Finanzrechner
Zinseszinsrechner 2026: Zinsen berechnen
Kostenloser Zinseszinsrechner mit deutscher Steuerberechnung. Berechne ETF-Sparplan, Kredite & Anlagen. Mit Formel, Excel-Export & Inflation. Jetzt berechnen!
Zinseszins berechnen
Inflation & Formel
Rentenformel (vereinfacht)
Endkapital
125.510,22 €
Zinsen: 67.510,22 €
- Eingezahlt gesamt
- 58.000,00 €
- Zinsen gesamt
- 67.510,22 €
- Kapital
- Eingezahlt
| Jahr 1Eingezahlt 12.400,00 € | 13.083,89 € |
|---|---|
| Jahr 2Eingezahlt 14.800,00 € | 16.357,99 € |
| Jahr 3Eingezahlt 17.200,00 € | 19.834,03 € |
| Jahr 4Eingezahlt 19.600,00 € | 23.524,46 € |
| Jahr 5Eingezahlt 22.000,00 € | 27.442,51 € |
| Jahr 6Eingezahlt 24.400,00 € | 31.602,21 € |
| Jahr 7Eingezahlt 26.800,00 € | 36.018,48 € |
| Jahr 8Eingezahlt 29.200,00 € | 40.707,14 € |
| Jahr 9Eingezahlt 31.600,00 € | 45.684,97 € |
| Jahr 10Eingezahlt 34.000,00 € | 50.969,84 € |
Unverbindliche Schätzung ohne Anlageberatung. Steuern, Gebühren und Marktrisiken nicht berücksichtigt. Finanztip — Sparen · Verbraucherzentrale
Zinseszins Formel: So berechnest du Zinsen mit Zinseszins
Die Zinseszins Formel für monatliche Einzahlungen
Für eine Einmalanlage mit regelmäßigen monatlichen Einzahlungen gilt:
Endkapital = Anfangskapital × (1 + Zinssatz)^Jahre + Monatliche Einzahlung × [((1 + Zinssatz)^Jahre - 1) / Zinssatz]Der Zinseszins beschreibt, wie dein Geld nicht nur durch Zinsen wächst, sondern auch die Zinsen selbst wieder Zinsen erwirtschaften – besonders bei ETF-Sparplänen und Kapitalanlagen.
Wichtig: Der Rechner berücksichtigt Abgeltungsteuer und ETF-Vorabpauschale.
Praktisches Beispiel: ETF Sparplan
Du startest mit 10.000 € und sparst monatlich 200 € bei 6 % über 20 Jahre:
- Einzahlungen gesamt: 58.000 €
- Zinsen durch Zinseszins: 67.510 €
- Endkapital: 125.510 €
Ohne Zinseszins wären es nur 64.960 € – der Effekt bringt über 60.000 € zusätzlich. Dieser Wert ist gegen die Finanzfluss-Zinseszinsrechnung geprüft.
Tipp: Nutze unseren Arbeitszeitrechner oder Industrieminuten-Rechner für Zeitplanung.
Die Formel im Detail — was jeder Term bedeutet
Die Formel besteht aus zwei addierten Teilen: Anfangskapital × (1 + Zinssatz)^Jahre verzinst dein Startkapital über die gesamte Laufzeit exponentiell. Monatliche Einzahlung × [((1 + Zinssatz)^Jahre − 1) / Zinssatz] ist der Rentenendwertfaktor — er summiert alle Einzahlungen samt der Zinsen, die jede einzelne davon ab ihrem eigenen Einzahlungszeitpunkt erwirtschaftet.
Der Rechner unterscheidet zusätzlich monatliche und jährliche Verzinsung: Bei monatlicher Verzinsung wird der Jahreszins durch 12 geteilt und 12-mal im Jahr angewendet, was durch den zusätzlichen Zinseszins-Zyklus zu einem etwas höheren Endkapital führt als bei rein jährlicher Verzinsung desselben Nominalzinses.
Vorabpauschale im Detail — so wird sie berechnet
Bei thesaurierenden ETFs schätzt der Rechner die jährliche Vorabpauschale als Fondswert zu Jahresbeginn × Basiszins × 0,7 (Basiszins 2026: 2,53 %, festgelegt von der Bundesbank/BMF). Der Faktor 0,7 berücksichtigt, dass nur ein Teil des Basisertrags pauschal versteuert wird.
Rechenbeispiel: 10.000 € Fondswert zu Jahresbeginn × 2,53 % × 0,7 ≈ 177,10 € Vorabpauschale. Darauf fallen 26,375 % Abgeltungsteuer (inkl. Soli) an — rund 46,71 € Steuerabzug, jährlich fällig, auch ohne Verkauf des ETF-Anteils.
Über 20 Jahre bei 10.000 € Start + 200 €/Monat und 6 % zieht der ETF-Modus so insgesamt 4.822,29 € Vorabpauschale-Steuer ab — Endkapital nach Steuern 118.195,36 € statt 125.510,22 € vor Steuern.
Sparplan vs. Einmalanlage — was passt zu dir?
Beide Varianten lassen sich im Rechner simulieren: Startkapital ohne Sparrate bildet eine reine Einmalanlage ab (z. B. 5.000 € bei 3 % über 5 Jahre wachsen ohne weitere Einzahlung auf 5.808,08 €). Sparrate ohne Startkapital bildet einen reinen Sparplan ab — beides lässt sich beliebig kombinieren.
Eine Einmalanlage profitiert vom ersten Tag an vom vollen Zinseszinseffekt, trägt dafür aber das volle Timing-Risiko eines einzigen Einstiegszeitpunkts. Ein Sparplan verteilt den Einstieg über die Zeit (Durchschnittskosteneffekt) und ist der praktikablere Weg ohne großes Startkapital — im historischen Durchschnitt steigender Märkte liegt die Einmalanlage bei identischer Investitionssumme rechnerisch oft leicht vorn, ohne dass das für jeden Zeitraum garantiert ist.
ETF-Sparplan-Rechner: Monatlich vs. jährlich sparen – Rendite berechnen
Als ETF-Sparplan-Rechner zeigt dieses Tool nicht nur das Endkapital, sondern auch, wie stark die Häufigkeit deiner ETF-Einzahlungen das Ergebnis beeinflusst: Je öfter du einzahlst, desto früher wirkt der Zinseszins.
Monatlich sparen
200 € monatlich = 2.400 € pro Jahr, aber frühere Zinszahlung
- Zinsen bereits nach dem ersten Monat
- Bessere Zinseszins-Wirkung
- Höhere Endrendite
Jährlich sparen
2.400 € jährlich – gleiche Summe, aber erst am Jahresende
- Zinsen erst nach 12 Monaten
- Schwächere Zinseszins-Wirkung
- Niedrigere Endrendite
Der Unterschied macht's
Bei monatlichen Einzahlungen erhältst du bereits nach dem ersten Monat Zinsen auf 200 €. Über 20 Jahre kann das mehrere tausend Euro ausmachen.
Unser Tipp: Nutze monatliche Sparpläne, wenn möglich – so profitierst du maximal vom Zinseszins-Effekt.
Szenarien vergleichen (Vergleich-Modus)
Im Vergleich-Modus stellt der Rechner zwei Sparplan-Szenarien A und B direkt nebeneinander — praktisch, wenn du unterschiedliche Sparraten, Zinssätze oder Laufzeiten gegenüberstellen willst, ohne zwischen zwei Browser-Tabs zu wechseln.
Sparplan A: 200 €/Monat bei 6 %, 15 Jahre
Eingezahlt: 36.000 €, Zinsen: 22.163,74 € → Endkapital 58.163,74 €
Sparplan B: 150 €/Monat bei 7 %, 15 Jahre
Eingezahlt: 27.000 €, Zinsen: 20.544,34 € → Endkapital 47.544,34 €
Trotz 9.000 € niedrigerer Einzahlung erwirtschaftet B fast genauso viel Zinsen wie A (20.544 € vs. 22.164 €) — ein Beleg dafür, wie stark ein höherer Zinssatz die Sparrate kompensieren kann. Der Vergleich-Modus rechnet beide Szenarien parallel, ohne dass du manuell zwischen zwei Eingaben wechseln musst.
Zielbetrag berechnen (Ziel-Modus)
Der Ziel-Modus dreht die Rechnung um: Statt aus Sparrate und Laufzeit das Endkapital zu berechnen, gibst du dein Sparziel vor — der Rechner löst rückwärts, welche monatliche Sparrate du dafür brauchst.
Beispiel: 100.000 € in 15 Jahren
Ziel 100.000 € in 15 Jahren bei 6 % Zins, ohne Startkapital: Du müsstest monatlich 343,86 € sparen, um das Ziel exakt zu erreichen. Änderst du Zinssatz, Laufzeit oder Startkapital, passt der Rechner die nötige Sparrate automatisch an.
ETF Steuern Deutschland: Vorabpauschale & Abgeltungsteuer berechnen
In Deutschland werden Kapitalerträge besteuert. Der Rechner berücksichtigt Abgeltungsteuer, Sparer-Pauschbetrag und ETF-Vorabpauschale mit den aktuellen 2026er-Werten.
Abgeltungsteuer (25 % + Soli, optional Kirchensteuer)
Die Abgeltungsteuer beträgt 25 % auf Kapitalerträge, zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag auf die Steuer — der Rechner nutzt dafür den festen Satz 26,375 %. Bist du kirchensteuerpflichtig, kommen zusätzlich 8–9 % auf die Abgeltungsteuer hinzu (im Rechner nicht automatisch enthalten).
Im Rechner verwendet: 26,375 % auf die jährliche Vorabpauschale
Sparer-Pauschbetrag
Steuerfrei bis 1.000 € (Single) bzw. 2.000 € (zusammen veranlagt) pro Jahr.
Stelle sicher, dass dein Freistellungsauftrag bei der Bank hinterlegt ist.
ETF-Vorabpauschale
Bei thesaurierenden ETFs wird eine fiktive Vorabpauschale besteuert (Basiszins 2026: 2,53 %, jährlich vom BMF festgelegt).
Beispiel: 10.000 € × 0,7 × 2,53 % ≈ 177,10 € Vorabpauschale, davon 26,375 % Steuer ≈ 46,71 €. Details und ein Beispiel über 20 Jahre im Aufklapp-Abschnitt oben.
ETF Gebühren & Inflation: Nettorendite nach Kosten berechnen
Nominale Rendite, Gebühren (TER) und Inflation bestimmen deine echte Nettorendite.
Gebühren (TER)
- ETFs: 0,1–0,5 % p. a.
- Aktive Fonds: 1–2 % p. a.
- Robo-Advisor: 0,5–1 % p. a.
Inflation
Bei 6 % nominal und 2 % Inflation bleiben ~4 % reale Rendite vor Steuern.
Bei 6 % nominal, 0,2 % Gebühren und 2 % Inflation:
- Nach Gebühren: 5,8 %
- Nach Inflation: 3,8 % real
- Nach Steuern: ~2,8 % Nettorendite
Fazit: Aus 6 % nominal werden oft nur ~2,8 % echte Nettorendite.
Zinseszins bei hohen Beträgen: Was sind Zinsen bei 300.000 € wert?
300.000 € Einmalanlage
Bei 6 % Rendite: nach 10 Jahren ~537.000 €, nach 20 Jahren ~962.000 €, nach 30 Jahren ~1,72 Mio. €.
300.000 € + monatliche Sparrate
Mit 2.000 € monatlich bei 6 %: nach 20 Jahren ~2,8 Mio. €, nach 30 Jahren ~5,2 Mio. €.
ETF vs. Tagesgeld
Wichtig: ETFs haben höhere Rendite, aber auch höhere Schwankungen als Tagesgeld.
Ordio Tipp
Vergleiche Szenarien im Rechner. Für Unternehmen: Ordio Payroll.
Weitere kostenlose Tools
Entdecke weitere Rechner für Zeiterfassung, Lohnabrechnung und Personalmanagement.
Häufige Fragen zum Zinseszinsrechner
Was sind Zinsen mehr nur bei 300.000 € wert?
Bei 300.000 € Kapital macht der Zinseszins einen enormen Unterschied. Mit unserem Zinseszinsrechner kannst du verschiedene Szenarien durchrechnen:
- Bei 5% Zinsen: Nach 20 Jahren = 795.988 € (fast 500.000 € Zinsen)
- Bei 7% Zinsen: Nach 20 Jahren = 1.161.000 € (über 860.000 € Zinsen)
- Mit monatlicher Sparrate: Noch höhere Endbeträge möglich
Der Ordio Zinseszinsrechner zeigt dir genau, wie sich dein Kapital entwickelt – inklusive deutscher Steuern und Inflation.
Welche Bank hat die niedrigsten Zinsen für einen Kredit?
Kreditzinsen variieren stark je nach Bank, Bonität und Laufzeit. Unser Zinseszinsrechner hilft dir dabei, die Kosten zu verstehen:
- Online-Banken: Oft günstiger als Filialbanken (2-4% aktuell)
- Direktbanken: Niedrige Kosten durch digitale Prozesse
- Kreditvergleich: Immer mehrere Angebote einholen
- Bonität: Bessere Schufa = niedrigere Zinsen
Tipp: Nutze unseren Rechner, um die Gesamtkosten verschiedener Kreditangebote zu vergleichen.
Wie berechnet man Zinseszins mit ETF Sparplan?
ETF-Sparpläne sind perfekt für Zinseszins, da sie regelmäßig und kostengünstig investieren:
- Monatliche Einzahlung: Nutze den ETF-Modus im Ordio Rechner
- Vorabpauschale: Automatische Berücksichtigung deutscher ETF-Steuern
- Realistische Rendite: 6-7% p.a. bei breit gestreuten ETFs
- Gebühren: TER und Transaktionskosten werden berücksichtigt
Beispiel: 500€ monatlich bei 6% = nach 30 Jahren über 500.000€. Der Rechner zeigt dir die genaue Entwicklung.
Für Unternehmen: Ordio Payroll automatisiert Lohnabrechnungen und spart Zeit bei der Gehaltsverwaltung.
Was ist die Zinseszins Formel für monatliche Einzahlungen?
Die Zinseszins Formel für regelmäßige Einzahlungen ist komplex, aber unser Rechner macht es einfach:
- Grundformel: Endkapital = Anfangskapital × (1 + Zinssatz)^Jahre + Monatliche Einzahlung × [((1 + Zinssatz)^Jahre - 1) / Zinssatz]
- Berücksichtigt: Zahlungszeitpunkt (Anfang/Ende des Monats)
- Verzinsung: Jährlich, quartalsweise oder monatlich
- Steuern: Deutsche Abgeltungsteuer und ETF-Vorabpauschale
Der Ordio Zinseszinsrechner verwendet die mathematisch korrekte Formel und berücksichtigt alle wichtigen Faktoren.
Wie kann ich als Unternehmen Lohnkosten optimieren?
Als Unternehmen kannst du Lohnkosten durch Automatisierung und Optimierung der Gehaltsabrechnung reduzieren:
- Automatisierung: Ordio Payroll automatisiert deine Lohnabrechnung
- Sozialabgaben: Berechnet alle Beiträge korrekt und aktuell
- Zeitersparnis: Spart dir wertvolle Zeit bei der Gehaltsverwaltung
- Fehlerreduktion: Minimiert Fehler bei der Lohnabrechnung
- Steuergesetze: Berücksichtigt aktuelle Gesetzesänderungen
Zusätzlich hilft dir unser Zinseszinsrechner dabei, die Rentenbeiträge und Altersvorsorge deiner Mitarbeiter zu optimieren.
Wie hoch sind die Zinsen für einen Kredit in der Schweiz?
Schweizer Kreditzinsen sind oft niedriger als in Deutschland, aber es gibt wichtige Unterschiede:
- Hypotheken: 1-3% p.a. (sehr günstig)
- Privatkredite: 3-6% p.a. (je nach Bonität)
- Währung: CHF-Kredite haben andere Risiken
- Residenzpflicht: Schweizer Wohnsitz oft erforderlich
Unser Zinseszinsrechner hilft dir, die Gesamtkosten verschiedener Kreditoptionen zu vergleichen – auch für internationale Szenarien.
Kann ich Zinseszins in Excel berechnen?
Ja, aber unser Zinseszinsrechner ist viel einfacher und berücksichtigt deutsche Steuern:
- Excel-Formel: =ZW(Zinssatz/12; Jahre*12; -Monatliche_Einzahlung; -Anfangskapital)
- Probleme: Keine automatische Steuerberechnung
- Komplexität: Manuelle Anpassung für deutsche Gesetze
- CSV-Export: Unser Rechner exportiert direkt nach Excel
Der Ordio Rechner ist speziell für deutsche Anleger optimiert und berücksichtigt alle relevanten Steuern und Gebühren automatisch.