Stundenlohnrechner
Stundenlohnrechner 2026: Brutto & Netto pro Stunde berechnen
Gib Gehalt & Stunden ein – wir berechnen deinen Stundenlohn 2026. Auf Wunsch inkl. Netto, Mindestlohn- & Minijob-Check.
Stundenlohn berechnen
4,3333 (52/12) oder 4,35 (HR-Konvention)
Erweitert (Netto-Schätzung)
Brutto Stundenlohn
23,68 €/h
- Monatslohn über Minijob-Grenze (603 €).
- Brutto Monatslohn
- 4.105,00 €
- Brutto Jahreslohn
- 49.260,00 €
- Brutto Stundenlohn
- 23,68 €/h
Unverbindliche Schätzung auf Basis vereinfachter Modelle und Werte für 2026. Keine Steuer- oder Rechtsberatung — für verbindliche Angaben wende dich an deinen Steuerberater oder Arbeitgeber. BMF Einkommensteuer · § 32a EStG
So rechnest du Monatslohn in Stundenlohn um (Formel 4,33)
Die Formel für die Stundenlohn-Berechnung 2026
Die professionelle Stundenlohn-Berechnung basiert auf dem Zeitfaktor 4,3333, der sich aus 52 Wochen ÷ 12 Monate ergibt. Diese Formel wird von Personalabteilungen und Lohnbuchhaltern verwendet.
Grundformel
Stundenlohn = Monatslohn ÷ (Wochenstunden × 4,3333)
Praktisches Beispiel
Bei 3.000 € Monatslohn und 40 Wochenstunden:
- Monatsstunden = 40 × 4,3333 = 173,33 Stunden
- Stundenlohn = 3.000 € ÷ 173,33 = 17,31 €/h
Zeitfaktor 4,35 statt 4,33?
Manche Tarifverträge nutzen 4,35 statt 4,3333 — das senkt den berechneten Brutto-Stundenlohn leicht. Entscheidend ist der Divisor in deiner Lohnabrechnung.
Wichtige Hinweise
- Der Zeitfaktor 4,3333 entspricht der durchschnittlichen Monatsstundenzahl
- Diese Formel gilt für Vollzeitbeschäftigte mit konstanten Wochenstunden
- Bei Teilzeit oder variablen Arbeitszeiten kann die Berechnung abweichen
Brutto-Netto-Stundenlohn: Beispiele mit 15, 17 oder 18 €
Viele Verhandlungen laufen über konkrete Stundenwerte in Euro. Im Einfach-Modus ermittelst du den Brutto-Stundenlohn aus Monatslohn und Wochenstunden; im Pro-Modus folgt eine Netto-Schätzung mit Steuerklasse und Bundesland.
Ergänzend: Brutto-Netto-Rechner, Minijob-Rechner, Zuschlagsrechner.
| Brutto pro Stunde | Einordnung | Nächster Schritt im Rechner |
|---|---|---|
| 15 €/h brutto | Über dem Mindestlohn 2026 (13,90 €), typisch für Einstieg oder Teilzeit. | Monatslohn und Wochenstunden eintragen; im Pro-Modus Netto prüfen. |
| 17 €/h brutto | Häufiger Referenzwert; Netto hängt von Steuerklasse und Freibeträgen ab. | Pro-Modus mit persönlichen Angaben. |
| 18 €/h brutto | Oberhalb Mindestlohn; Vergleich mit Tarif-Zeitlohn möglich. | Optional Pausen nach ArbZG für effektive Arbeitszeit. |
In der Praxis zählt oft die erfasste Arbeitszeit. Mit Ordio Zeiterfassung dokumentierst du Zeiten digital für Lohn und Planung.
Netto-Stundenlohn: So wird er 2026 berechnet (Steuern & Abgaben)
Automatische Berechnung im Pro-Modus
Der Pro-Modus berücksichtigt automatisch diese Faktoren und berechnet deinen individuellen Netto-Stundenlohn anhand von Steuerklasse, Bundesland und weiteren Angaben.
Quellen: Bundesministerium der Finanzen, GKV-Spitzenverband, DAK Gesundheit
Dein Netto-Stundenlohn hängt von verschiedenen Abzügen ab. Hier siehst du auf einen Blick, welche Faktoren 2026 eine Rolle spielen. Der Mindestlohn 2026 liegt bei 13,90 €/h – für Minijobber prüfst du das mit dem Minijob-Rechner. Für die genaue Brutto-Netto-Berechnung nutze unseren Brutto-Netto-Rechner. Für die Lohnabrechnung im Betrieb bietet Ordio Payroll mit automatischer Berechnung.
Mindestlohn & Minijob-Grenze 2026 im Überblick
Die wichtigsten gesetzlichen Grenzwerte für 2026, die deine Stundenlohn-Berechnung beeinflussen können. Der Rechner prüft automatisch, ob dein Ergebnis zu diesen Eckwerten passt.
- Ob dein berechneter Stundenlohn über dem Mindestlohn liegt
- Ob dein Monatslohn die Minijob-Grenze überschreitet
- Ob deine Arbeitszeiten zu den gewählten Annahmen passen
Pausen & Höchstarbeitszeit: Was zählt zur Arbeitszeit?
Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) regelt Pausen und Höchstarbeitszeiten. Das beeinflusst deine effektive Arbeitszeit und damit auch die Stundenlohn-Berechnung. Der Rechner kann die Pausenlogik optional berücksichtigen.
Arbeitszeitgesetz (ArbZG) - Wichtige Regelungen 2026
Pausenregelungen (§ 4 ArbZG):
- 6-9 Stunden: Mindestens 30 Minuten Pause
- Über 9 Stunden: Mindestens 45 Minuten Pause
- Pausen müssen in Blöcken von mindestens 15 Minuten genommen werden
- Pausen sind unbezahlt und werden von der Arbeitszeit abgezogen
Wichtig: Pausen müssen innerhalb der Arbeitszeit genommen werden und dürfen nicht vor Arbeitsbeginn oder nach Arbeitsende liegen.
Höchstarbeitszeit (§ 3 ArbZG):
- Regelmäßig: 8 Stunden pro Werktag
- Vorübergehend: Bis 10 Stunden mit Ausgleich
- Durchschnitt: 8 Stunden in 6 Monaten/24 Wochen
- EU-Richtlinie: Maximal 48 Stunden pro Woche im Durchschnitt
Automatische Pausenberechnung im Rechner
Aktiviere die Option „Pausenregel anwenden (ArbZG)“, um die gesetzlichen Pausen von deiner Arbeitszeit abzuziehen. So wird der Stundenlohn näher an der tatsächlich geleisteten Zeit ausgerichtet.
Quelle:Gesetze im Internet - ArbZG
Häufige Berechnungsszenarien: Wann welcher Modus?
Einfach-Modus (Brutto)
Ideal für schnelle Überschlagsrechnungen und Brutto-Vergleiche.
Pro-Modus (Netto)
Für präzise Netto-Berechnungen mit allen Steuern und Abgaben.
Vom Stundenlohn zurück zum Monatslohn – und warum der Kalender zählt
Oft geht die Rechnung in beide Richtungen: Aus einem vereinbarten Stundenlohn und einer planbaren Wochenarbeitszeit wird der fiktive Monatslohn für Vergleiche mit Stellenangeboten oder Tariftabellen. Umgekehrt startest du im Alltag häufig mit einem Monatsgehalt und willst wissen, welcher Stundenwert dahintersteckt. Beide Wege sind mathematisch äquivalent, solange du denselben Zeitfaktor (4,3333 oder betrieblicher Divisor) und dieselbe Wochenstundenbasis verwendest.
In Schichtbetrieben weicht die geleistete Zeit oft von der „Papier-Wochenstunde“ ab: Wechselschichten, zusätzliche Bereitschaft oder Saisonspitzen verändern die Stunden pro Monat. Deshalb ist der Stundenlohn dort oft die bessere Vergleichsgröße als das reine Monatsbrutto. Wenn du Schichten planst und Zeiten dokumentierst, ergänzt Schichtplanung in Ordio die reine Lohnrechnung um die organisatorische Ebene.
Für Minijobs und kurze Beschäftigungen spielt zusätzlich die 603-€-Grenze eine Rolle: Hier geht es weniger um den Stundenlohn an sich als um die Frage, ob die Summe aller Jobs die versicherungsrechtliche Schwelle übersteigt. Der integrierte Check im Rechner hilft dir, grobe Risiken zu sehen – Details klärt weiterhin die Minijob-Zentrale oder dein Arbeitgeber.
Wenn du neben dem Stundenlohn auch Überstundenvergütung oder Zuschläge prüfen willst, ist der Stundenlohn die Basis, auf die Prozente oder Pauschalen aufgesattelt werden. Unser Zuschlagsrechner arbeitet mit diesen Zusatzsätzen; der Stundenlohnrechner liefert dir vorher den Brutto-Stundenwert aus Gehalt und Zeit.
Schließlich betrifft der Stundenlohn auch Teilzeitmodelle: Eine reduzierte Wochenstundenzahl senkt die Monatsstunden – bei gleichem Monatsgehalt steigt dann der effektive Stundenlohn, weil derselbe Betrag auf weniger Stunden verteilt wird. Umgekehrt sinkt der Stundenwert, wenn du mehr Stunden für dasselbe Monatsgehalt arbeitest. Diese Spiegelungen sind wichtig, wenn du Angebote mit unterschiedlichen Wochenstunden vergleichst.
Export als PDF oder CSV: Datenfluss und Einwilligung
Wenn du dein Ergebnis festhalten willst, kannst du im Rechner einen PDF- oder CSV-Export starten. Technisch erzeugen wir das Dokument im Browser aus deinen Eingaben und dem berechneten Ergebnis – ohne dass sich ein Mensch deine Zahlen manuell ansieht.
Im Einfach-Modus (Brutto) ist der Export mit einem kurzen Schritt verknüpft: Du gibst Name und E-Mail an und willigst in die übermittelte Datenschutzerklärung ein. So können wir den Versand technisch zuordnen und dich bei Rückfragen zum Export erreichen. Im Pro-Modus kannst du exportieren, sobald eine gültige Berechnung vorliegt – ohne dieses Lead-Gate, weil du dort ohnehin mehr persönliche Parameter eingibst.
Die Exporte dienen der Dokumentation für dich (z. B. Gehaltsverhandlung oder private Planung). Für die Lohnabrechnung im Unternehmen gelten weiterhin die Daten aus deiner Lohnbuchhaltung und den internen Systemen.
Was der Online-Rechner leistet – und was er nicht ersetzt
Unser Stundenlohnrechner fasst gängige Formeln, gesetzliche Eckwerte für 2026 und optionale Steuer- bzw. Sozialversicherungslogik in einer Oberfläche zusammen. Er ersetzt keine individuelle steuerliche oder arbeitsrechtliche Beratung und kennt deinen vollständigen Lohnsteuerbescheid, betriebliche Sondervereinbarungen oder tarifliche Öffnungsklauseln nicht.
Wenn du Grenzfälle hast – zum Beispiel mehrere Jobs, kurzfristige Befristung, Wechsel der Steuerklasse im Jahr oder grenzüberschreitende Beschäftigung – lohnt sich die Rücksprache mit Personal oder einer Steuerfachperson. Für die Einordnung von Arbeitszeit, Überstunden und Schichtmodellen unterstützen dich unsere Lexikonartikel und Tools ergänzend.
Wir pflegen Parameter und Texte turnusmäßig; gesetzliche Änderungen können kurzfristig abweichen, bis die Inhalte nachgezogen sind. Prüfe kritische Beträge immer gegen deine Lohnabrechnung oder offizielle Rechner der Finanzverwaltung.
Weitere kostenlose Tools
Entdecke weitere Rechner für Zeiterfassung, Lohnabrechnung und Personalmanagement.
Häufige Fragen zum Stundenlohnrechner
Was kann der Stundenlohnrechner – und wofür eignet er sich nicht?
Du kannst Brutto- und Netto-Stundenlohn aus Monats- oder Jahresgehalt ableiten oder umgekehrt aus einem Stundenlohn Monats- und Jahreswerte schätzen. Zusätzlich gibt es Hinweise zu Mindestlohn und Minijob-Grenze sowie optional Pausenlogik.
Der Rechner liefert eine Orientierung, keine verbindliche Lohnabrechnung und keinen Ersatz für steuerliche Einzelfallberatung.
Worin unterscheidet sich der Rechner von einem allgemeinen Brutto-Netto-Rechner?
Hier steht der Stundenbezug im Mittelpunkt: Wochenstunden, Umrechnung Monat ↔ Stunde und ein optionaler Pro-Modus für Netto pro Stunde. Ein klassischer Monats-Brutto-Netto-Rechner ohne Stundenlogik adressiert andere Eingaben und Fragestellungen.
Wenn du pauschal vom Monatsbrutto ohne Stundenfokus rechnen willst, ist oft der Brutto-Netto-Rechner die passendere Strecke.
Was ist der Unterschied zwischen dem Modus „Einfach“ und „Pro“?
Einfach reicht für schnelle Brutto-Umrechnungen und grobe Plausibilisierung.
Pro ergänzt Steuerklasse, Bundesland, Kirchensteuer, Krankenversicherung, Kinderfreibeträge, Solidaritätszuschlag und Sonderzahlungen – damit wird der Netto-Stundenlohn näherungsweise modelliert.
Wie genau sind die Netto-Ergebnisse im Pro-Modus?
Die Netto-Berechnung nutzt typische Parameter für 2026 und gängige Näherungsformeln. Abweichungen zur echten Abrechnung sind normal, weil z. B. individuelle Freibeträge, Arbeitgeberzuschüsse bei der PKV oder besondere ELStAM-Situationen nicht vollständig abgebildet werden können.
Nutze die Werte als Planungsgröße, nicht als Lohnzettel-Ersatz.
Ich kenne nur meinen Brutto-Stundenlohn (z. B. 15 € oder 18 €) – wie viel Netto bleibt ungefähr?
Trage den Brutto-Stundenlohn und deine üblichen Wochenstunden ein und wechsle in den Pro-Modus, damit Steuerklasse, Bundesland und Sozialversicherung berücksichtigt werden.
So siehst du einen Netto-Stundenlohn als Näherung – sinnvoll für Vergleiche, nicht für verbindliche Abrechnung.
Wie leite ich Monats- oder Jahresgehalt in einen Stundenlohn her – und wozu dient der Faktor 4,33?
Typisch teilst du das vereinbarte Bruttomonatsgehalt durch die monatlichen Sollstunden (z. B. Wochenstunden × 4,33). Der Faktor 4,33 entspricht 52 Wochen ÷ 12 Monate und ist im Arbeitsalltag verbreitet; manche Verträge nutzen abweichende Faktoren.
Ausführliche Beispiele und Formeln stehen im Erklärblock weiter oben auf der Seite – die FAQ wiederholt das nicht im Detail.
Zählen gesetzliche Pausen zur Arbeitszeit für den Stundenlohn?
Unbezahlte Ruhepausen nach dem Arbeitszeitgesetz zählen nicht als Arbeitszeit. Für einen realistischen Stundenlohn solltest du sie bei der Stundenbasis abziehen – der Rechner kann eine Pausenlogik berücksichtigen.
Mehr Kontext findest du im Abschnitt Pausen & Höchstarbeitszeit weiter oben.
Wie prüft der Rechner Mindestlohn 2026 und die Minijob-Grenze?
Ab 2026 liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 13,90 € brutto je Stunde; der Rechner gleicht dein Ergebnis damit ab.
Für Minijobs gilt eine monatliche Verdienstgrenze (2026: 603 € im Durchschnitt) – der Check dient der Einordnung. Vertiefung und Grenzfälle: Lexikon Minijob und der Minijob-Rechner.
Kann ich Ergebnisse als PDF oder CSV exportieren?
Ja. Wähle nach der Berechnung das gewünschte Format. Für den Download öffnet sich ein Formular: Du gibst Name und E-Mail an und bestätigst die datenschutzrechtliche Einwilligung.
Die Nutzung des Rechners im Browser bleibt davon unabhängig möglich; der Export ist optional und nicht „ohne Kontaktdaten“.
Warum beeinflussen Bundesland, Steuerklasse und Kirchensteuer den Netto-Stundenlohn?
Die Lohnsteuer hängt u. a. von Steuerklasse und Bundesland ab; die Kirchensteuer wird bundeslandspezifisch berücksichtigt, sofern du sie aktivierst.
Diese Faktoren ändern den Netto-Stundenlohn im Pro-Modus spürbar – deshalb sollten die Angaben zu deiner Situation passen.
Wie gehe ich mit wechselnden Wochenstunden oder Schichtplänen um?
Nutze repräsentative Wochenstunden oder rechne mit dem Monatssoll, das zu deinem Schichtmodell passt. Schwanken die Stunden stark, ist ein Mittelwert oft pragmatischer als ein Einzelmonat mit Sonderfällen.
Wenn du Arbeitszeiten dauerhaft erfasst und auswertest, unterstützt dich z. B. die Arbeitszeiterfassung mit Ordio bei belastbaren Stundenwerten.
Liegt mein Stundenlohn im Minijob-Bereich – reicht ein kurzer Check?
Der Rechner zeigt, ob dein Ergebnis nahe der Minijob-Verdienstgrenze liegt. Für Sozialversicherungs- und Meldefragen nutze zusätzlich den Minijob-Rechner und im Zweifel deine Payroll-Fachstelle.