Urlaubsanspruch-Rechner
Urlaubsanspruch-Rechner 2026: Gesetzlichen Urlaubsanspruch berechnen
Du willst schnell wissen, wie viele Urlaubstage dir zustehen – bei Resturlaub, Teilzeit, Minijob, Kündigung oder Probezeit? Trage Beschäftigungsbeginn, Arbeitstage pro Woche und optional dein Vertragsurlaub ein: Der Rechner orientiert sich am Bundesurlaubsgesetz (BUrlG), rundet nach § 5 und kann Schwerbehinderung sowie einen Stundenmodus abbilden. Mit Bundesland siehst du außerdem Feiertage für Planungstipps.
Urlaubsanspruch berechnen
Arbeitstage pro Woche laut Arbeitsvertrag (1–6, BUrlG § 3).
Beschäftigungsumfang in Prozent — 100 % = Vollzeit.
Erweiterte Angaben
Für anteiligen Urlaub (§ 5 BUrlG) und Wartezeit (§ 4 BUrlG).
Es gilt der höhere Wert aus gesetzlich und vertraglich (anteilig bei Eintritt im Jahr).
Jahr, für das der Urlaubsanspruch berechnet wird.
Urlaubsanspruch
20 Tage
Gesetzlicher Mindestanspruch: 20 Tage · 20 Tage bei 5-Tage-Woche
- Wochenarbeitstage
- 5
- Jahresanspruch (Volljahr)
- 20
- Gesetzlicher Mindestanspruch
- 20
- Endgültiger Anspruch
- 20 Tage
Unverbindliche Berechnung des gesetzlichen Mindesturlaubs nach BUrlG. Vertragliche, tarifliche oder betriebliche Regelungen können höhere Ansprüche vorsehen. BUrlG § 3 Urlaubsdauer · BUrlG § 4 Wartezeit · BUrlG § 5 Teilurlaub
Urlaubsanspruch verstehen & berechnen
Der gesetzliche Mindesturlaub ergibt sich aus § 3 Abs. 1 BUrlG: 24 Werktage pro Jahr bei einer 6-Tage-Woche – umgerechnet auf die heute übliche 5-Tage-Woche sind das 20 Arbeitstage. Den vollen Anspruch erhältst du nach § 4 BUrlG erst nach 6 Monaten Wartezeit im Betrieb; davor entsteht der Anspruch anteilig nach § 5 BUrlG.
Bist du schwerbehindert (GdB ≥ 50), hast du nach § 208 SGB IX Anspruch auf 5 zusätzliche Arbeitstage Zusatzurlaub – bei einer 5-Tage-Woche also 25 Tage statt 20. Bei Teilzeit oder einem niedrigeren Beschäftigungsgrad wird der Zusatzurlaub anteilig gerechnet. Trage die Schwerbehinderung im Rechner ein, damit er automatisch mit eingerechnet wird.
| Woche | Mindesturlaub (BUrlG §3) |
|---|---|
| 6 Arbeitstage (Mo–Sa) | 24 Werktage |
| 5 Arbeitstage (Mo–Fr) | 20 Arbeitstage (üblich) |
So geht's in 4 Schritten
Diese Schritte entsprechen auch der HowTo-Struktur in den strukturierten Daten auf dieser Seite.
Resturlaub, Verfall & Kündigung
Resturlaub ist nicht genommener Urlaub aus deinem Kontingent. Bei Austritt richtet sich die Höhe oft nach § 5 BUrlG (u. a. Zwanzigstelregelung) und deinen Beschäftigungsmonaten – nicht nach vereinfachten „zweites-Halbjahr“-Storys.
Urlaubstage berechnen: 5-Tage-Woche vs. 6-Tage-Woche vs. Teilzeit
Die Anzahl deiner Urlaubstage hängt allein von deinen Arbeitstagen pro Woche ab – nicht von Wochenstunden oder Gehalt. So rechnest du für Vollzeit und Teilzeit um:
Vollzeit: 5- vs. 6-Tage-Woche
6-Tage-Woche (Mo–Sa)
Gesetzlicher Mindesturlaub: 24 Werktage/Jahr (BUrlG § 3 Abs. 1) – die Basis für alle Umrechnungen.
5-Tage-Woche (Mo–Fr)
Umgerechnet 20 Arbeitstage/Jahr (24 × 5/6) – der in der Praxis übliche Referenzwert.
Teilzeit: Pro-rata nach Wochentagen
4 Tage/Woche
16 Urlaubstage/Jahr (4/5 von 20 Tagen).
3 Tage/Woche
12 Urlaubstage/Jahr (3/5 von 20 Tagen).
2 Tage/Woche
8 Urlaubstage/Jahr (2/5 von 20 Tagen).
Formel für jede Wochenstruktur: Urlaubstage = (24 / 6) × deine Arbeitstage pro Woche, danach nach § 5 BUrlG auf volle Tage aufgerundet, sobald mindestens ein halber Tag erreicht ist. Der Rechner übernimmt das automatisch für deine Eingabe.
Urlaubsverwaltung digital bündeln
Automatische Berechnung
Urlaubsanspruch wird automatisch nach Arbeitsbeginn und Teilzeit berechnet.Einfache Genehmigung
Urlaubsanträge digital einreichen und genehmigen – alles an einem Ort.Übersicht & Kontrolle
Behalte den Überblick über alle Urlaubstage und Resturlaub deines Teams.
Mit Ordio Abwesenheiten behältst du Kontingente, Anträge und Team-Übersicht an einem Ort – statt Listen und Rückfragen in Excel. Das gilt auch für Sonderfälle wie Schwerbehinderung, Teilzeit und unterjährige Ein- oder Austritte, die Ordio automatisch mit einrechnet.
Urlaubsanspruch bei Kündigung und Austritt
Beim Ausscheiden aus dem Betrieb entscheiden Beschäftigungsdauer und § 5 BUrlG, wie viel Urlaub dir zusteht – nicht Faustregeln zum Halbjahr. Die wichtigsten Fälle im Detail:
Kündigung im 2. Halbjahr: Mythos vs. Realität (§ 5 BUrlG)
Im Alltag kursiert oft die Idee, im zweiten Halbjahr stehe automatisch der volle Jahresurlaub zu. Tatsächlich regelt § 5 Abs. 1 BUrlG die sogenannte Zwanzigstelregelung: Für jeden vollen Beschäftigungsmonat im Kalenderjahr erhältst du 1/12 deines Jahresurlaubs – unabhängig davon, ob du im ersten oder zweiten Halbjahr aufhörst.
Beispiel: Eintritt am 1. Juli, 20 Tage Jahresurlaub bei 5-Tage-Woche → 6 von 12 Monaten → 20 × (6/12) = 10 Urlaubstage für dieses Jahr. Die verbreitete Annahme „nach dem 30. Juni gibt's den vollen Anspruch" gilt nur, wenn du bereits vor dem 1. Juli angetreten bist und länger als 6 Monate (Wartezeit nach § 4 BUrlG) beschäftigt warst.
Nicht genommener Resturlaub wird bei Austritt in der Praxis häufig abgegolten (ausgezahlt), wenn der verbleibende Urlaub nicht mehr genommen werden kann. Details zur Abgeltung klärt HR oder eine Fachberatung – dies ist keine Rechtsberatung.
Kündigung in der Probezeit: Wann steht mir voller Urlaub zu?
In der Probezeit (häufig 6 Monate, vertraglich abweichend möglich) zählt vor allem die Dauer der Betriebszugehörigkeit. Den vollen Jahresurlaub nach § 4 BUrlG erhältst du in der Regel erst nach 6 Monaten im Betrieb – davor entsteht der Anspruch anteilig nach vollen Monaten (1/12 des Jahresurlaubs pro Monat, § 5 BUrlG).
Beispiel: 20 Tage Jahresurlaub, Kündigung nach 3 Monaten in der Probezeit → 20 × (3/12) = 5 Urlaubstage. Wird die Probezeit erfolgreich abgeschlossen, läuft der Anspruch normal nach Kalendermonaten weiter – es gibt keinen separaten „Probezeit-Urlaub", nur den anteiligen Mindesturlaub.
Urlaubsanspruch bei Minijob und Teilzeit
Für den gesetzlichen Mindesturlaub zählt ausschließlich, an wie vielen Wochentagen du arbeitest – Minijobber mit fester Wochenstruktur haben denselben Anspruch wie Vollzeitkräfte mit gleicher Tagesverteilung. Reduzierst du dagegen die Stunden pro Tag statt der Anzahl der Tage, bleibt dein Urlaubsanspruch in Tagen unverändert. Für die passenden Minijob-Grenzen und Nettoberechnung nutze ergänzend den Minijob-Rechner.
Minijob, 1 fester Arbeitstag/Woche
Beispiel nach BUrlG-Logik (1 von 5 Wochentagen): 4 Urlaubstage pro Jahr bei 20-Tage-Referenz – konkrete Zahl hängt von deiner Wochenstruktur und Vertrag ab.Minijob, 2 feste Arbeitstage/Woche
Beispiel (2 von 5 Tagen): 8 Urlaubstage pro Jahr – immer in Tagen denken, nicht nur nach Stundenlohn. Aktuelle Minijob-Grenzen: Minijob-Rechner.Beispiel: 4-Tage-Woche (Mo–Do)
Vier feste Arbeitstage statt fünf: typisch 16 Urlaubstage bei 20-Tage-Referenz (4/5 von 20) – der Rechner nutzt deine Eingabe „Arbeitstage/Woche“.Beispiel: 3-Tage-Woche
Drei feste Tage: typisch 12 Urlaubstage (3/5 von 20). Tarifverträge können abweichen.
Urlaubsverfall bei Krankheit und Sonderfällen
Wann verfällt dein Urlaubsanspruch? Welche Regeln gelten bei Krankheit, Mutterschutz, Elternzeit oder einem Sabbatical? Die wichtigsten Sonderfälle im Überblick.
Krankheit: Übertragung über den 31. März hinaus
Für den gesetzlichen Mindesturlaub endet die Abräumfrist in der Praxis oft am 31. März des Folgejahres – mit einer wichtigen Ausnahme: Bist du längere Zeit arbeitsunfähig krank und kannst deinen Urlaub deshalb nicht nehmen, wird er auch über den 31. März hinaus übertragen, bis du wieder arbeitsfähig bist bzw. maximal 15 Monate nach Ende des Urlaubsjahres.
Voraussetzung ist in der Regel eine ärztliche Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit. Die genaue Fristberechnung im Einzelfall klärt HR oder eine Fachberatung – dies ist keine Rechtsberatung.
Mutterschutz & Elternzeit: Was passiert mit meinem Urlaub?
Mutterschutz und Elternzeit lassen deinen Urlaubsanspruch grundsätzlich nicht verfallen – der Urlaub bleibt erhalten und kann nach Rückkehr genommen werden, auch über die reguläre Übertragungsfrist hinaus. Für die Elternzeit gilt zusätzlich: Dein Arbeitgeber darf den Erholungsurlaub für jeden vollen Kalendermonat Elternzeit um 1/12 kürzen – er muss diese Kürzung aber aktiv erklären, sonst bleibt der volle Anspruch bestehen.
Für die konkrete Berechnung deines Elterngelds während dieser Zeit nutze ergänzend den Elterngeldrechner – Urlaubsanspruch und Elterngeld sind rechtlich getrennte Themen. Details: Lexikon Urlaubsanspruch & Mutterschutz.
Sabbatical: Wie wirkt sich eine Auszeit auf meinen Urlaubsanspruch aus?
Ein Sabbatical ist gesetzlich nicht eigenständig geregelt – es basiert auf einer individuellen Vereinbarung mit deinem Arbeitgeber (z. B. Zeitwertkonto, unbezahlter Sonderurlaub oder angespartes Überstundenguthaben). Für den Urlaubsanspruch ist entscheidend, wie das Sabbatical vertraglich ausgestaltet ist:
- Ruhendes Arbeitsverhältnis (z. B. lange unbezahlte Freistellung): Der gesetzliche Mindesturlaub kann sich anteilig für die Dauer der Freistellung reduzieren.
- Zeitwertkonto-Modell: Du arbeitest vorher mehr oder sparst Gehaltsbestandteile an – dein regulärer Urlaubsanspruch bleibt in der aktiven Phase unverändert.
Weil die Ausgestaltung stark vertragsabhängig ist, ersetzt dieser Rechner keine individuelle Prüfung deiner Sabbatical-Vereinbarung mit HR.
Allgemeine Verfallsregeln & Informationspflicht des Arbeitgebers
Für den gesetzlichen Mindesturlaub gilt: Dein Arbeitgeber muss dich nach der EuGH-Rechtsprechung (bestätigt durch das BAG) rechtzeitig und konkret auf deinen Resturlaub und die Verfallsfrist hinweisen. Ohne diese Informationspflicht kann der Urlaub nicht automatisch verfallen – selbst wenn das Kalenderjahr oder die Übertragungsfrist (meist 31. März) verstrichen ist.
Übertragener Urlaub aus dem Vorjahr sollte in der Regel vor neuem Urlaub aus dem laufenden Jahr genommen werden. Für die lückenlose Dokumentation von Anträgen, Genehmigungen und Fristen hilft die digitale Urlaubsverwaltung von Ordio.
Weitere kostenlose Tools
Entdecke weitere Rechner für Zeiterfassung, Lohnabrechnung und Personalmanagement.
Häufige Fragen zum Urlaubsanspruch-Rechner
Warum habe ich vollen Urlaubsanspruch bei Kündigung im 2. Halbjahr?
Im Alltag kursiert oft die Idee, im zweiten Halbjahr stehe automatisch „mehr“ Urlaub zu. Tatsächlich hängt der Urlaub bei Kündigung oder Austritt vor allem an § 5 Abs. 1 BUrlG (u. a. Zwanzigstelregelung) sowie an Beschäftigungsbeginn, -ende und dem Urlaubsjahr – vereinfachte Faustregeln können im Einzelfall falsch sein.
- Orientierung: Nutze den Rechner mit deinen realen Daten (Beginn, Ende, Arbeitstage/Woche).
- Resturlaub & Auszahlung: Nicht genommener Urlaub wird in der Praxis oft abgegolten, wenn kein Erholungsurlaub mehr möglich ist – Details klärt HR oder Fachberatung.
- Vertiefung: Resturlaub im Lexikon
Keine Rechtsberatung. Für verbindliche Auskünfte: Personalabteilung oder Fachanwalt.
Wie kann ich meinen Urlaubsanspruch berechnen?
Deinen Urlaubsanspruch kannst du in 3 einfachen Schritten berechnen:
- 1. Arbeitszeitmodell: Bestimme deine wöchentlichen Arbeitstage (1-6 Tage)
- 2. Beschäftigungsdauer: Berechne die Monate von Arbeitsbeginn bis Ende
- 3. Anteilige Berechnung: Jahresurlaub × (Beschäftigungsmonate ÷ 12)
Beispiel: 5-Tage-Woche = 20 Urlaubstage/Jahr. Arbeitsbeginn 1. März, Ende 31. Dezember = 10 Monate = 20 × (10÷12) = 16,7 Tage (aufgerundet auf 17 Tage).
Der kostenlose Urlaubsanspruch-Rechner macht diese Berechnung automatisch und berücksichtigt alle gesetzlichen Vorgaben nach § 4 BUrlG.
Wie kann man seinen Resturlaub berechnen?
Resturlaub berechnest du so:
- 1. Jahresurlaub ermitteln: Nach deinem Arbeitszeitmodell (z.B. 20 Tage bei 5-Tage-Woche)
- 2. Bereits genommenen Urlaub abziehen: Von deinem Jahresurlaub
- 3. Anteilige Berechnung: Bei Kündigung: Jahresurlaub × (Beschäftigungsmonate ÷ 12)
- 4. Resturlaub = Anspruch - genommen
Beispiel: 20 Tage Jahresurlaub, 8 Tage genommen, Kündigung nach 8 Monaten = (20 × 8÷12) - 8 = 13,3 - 8 = 5,3 Tage Resturlaub.
Der Urlaubsanspruch-Rechner hilft dir bei der Orientierung anhand deiner Eingaben.
Wann verfällt gesetzlicher Urlaubsanspruch bei Krankheit?
Bei Krankheit und Sonderfällen gelten besondere Regeln zum Urlaubsverfall:
- Grundregel: Für den gesetzlichen Mindesturlaub endet die Abräumfrist in der Praxis oft am 31. März des Folgejahres – mit Ausnahmen.
- Krankheit: Längere Arbeitsunfähigkeit kann Übertrag und Fristen ändern; Nachweise und HR-Prozesse beachten.
- Arbeitgeberinformation: Nach EuGH-Rechtsprechung musst du über Resturlaub informiert werden – sonst kann Verfall unterbleiben.
- Mutterschutz / Elternzeit: Gesonderte Regeln; nicht pauschal wie „Normalurlaub“ behandeln – HR oder Fachperson einbeziehen.
Übertragener Urlaub sollte in der Regel vor neuem Urlaub genommen werden. Zur digitalen Urlaubsverwaltung passt Ordio mit Berechnung und Dokumentation.
Wie wird der Urlaubsanspruch bei einer Kündigung in der Probezeit berechnet?
Bei Kündigung in der Probezeit gelten besondere Regeln:
- Probezeit: Meist 6 Monate, kann aber variieren
- Anteiliger Urlaub: Nach § 4 BUrlG pro Monat 1/12 des Jahresurlaubs
- Mindestdauer: 6 Monate für vollen Urlaubsanspruch erforderlich
- Berechnung: Jahresurlaub × (Beschäftigungsmonate ÷ 12)
- Beispiel: 20 Tage Jahresurlaub, Kündigung nach 3 Monaten = 20 × (3÷12) = 5 Tage
- Auszahlung: Resturlaub kann bei Kündigung ausgezahlt werden
Der Urlaubsanspruch-Rechner berücksichtigt automatisch die Probezeit und berechnet deinen Anspruch korrekt.
Kann ich mir Resturlaub bei einer Kündigung auszahlen lassen?
Ja, Resturlaub kann bei Kündigung ausgezahlt werden:
- Grundsatz: Resturlaub wird bei Kündigung anteilig ausgezahlt
- Berechnung: Jahresurlaub × (Beschäftigungsmonate ÷ 12) - bereits genommen
- Mindestanspruch: Auch bei kurzer Beschäftigung besteht Anspruch
- Ausnahme: Bei fristloser Kündigung durch Arbeitnehmer kann Auszahlung entfallen
- Steuer: Ausgezahlter Urlaub ist steuerpflichtig
- Sozialversicherung: Auch sozialversicherungspflichtig
Der Urlaubsanspruch-Rechner liefert eine erste Einordnung; verbindliche Auskünfte zur Auszahlung klärt HR oder Fachberatung.
Kann ich mit Ordio automatisch Urlaubsansprüche verwalten?
Ja! Mit Ordio wird die Urlaubsverwaltung vollautomatisch durchgeführt:
- Automatische Berechnung: Urlaubsanspruch wird automatisch berechnet
- Teilzeit-Berücksichtigung: Anteilige Berechnung für Teilzeitkräfte
- Schwerbehinderung: Automatische Berücksichtigung der zusätzlichen 5 Tage
- Digitaler Urlaubsantrag: Einfache Beantragung und Genehmigung
- Übersicht: Klare Darstellung aller Urlaubstage und Resturlaub
- Compliance: Rechtssichere Dokumentation aller Urlaubsdaten
Mehr zu Abwesenheiten & Urlaub in Ordio.
Wie hoch ist der gesetzlich geregelte Urlaubsanspruch in Deutschland?
Nach § 3 BUrlG beträgt der Mindesturlaub 24 Werktage bei einer Sechs-Tage-Woche – bei Montag bis Freitag spricht man häufig von 20 Arbeitstagen. Zusätzliche Tage können aus Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder z. B. Schwerbehinderung (häufig +5 Tage) folgen.
Mehr im Lexikon: BUrlG und Urlaubsanspruch.
Wie kann ich einen Urlaub anteilig berechnen?
Anteilig: Jahresurlaub × (volle Beschäftigungsmonate ÷ 12). Bruchteile von mindestens einem halben Tag werden nach § 5 BUrlG in der Regel auf volle Tage aufgerundet. Der Rechner übernimmt diese Logik für deine Eingaben.
Wie hoch ist der Urlaubsanspruch bei Minijob und Teilzeit?
Der Mindesturlaub richtet sich nach Arbeitstagen pro Woche, nicht nach Stundenlohn. Minijobber haben denselben Mindestrahmen wie vergleichbare Beschäftigte mit derselben Wochenstruktur – gerechnet wird in Tagen.
Vertiefung: Urlaubsanspruch von Minijobbern, Minijob-Rechner, Teilzeitarbeit.
Hängt der Urlaubsanspruch von den Wochenstunden oder von den Arbeitstagen ab?
Für den gesetzlichen Mindesturlaub zählt in der Regel, an wie vielen Wochentagen du vertraglich arbeitest – nicht nur, wie viele Stunden du verteilst. Arbeitest du z. B. weiterhin montags bis freitags (nur kürzere Schichten), bleibt die Zahl der Urlaubstage oft wie bei Vollzeit. Reduzierst du die Anzahl der Arbeitstage (z. B. 4-Tage-Woche), sinkt der Jahresurlaub typischerweise anteilig. Im Zweifel Vertrag, Tarif und HR prüfen.
Wie viele Urlaubstage hat man bei einer 4-Tage-Woche?
Bei einer 4-Tage-Woche mit vier festen Arbeitstagen und Referenz 20 Tage bei 5 Tagen ergibt sich häufig 16 Urlaubstage (4/5 von 20). Abweichungen sind durch Tarifvertrag oder höheren Vertragsurlaub möglich. Trage im Rechner deine Arbeitstage pro Woche ein – dann wird der gesetzliche Rahmen entsprechend berechnet.
Urlaubsjahr und Kalenderjahr – was ist der Unterschied?
Viele Betriebe nutzen ein abweichendes Urlaubsjahr (z. B. April bis März). Der Rechner arbeitet standardmäßig im Kalenderjahr – passe die Daten an oder kläre dein Kontingent mit der Personalabteilung.
Gilt der Rechner für Beamtinnen und Beamte?
Nein. Beamte unterliegen anderen Gesetzen (Bundes- oder Landesbeamtenurlaub). Dieser Rechner ist für typische private Arbeitsverhältnisse nach BUrlG gedacht.
Wie wird Urlaub im Beschäftigungsverbot berechnet?
Bei (teilweisem) Beschäftigungsverbot, Mutterschutz oder ähnlichen Schutzfristen können sich Urlaub und Fristen unterscheiden. Das hängt von Ursache, Dauer und Vertrag ab – bitte mit HR oder einer Fachperson klären. Fragen zu Mutterschutz: Lexikon Urlaubsanspruch Mutterschutz.