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Mutterschaftsgeld-Rechner 2026: KK & Arbeitgeberzuschuss

Mutterschaftsgeld-Rechner 2026: KK- und Arbeitgeberzuschuss schätzen (§ 24i SGB V, 13 €/Tag). Netto, Schutzfrist, PDF/CSV – kostenlos. Keine Rechtsberatung.

Mutterschaftsgeld-Rechner 2026: wofür du ihn brauchst

  • Wer zahlt was, und warum du zwei Beträge siehst

  • Mutterschaftsgeld, Elterngeld und Mutterschutzlohn

  • Brutto, Netto und Export

So funktioniert die Schätzung

SchrittBedeutung
1. MonatsnettoDurchschnitt aus relevanten Monaten vor Schutzfristbeginn (idealerweise Lohnabrechnungen).
2. KalendertagssatzNetto ÷ 30 (Vereinfachung im Rechner).
3. Krankenkasse / TagMinimum aus Tagssatz und 13 € Höchstbetrag.
4. Arbeitgeberzuschuss / TagTagssatz minus KK-Anteil im Modell.
  • Beispiel 1: 300 € Netto (unter dem Cap)

  • Beispiel 2: 6.000 € Netto (Arbeitgeberzuschuss greift)

  • Grenzfall: 390 € Netto (exakt am KK-Höchstbetrag)

Schutzfrist, Dauer und die Summe über den Zeitraum

  • 98 Kalendertage

    Regelfall: 6 Wochen vor + 8 Wochen nach Entbindung. Bei 300 € Netto: 980 € Gesamtbetrag.

  • 112 Kalendertage

    Längere Frist nach Geburt (z. B. Mehrlingsgeburt). Bei 300 € Netto: 1.120 € Gesamtbetrag — 140 € mehr durch die 14 zusätzlichen Tage.

  • Unterlagen & mehrere Jobs

    Lohnabrechnungen zum Regelentgelt; bei Wechseln Kasse einbeziehen

Hinweis

Mutterschaftsgeld vs. Elterngeld und andere Leistungen

MerkmalMutterschaftsgeldElterngeld
Rechtsgrundlage§ 24i SGB V (MuSchG)BEEG
ZeitraumSchutzfrist: 6 Wochen vor bis 8 (bzw. 12) Wochen nach GeburtNach der Schutzfrist, bis 12 (14) bzw. 24 Monate
Wer zahltKrankenkasse + ArbeitgeberzuschussElterngeldstelle (Land)
BerechnungsbasisNetto der letzten Monate vor Schutzfrist, gedeckelt auf 13 €/Tag KK-AnteilElterngeldnetto × Ersatzrate (65–100 %), gedeckelt auf 300–1.800 €/Monat
Zuständige StelleGesetzliche Krankenkasse (bzw. Arbeitgeber für den Zuschuss)Elterngeldstelle des Bundeslandes
  • Chronologische Reihenfolge

  • Krankengeld und Mutterschutzlohn

PKV, familienversichert und typische Grenzen

PKV (Arbeitnehmerin): BAS-Einmalzahlung und Arbeitgeberzuschuss
Familienversicherung
GKV, Minijob und typische Grenzen der Schätzung

Nicht jedes Modell passt

Für HR und Lohnabrechnung

Arbeitgeberzuschuss-Formel

  • Orientierung für Personal & Lohn

    Typische Aufteilung KK/AG erklären — ersetzt keine kassenrechtliche Prüfung

  • Typische Anlässe im Team

    Rückfragen vor Mutterschutz, Abstimmung mit der Kasse

  • Prozesse im Betrieb

    Mutterschutz und Abwesenheiten in Ordio abbilden

Entdecke weitere Rechner für Zeiterfassung, Lohnabrechnung und Personalmanagement.

Häufige Fragen zum Mutterschaftsgeld-Rechner 2026

Wie rechnet der Mutterschaftsgeld-Rechner?

Gesetzlich versichert (GKV): Aus deinem durchschnittlichen Monatsnetto bildet das Tool einen Kalendertagssatz (Netto ÷ 30). Die Krankenkasse leistet pro Tag bis zum gesetzlichen Höchstbetrag nach § 24i SGB V (13 € pro Kalendertag, Stand 2026). Liegt der Tagssatz höher, weist das Modell die Differenz als Arbeitgeberzuschuss aus.

Privat versichert (Arbeitnehmerin): Es gilt eine eigene Orientierung (MuSchG): Einmalzahlung bis 210 € beim Bundesamt für Soziale Sicherung, wenn Anspruch besteht, plus Arbeitgeberzuschuss mit fiktivem 13-€-Tagesbezug. Das ist nicht dieselbe Logik wie § 24i GKV. Details: Lexikon Mutterschaftsgeld.

Wie hoch ist das Mutterschaftsgeld ungefähr?

Die Höhe hängt von deinem Bemessungsentgelt bzw. dem Netto ab, das die Krankenkasse zugrunde legt. Im Rechner entsteht ein Kalendertagssatz aus deinem Monatsnetto (÷ 30). Die Kasse zahlt höchstens 13 € pro Kalendertag; darunter entspricht die Kassenleistung dem niedrigeren Tagssatz.

Das Ergebnis ist eine Schätzung. Verbindlich sind der Bescheid der Kasse und deine Lohnabrechnung.

Was bedeutet der Höchstbetrag von 13 Euro pro Kalendertag?

Nach § 24i Abs. 2 SGB V zahlt die gesetzliche Krankenkasse für das Mutterschaftsgeld höchstens 13 € pro Kalendertag (häufig als 390 € pro 30-Tage-Monat dargestellt, wenn der Tagssatz über 13 € liegt). Liegt dein aus dem Netto abgeleiteter Tagssatz darunter, orientiert sich die Kassenleistung an diesem niedrigeren Wert.

Wer zahlt Mutterschaftsgeld: Krankenkasse oder Arbeitgeber?

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt das Mutterschaftsgeld nach § 24i SGB V bis zum Höchstbetrag pro Kalendertag (13 €, Stand 2026).

Liegt dein typisches Netto über dem, was sich aus der Kassenleistung ergibt, zeigt der Rechner den üblichen Arbeitgeberzuschuss als Differenz. Wie Erstattung und Buchung im Einzelfall laufen, klären Kasse, Arbeitgeber und ggf. Merkblätter.

Wie hoch ist der Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld genau?

Der Arbeitgeberzuschuss pro Tag ist die Differenz zwischen deinem Kalendertagssatz (Durchschnittsnetto ÷ 30 im Rechner) und dem KK-Anteil (maximal 13 €/Tag bei GKV).

Beispiel: Bei 6.000 € Netto ergibt sich ein Tagssatz von 200 € — die Kasse zahlt 13 €, der Arbeitgeber ergänzt 187 € pro Tag. Liegt dein Tagssatz unter 13 €, entfällt der Arbeitgeberzuschuss. Der Arbeitgeber wird den Zuschuss in der Regel über die U2-Umlage erstattet.

Welches Netto soll ich für die Schätzung eintragen?

Orientierung bieten die letzten drei Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist, in der Praxis oft als Durchschnitt aus den Lohnabrechnungen.

Wenn du nur Brutto hast, kannst du im Rechner das Netto schätzen (gleiches Modell wie im Brutto-Netto-Rechner).

Wie lange bekommt man Mutterschaftsgeld?

Die Leistungsdauer und der genaue Zeitraum richten sich nach deinem Fall und der Bewilligung durch die Krankenkasse (etwa bei verlängertem Schutz nach der Geburt). Im Rechner kannst du für eine Summen-Einordnung z. B. 98 oder 112 Kalendertage wählen. Das ersetzt keine Auskunft zur tatsächlichen Zahlungsdauer.

Was bedeutet die Summe über die Schutzfrist im Rechner?

Der Rechner multipliziert den Kalendertagssatz mit der gewählten Anzahl Kalendertage (z. B. 98 im Regelfall oder 112 bei längerer Schutzfrist nach der Geburt). Das ist eine grobe Gesamtsumme zur Einordnung, ohne Abzüge und ohne steuerliche Bewertung. Sie ersetzt keinen Bescheid.

Gilt der Rechner für privat Versicherte und die Einmalzahlung beim Bundesamt?

Wähle Privat versichert (Arbeitnehmerin): Dann zeigt das Tool eine Orientierung zur Einmalzahlung (bis zu 210 € beim Bundesamt für Soziale Sicherung, wenn Anspruch; Höhe und Voraussetzungen am geltenden Recht prüfen) und zum Arbeitgeberzuschuss mit fiktivem 13-€-Tagesbezug. Das ist nicht die GKV-Logik von § 24i.

Für verbindliche Beträge gelten BAS, PKV und Arbeitgeber im Einzelfall.

Was gilt bei Familienversicherung ohne eigene GKV-Leistung nach § 24i?

In diesen Fällen liefert dieses Tool keine €-Schätzung nach dem GKV-Muster oben. Bitte Krankenkasse (z. B. der mitversicherten Person), PKV oder Bundesamt einbeziehen. Mehr Hintergrund: Lexikon Mutterschaftsgeld.

Worin unterscheiden sich Mutterschaftsgeld und Elterngeld?

Mutterschaftsgeld (hier: Fokus GKV und typischer Arbeitgeberzuschuss) hängt mit dem Mutterschutz und § 24i SGB V zusammen. Elterngeld ist eine eigene Leistung nach dem BEEG mit anderen Voraussetzungen, Bezugszeiten und Anträgen.

Für eine Schätzung zum Elterngeld nutze unseren Elterngeldrechner.

Kann ich die Berechnung als PDF oder CSV exportieren?

Ja. Nach Name, E-Mail und Einwilligung zu den im Dialog beschriebenen Zwecken (Marketing-Consent) kannst du das Ergebnis als PDF oder CSV herunterladen. Die genauen Felder und Hinweise stehen im Export-Dialog auf der Seite.

Ersetzt der Rechner einen Bescheid der Krankenkasse?

Nein. Das Tool liefert eine vereinfachte Orientierung. Regelentgelt, Zeiträume und Sonderfälle kann die Krankenkasse anders bewerten als eine Online-Eingabe. Für verbindliche Fragen nutze Unterlagen und die Kasse.