Rechner
Elterngeldrechner 2026: Basis & ElterngeldPlus berechnen
Elterngeldrechner 2026: Basis- und ElterngeldPlus kostenlos nach BEEG berechnen. Mit Geschwisterbonus, Mehrlingszuschlag und Export – ohne Anmeldung.
Elterngeld schätzen
Einkommensgrenze (zvE)
Basis-Elterngeld (Monat)
1.267,50 €
Basis vs. ElterngeldPlus
Basis-Elterngeld: 1.267,50 €
ElterngeldPlus: 633,75 €
- Elterngeldnetto
- 1.950,00 €
- Ersatzrate
- 65 %
- Basis vor Zuschlägen
- 1.267,50 €
- Geschwisterbonus
- 0,00 €
- Mehrlingszuschlag
- 0,00 €
- Basis-Elterngeld
- 1.267,50 €
- ElterngeldPlus
- 633,75 €
- Einkommensgrenze (zvE Hinweis)
- 175.000 €
Unverbindliche Schätzung nach BEEG. Verbindliche Bescheide erteilt das zuständige Elterngeldzentrum. BEEG · Familienportal Elterngeld
Wie funktioniert der Elterngeldrechner?
Der Rechner schätzt Basis-Elterngeld und ElterngeldPlus nach BEEG aus deinem Brutto — inkl. Geschwisterbonus, Mehrlingszuschlag und optionaler Teilzeit im Plus-Modus. Läuft dein Mutterschutz gerade erst? Der Mutterschaftsgeld-Rechner schätzt die Zeit davor — Elterngeld beginnt erst danach.
Eingabe
Brutto der letzten 12 Monate vor der Geburt, Steuerklasse, Geburtsjahr, Geschwister/Mehrling. Bei Plus optional Brutto während des Bezugs (max. 32 h/Woche).
Berechnung
Elterngeldnetto aus Brutto, dann Ersatzrate 65–100 % (Geringverdienerkomponente). Basis: 300–1.800 €/Monat.
Ergebnis & Export
Basis, Plus, Boni und Zuschläge — Export als PDF/CSV zur Vorbereitung des Antrags bei der Elterngeldstelle.
Basiselterngeld vs. ElterngeldPlus: Unterschied auf einen Blick
ElterngeldPlus ist kein Extra-Antrag, sondern ein zweiter Modus im selben Rechner: gleiche Ersatzrate, aber halbierte Monatsauszahlung über doppelt so viele Monate. Die Wahl hängt vor allem davon ab, ob du während des Bezugs in Teilzeit arbeitest.
Basiselterngeld
Ersatzrate
65–100 % des Elterngeldnettos — Geringverdienerkomponente bis 100 % bei sehr niedrigem Netto
Bezugsdauer
Bis 12 Monate (14 mit Partnermonaten)
Zuverdienst-Regelung
Für (fast) keine Erwerbstätigkeit ausgelegt — kein Teilzeit-Modell im Basis-Modus
Auszahlungshöhe pro Monat
300 € – 1.800 €
Wann sinnvoll?
Wenn du überwiegend pausierst und die volle Ersatzrate in kürzerer Zeit willst
ElterngeldPlus
Ersatzrate
Gleiche Basis-Ersatzrate, Monatsbetrag aber auf die Hälfte gedeckelt
Bezugsdauer
Bis 24 Monate — doppelte Basis-Dauer
Zuverdienst-Regelung
Teilzeit bis 32 Std./Woche zulässig — Elterngeld richtet sich nach dem Einkommenswegfall
Auszahlungshöhe pro Monat
150 € – 900 €
Wann sinnvoll?
Wenn du in Teilzeit zurückkehrst und die Auszahlung über einen längeren Zeitraum strecken willst
Teilzeit-Beispiel: ElterngeldPlus mit Einkommenswegfall
3.000 € Brutto vorher, 2.400 € Brutto während des Bezugs (Steuerklasse IV): Der Einkommenswegfall beträgt 390 € Elterngeldnetto/Monat. ElterngeldPlus zahlt dann 253,50 € — statt der 633,75 €, die ohne Teilzeit anfallen würden, aber über die doppelte Bezugsdauer. Je näher dein Teilzeit-Brutto am vorherigen Brutto liegt, desto niedriger fällt ElterngeldPlus aus.
Was wird berechnet?
Einkommensgrenze 2026: abhängig vom Geburtsjahr des Kindes
Für Kinder mit Geburtsjahr 2025 oder später liegt die Grenze bei 175.000 € zvE (Paar oder Alleinerziehend) im Vorjahr der Geburt. Für Geburtsjahr 2024 oder früher gilt weiterhin der alte Wert von 200.000 € (Bestandsschutz). zvE ≠ Bruttogehalt — Freibeträge und Sonderausgaben mindern es. Details und ein Rechenbeispiel im Abschnitt unten.
Berechnung über Elterngeldnetto und Ersatzrate. Basis und Plus unterscheiden sich in Höhe und Bezugsdauer; bei Teilzeit im Plus-Modus zählt der Einkommenswegfall (siehe Vergleichstabelle oben).
Basis-Elterngeld
65–100 % des Elterngeldnettos
Ersatzrate je nach Einkommen
300 € – 1.800 € monatlich
Mindest- und Höchstbetrag
Bis 12 Monate (14 mit Partnermonaten)
Standard-Bezugsdauer
ElterngeldPlus
Hälfte des Basis-Elterngelds
Doppelte Bezugsdauer
150 € – 900 € monatlich
Mindest- und Höchstbetrag Plus
Teilzeit bis 32 h/Woche
Einkommenswegfall wird berücksichtigt
Geschwisterbonus & Mehrlingszuschlag
Geschwisterbonus: +10 % auf die Basis vor Zuschlägen, mindestens 75 € (Basis) bzw. 37,50 € (Plus) — bei z. B. drei Kindern unter 6, zwei Kindern unter 3, oder einem behinderten Kind unter 14 im Haushalt. Mehrlingszuschlag:300 € (Basis) bzw. 150 € (Plus) pro weiterem Kind bei Mehrlingsgeburt — beide Zuschläge werden addiert und wirken sowohl auf Basis- als auch auf Plus-Beträge.
Einkommensgrenze 2026 im Detail — was passiert bei Überschreitung?
Die Elterngeld-Einkommensgrenze wirkt als Alles-oder-nichts-Schwelle, keine gleitende Kürzung: Liegt das zu versteuernde Einkommen (zvE) des Vorjahres über der geltenden Grenze, entfällt der Anspruch komplett — darunter gilt die volle Berechnung wie gewohnt.
- Geburtsjahr 2025 oder später: Grenze 175.000 € zvE (Paar oder Alleinerziehend)
- Geburtsjahr 2024 oder früher: Grenze 200.000 € zvE (Bestandsschutz aus der alten Regelung)
Beispiel: zvE 200.000 €, Kind geboren 2026 → 200.000 € liegt über der aktuellen 175.000 €-Grenze für dieses Geburtsjahr. Der Rechner zeigt das als Hinweis-Callout an (einkommensgrenzeUeberschritten), ohne Basis-Elterngeld oder ElterngeldPlus auf 0 € zu setzen — die Schätzung bleibt vollständig sichtbar. Die verbindliche Prüfung von zvE und Anspruch übernimmt die Elterngeldstelle anhand des Steuerbescheids, nicht der Rechner.
zvE vs. Brutto: Das zu versteuernde Einkommen liegt durch Werbungskosten, Sonderausgaben und Freibeträge meist deutlich unter dem Bruttogehalt — ein hohes Brutto bedeutet nicht automatisch eine Überschreitung.
Beispielrechnungen
Orientierungswerte für Steuerklasse IV, Geburtsjahr 2026, Einling ohne Geschwister (sofern nicht angegeben) — exakt nach der Rechner-Formel. Verbindlich: Elterngeldstelle.
1.000 € Brutto (Geringverdiener)
Elterngeldnetto 650 €, Ersatzrate 84,5 % → Basis 549,25 €, Plus 274,63 €
900 € Elterngeldnetto (Geringverdiener-Sonderfall)
Ersatzrate steigt auf 72 % → Basis 648 €, Plus 324 €. Bei Netto ≤ 340 € greift der Höchstsatz von 100 %.
2.000 € Brutto
Ersatzrate 65 % → Basis 845 €, Plus 422,50 €
2.500 € Brutto
Ersatzrate 65 % → Basis 1.056,25 €, Plus 528,13 €
3.000 € Brutto
Elterngeldnetto 1.950 €, Ersatzrate 65 % → Basis 1.267,50 €, Plus 633,75 €
4.000 € Brutto
Ersatzrate 65 % → Basis 1.690 €, Plus 845 €
5.000 € Brutto (Höchstbetrag)
Basis 1.800 €, Plus 900 € — Deckel erreicht, höheres Brutto ändert daran nichts
1.500 € Brutto + 1 Geschwisterkind
Ersatzrate 68,25 % (Geringverdiener-Zuschlag) → Basis 740,44 € (inkl. 75 € Geschwisterbonus), Plus 370,22 €
Zwillinge bei 2.000 € Brutto
Basis 1.145 € (845 € + 300 € Mehrlingszuschlag), Plus 572,50 €
Exakte Werte im Rechner oben eingeben — Steuerklasse, Geburtsjahr, Teilzeit-Brutto und Boni ändern das Ergebnis. Das Teilzeit-Beispiel für ElterngeldPlus steht in der Vergleichstabelle weiter oben.
Elterngeldrechner 2026: Das Wichtigste auf einen Blick
Kurzüberblick für die Planung — der Anspruch wird von der Elterngeldstelle geprüft.
Für Eltern
Mindestbetrag Basis
300 €
Höchstbetrag Basis
1.800 €
Ersatzrate
65–100 %
Bezugsdauer
12 Monate (14 mit Partnermonaten)
Für Antrag
Einkommensgrenze (Geburtsjahr ab 2025)
175.000 € zvE
Einkommensgrenze (Geburtsjahr bis 2024)
200.000 € zvE (Bestandsschutz)
zvE vs. Brutto
Freibeträge mindern zvE
Elterngeldnetto
≠ Netto auf der Lohnsteuerbescheinigung
Für wen geeignet?
Je nach Situation Brutto der letzten 12 Monate vor der Geburt eingeben — der Rechner ermittelt das Elterngeldnetto gesetzeskonform (nicht nur Lohnsteuer-Netto).
Angestellte
Brutto der letzten 12 Monate — Brutto-Netto-Rechner zur Kontrolle
Selbstständige & Minijob/Midijob
Durchschnittsgewinn bzw. besondere SV-Regeln bei Minijob/Midijob
Eltern in Teilzeit
Plus mit Brutto im Bezug — Schichtplanung mit Ordio Abwesenheiten
Davor: Mutterschaftsgeld während der Schutzfrist
Elterngeld (BEEG) und Mutterschaftsgeld (§ 24i SGB V) sind getrennte Leistungen mit eigener Berechnung — Mutterschaftsgeld deckt die Schutzfrist vor und nach der Geburt ab, Elterngeld beginnt danach. Für die Schutzfrist-Schätzung (KK-Anteil + Arbeitgeberzuschuss): Mutterschaftsgeld-Rechner.
Orientierung nur — verbindlich ist die Elterngeldstelle. Links: Brutto-Netto-Rechner, Minijob-Rechner, Abwesenheiten.
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Häufige Fragen zum Elterngeld-Rechner
Wie hoch ist das Elterngeld?
Das Elterngeld beträgt 65–67 % des Elterngeldnettos (bei niedrigem Einkommen bis 100 %). Mindestens 300 €, maximal 1.800 € monatlich. Mit Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag kann der Betrag höher liegen.
Wie wird das Elterngeld berechnet?
Aus dem Bruttoeinkommen der letzten 12 Monate vor der Geburt wird das Elterngeldnetto ermittelt (pauschale Abzüge für Steuern und Sozialversicherung). Für die Umrechnung nutze unseren Brutto-Netto-Rechner. Dieses wird mit der Ersatzrate (65–100 %) multipliziert. Unser Rechner zeigt dir die Berechnung transparent.
Was ist der Unterschied zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus?
Basiselterngeld ersetzt das Einkommen für bis zu 12 Monate (14 bei Partnermonaten). ElterngeldPlus ist die Hälfte des Basis-Elterngelds, kann aber über doppelt so lange bezogen werden – ideal bei Teilzeitarbeit während des Bezugs.
Wer hat Anspruch auf Elterngeld?
Eltern, die ihr Kind selbst betreuen und nicht mehr als 32 Stunden pro Woche arbeiten. Seit April 2025 gilt eine Einkommensgrenze: Bei zu versteuerndem Einkommen über 175.000 € (Paar oder Alleinerziehende) entfällt der Anspruch.
Wer ist vom Elterngeld ausgeschlossen?
Vom Elterngeld ausgeschlossen sind Eltern mit zu versteuerndem Einkommen über 175.000 € (Paar oder Alleinerziehende, Geburten ab April 2025). Außerdem entfällt der Anspruch, wenn du dein Kind nicht selbst betreust oder mehr als 32 Stunden pro Woche arbeitest.
Wie lange kann man Elterngeld beziehen?
Basiselterngeld: maximal 12 Monate pro Elternteil, 14 Monate wenn beide mindestens 2 Partnermonate nehmen. ElterngeldPlus verdoppelt die Bezugsdauer – 1 Monat Basis = 2 Monate Plus.
Gibt es einen Mindest- und Höchstbetrag beim Elterngeld?
Ja. Basiselterngeld beträgt mindestens 300 € und maximal 1.800 € monatlich – unabhängig vom vorherigen Einkommen. ElterngeldPlus: mindestens 150 €, maximal 900 €. Mit Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag können die Beträge höher liegen.
Was ist der Geschwisterbonus beim Elterngeld?
Der Geschwisterbonus erhöht das Elterngeld um 10 %, mindestens 75 € (Basis) bzw. 37,50 € (Plus). Er gilt, wenn im Haushalt ein behindertes Kind unter 14, drei oder mehr Kinder unter 6, oder zwei Kinder unter 3 leben.
Wie viel Elterngeld bei 2000 Euro netto?
Bei 2.000 € Elterngeldnetto (nicht identisch mit Lohnsteuer-Netto) beträgt die Ersatzrate 65 %. Das Basis-Elterngeld liegt bei etwa 1.300 € monatlich. Für die Umrechnung von Brutto zu Netto nutze unseren Brutto-Netto-Rechner.
Wie viele Stunden darf ich mit Elterngeld arbeiten?
Während des Elterngeldbezugs darfst du im Schnitt nicht mehr als 32 Stunden pro Woche arbeiten. Bei Teilzeit wird das Elterngeld entsprechend angepasst. Mit Ordio Abwesenheiten verwaltest du Elternzeit und Elterngeld-Bezug zentral.
Gilt die Einkommensgrenze 175.000 Euro für beide Eltern?
Für Geburten ab April 2025 gilt: Das zu versteuernde Einkommen (zvE) des Vorjahres darf 175.000 € nicht übersteigen – bei Paaren wird das gemeinsame zvE betrachtet. Alleinerziehende haben die gleiche Grenze. Darüber entfällt der Anspruch.
Wann lohnt sich ElterngeldPlus?
ElterngeldPlus lohnt sich, wenn du während des Bezugs in Teilzeit arbeitest. Du erhältst die Hälfte des Basis-Elterngelds, aber doppelt so lange – und der Einkommenswegfall wird berücksichtigt. So kannst du oft mehr Gesamtsumme erhalten als mit Basis-Elterngeld allein.
Wie viel Elterngeld bei 3000 Euro brutto?
Bei 3.000 € Brutto (Steuerklasse IV, 2026) beträgt das Basis-Elterngeld etwa 1.225 € monatlich, ElterngeldPlus etwa 612 €. Die genaue Höhe hängt von Steuerklasse und Geburtsjahr ab – nutze unseren Rechner für deine Berechnung.