenleistung ergibt, zeigt der Rechner den üblichen Arbeitgeberzuschuss als Differenz. Wie Erstattung und Buchung im Einzelfall laufen, klären Kasse, Arbeitgeber und ggf. Merkblätter.

Welches Netto soll ich für die Schätzung eintragen?

Orientierung bieten die letzten drei Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist, in der Praxis oft als Durchschnitt aus den Lohnabrechnungen.

Wenn du nur Brutto hast, kannst du im Rechner das Netto schätzen (gleiches Modell wie im Brutto-Netto-Rechner).

Wie lange bekommt man Mutterschaftsgeld?

Die Leistungsdauer und der genaue Zeitraum richten sich nach deinem Fall und der Bewilligung durch die Krankenkasse (etwa bei verlängertem Schutz nach der Geburt). Im Rechner kannst du für eine Summen-Einordnung z. B. 98 oder 112 Kalendertage wählen. Das ersetzt keine Auskunft zur tatsächlichen Zahlungsdauer.

Was bedeutet die Summe über die Schutzfrist im Rechner?

Der Rechner multipliziert den Kalendertagssatz mit der gewählten Anzahl Kalendertage (z. B. 98 im Regelfall oder 112 bei längerer Schutzfrist nach der Geburt). Das ist eine grobe Gesamtsumme zur Einordnung, ohne Abzüge und ohne steuerliche Bewertung. Sie ersetzt keinen Bescheid.

Gilt der Rechner für privat Versicherte und die Einmalzahlung beim Bundesamt?

Wähle Privat versichert (Arbeitnehmerin): Dann zeigt das Tool eine Orientierung zur Einmalzahlung (bis zu 210 € beim Bundesamt für Soziale Sicherung, wenn Anspruch; Höhe und Voraussetzungen am geltenden Recht prüfen) und zum Arbeitgeberzuschuss mit fiktivem 13-€-Tagesbezug. Das ist nicht die GKV-Logik von § 24i.

Für verbindliche Beträge gelten BAS, PKV und Arbeitgeber im Einzelfall.

Was gilt bei Familienversicherung ohne eigene GKV-Leistung nach § 24i?

In diesen Fällen liefert dieses Tool keine €-Schätzung nach dem GKV-Muster oben. Bitte Krankenkasse (z. B. der mitversicherten Person), PKV oder Bundesamt einbeziehen. Mehr Hintergrund: Lexikon Mutterschaftsgeld.

Worin unterscheiden sich Mutterschaftsgeld und Elterngeld?

Mutterschaftsgeld (hier: Fokus GKV und typischer Arbeitgeberzuschuss) hängt mit dem Mutterschutz und § 24i SGB V zusammen. Elterngeld ist eine eigene Leistung nach dem BEEG mit anderen Voraussetzungen, Bezugszeiten und Anträgen.

Für eine Schätzung zum Elterngeld nutze unseren Elterngeldrechner.

Kann ich die Berechnung als PDF oder CSV exportieren?

Ja. Nach Name, E-Mail und Einwilligung zu den im Dialog beschriebenen Zwecken (Marketing-Consent) kannst du das Ergebnis als PDF oder CSV herunterladen. Die genauen Felder und Hinweise stehen im Export-Dialog auf der Seite.

Ersetzt der Rechner einen Bescheid der Krankenkasse?

Nein. Das Tool liefert eine vereinfachte Orientierung. Regelentgelt, Zeiträume und Sonderfälle kann die Krankenkasse anders bewerten als eine Online-Eingabe. Für verbindliche Fragen nutze Unterlagen und die Kasse.