Ratgeber
Lohnabrechnung Software 2026: 7 Tools im Vergleich

Kurzantwort: Die passende Lohnabrechnungssoftware 2026 hängt vom Prozess ab. Selbstabrechnung mit Sage oder Lexware, HR-Suite mit Personio, Lohnbüro mit edlohn/Dataline oder Lohnvorbereitung aus Zeiterfassung mit Ordio für Schichtbetrieb – Schichtplan mit Lohn-Schnittstelle: Schichtplanungssoftware mit Lohnabrechnung. In der Tabelle unten vergleichst du sieben DACH-Anbieter mit Preisen, DATEV und Zielgruppen.
Seit dem eAU-Pflichtabruf 2023 und der verschärften Dokumentationspflicht für Arbeitszeiten reicht Excel allein selten. Lohnabrechnungssoftware berechnet Gehälter, führt Meldungen durch und erstellt Lohnzettel, im Lohnabrechnung Software Vergleich 2026 ordnest du sieben DACH-Anbieter nach Prozess, DATEV und Zielgruppe.
Der Artikel ist redaktionell aufgebaut: neutrale Kriterien, Preis-Richtwerte und Profile ohne Testsieger-Narrative. Vertiefung: Lohnabrechnung im Lexikon, Zeiterfassung Software Vergleich und HR Software Vergleich. Preise und Funktionen: Stand Oktober 2026 (DACH).
Überblick: Definition und Pflichtangaben im Lexikon Lohnabrechnung; Zeiterfassung vor dem Lohnlauf im Zeiterfassung Software Vergleich. Ordio positioniert sich als Lohnvorbereitung, nicht als Ersatz für gesetzliche Lohnbuchhaltung.
Was ist Lohnabrechnungssoftware?
Lohnabrechnungssoftware (auch Lohnsoftware oder Entgeltabrechnungssystem) berechnet Brutto- und Nettoentgelt, erstellt Lohnzettel und übermittelt Pflichtmeldungen an Finanzamt und Sozialversicherungsträger. Cloud-Lösungen ersetzen teils Desktop-Programme; HR-Suites wie Personio binden Lohnmodule oder Partner ein.
Was muss Lohnabrechnungssoftware können? Mindestens Brutto-Netto berechnen, Lohnzettel ausgeben, eAU-Abruf und elektronische Meldungen (ELSTER, DEÜV) unterstützen sowie Daten revisionssicher archivieren. Ohne diese Basisfunktionen bleibst du bei Excel oder Doppelerfassung beim Steuerberater. Hintergrund: Lohnbuchhaltung und Lohnvorbereitung bei Ordio.
Im deutschen Mittelstand läuft die gesetzliche Abrechnung oft über Steuerberater mit DATEV, dann brauchst du intern vor allem saubere Stunden, Zuschläge und Stammdaten. Dieser Vergleich ordnet beide Wege ein: direkte Lohnabrechnung in der Software und Lohnvorbereitung aus Zeiterfassung mit Export ans Lohnbüro.
Wer nur gelegentlich Lohnzettel prüft, braucht trotzdem dieselbe Datenqualität wie bei Vollabrechnung: fehlende eAU-Fristen oder falsche SV-Meldungen treffen dich unabhängig vom Tool. Kurz gesagt: Erst Prozess klären (selbst abrechnen, Lohnbüro oder Lohnvorbereitung), dann das passende Tool wählen.
Lohnabrechnung Software Vergleich 2026: Sieben Anbieter im Überblick
Die Tabelle vergleicht sieben etablierte Anbieter für den DACH-Markt, überwiegend als Lohnabrechnung online in der Cloud, mit DATEV-Export oder Lohnbüro-Anbindung. Preise sind Richtwerte (Stand: Oktober 2026); prüfe aktuelle Konditionen beim Anbieter.
| Software | Kernfunktionen | Preis (ab) | DATEV | Zielgruppe |
|---|---|---|---|---|
| Ordio | Lohnvorbereitung: Zeiterfassung, Schicht, Zuschläge, Export | €89/Standort/Monat | Ja (Lohnexport) | Schichtbetriebe. Export an Lohnbüro |
| Sage Payroll | Lohnabrechnung, Meldewesen, Abrechnungsassistent | ca. €10/Monat | Ja | KMU ohne Steuerberater |
| Lexware Office Lohn | Lohn & Gehalt, GKV-Zertifikat, GoBD | ca. €12,90/Monat | Ja | KMU, Buchhaltung + Lohn |
| Personio Payroll | HR + Lohn, eAU, ITSG-Zertifikat | ca. €13/Monat + HR | Ja | Wachsende Unternehmen ab ~10 MA |
| edlohn | Online-Lohnabrechnung, Mandantenfähig | ca. €39/Monat | Ja (nativ) | Kleinbetriebe, Lohnbüros |
| Dataline Lohn | Lohnabrechnung, Mandanten, Zeiterfassung | ca. €99/Monat | Ja | Mittelstand, Steuerberater |
| HRworks | Personalverwaltung, Lohnkomponenten, Reisekosten | variabel | Ja | Mittelstand mit HR-Abteilung |
Hinweis: Ordio bereitet Lohndaten vor (Stunden, Zuschläge, Abwesenheiten), die gesetzliche Lohnabrechnung erfolgt über Lexware, Sage, edlohn oder dein Lohnbüro. Kein Ersatz für vollständige Lohnbuchhaltung.
OMR-Kategorie Lohnabrechnungsprogramme: OMR Reviews (externe Datenquelle). Markenvergleich Personio: Personio Vergleich.
Wann welches Tool? Selbstabrechnende KMU ohne Lohnbüro starten oft mit Sage oder Lexware. Wachsende HR-Teams mit Personalakten prüfen Personio. Kleinbetriebe und Steuerberater-Kanzleien setzen häufig auf edlohn oder Dataline. Schichtbetriebe bereiten Stunden und Zuschläge mit Ordio vor und exportieren ans Lohnbüro. Planung und Lohn gehören zusammen, siehe Dienstplan Software Vergleich.
Cloud oder Desktop? Sage, Lexware, Personio und edlohn sind überwiegend cloudbasiert. Updates bei Gesetzesänderungen laufen automatisch. Dataline wird in Kanzleien teils On-Premises betrieben; dann brauchst du eigene Backup- und Update-Prozesse. Für KMU ohne IT-Abteilung ist Cloud meist der einfachere Einstieg.
Kriterien für Lohnsoftware: neutrale Checkliste
Bevor du Anbieter vergleichst, klärst du dieselben Pflichtfelder für jedes Tool, unabhängig von Marketingversprechen. Die Tabelle ist produktneutral; die Anbiertabelle oben ordnet konkrete Lösungen ein.
| Kriterium | Warum wichtig | Prüffrage in der Demo |
|---|---|---|
| eAU & Meldewesen | Pflichtabruf und Fristen seit 2023 | Werden eAU, ELSTER-Lohnsteuer und DEÜV/SV automatisch angestoßen? |
| DATEV & Export | Medienbruch zum Lohnbüro vermeiden | Welches Format akzeptiert dein Steuerberater. DATEV-ASCII, CSV, Schnittstelle? |
| Zeiterfassung & Zuschläge | Schichtbetriebe: Fehlerquelle #1 | Kommen Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge ohne Excel aus der Zeit? |
| GoBD & Archiv | Betriebsprüfung, Aufbewahrung | Revisionssichere Ablage 6–10 Jahre dokumentiert? |
| DSGVO & Hosting | Besonders schützenswerte Daten | EU-Hosting, AV-Vertrag, rollenbasierte Rechte und Audit-Log? |
| Preismodell | TCO statt Listenpreis | Flatrate, pro MA, pro Standort oder Pay-per-Use, inkl. Lohnbüro-Gebühren? |
| Support & Updates | Gesetzesänderungen 2026 | Werden Mindestlohn, SV-Grenzen und Steuertabellen automatisch eingespielt? |
Die nummerierte Liste im Abschnitt Wie vergleichst du Lohnabrechnungssoftware? vertieft dieselben Punkte für deine Shortlist.
Lohnvorbereitung vs. Lohnabrechnung: Bei Lohnvorbereitung erfasst du Stammdaten, Stunden, Zuschläge und Abwesenheiten und exportierst sie ans Lohnbüro oder DATEV, die gesetzliche Abrechnung mit Meldewesen läuft in Lohnsoftware oder beim Steuerberater. Schichtbetriebe trennen beides oft bewusst; viele Büro-KMU führen beides in einem Tool.
Die sieben Anbieter im Detail
Kurzprofile zu Stärken, Schwächen und typischen Einsatzszenarien, ergänzend zur Vergleichstabelle, ohne Rangfolge. Alle Preisangaben: Richtwerte Stand Oktober 2026.
Ordio
Ordio bereitet Lohndaten vor: erfasste Stunden, Zuschläge, Abwesenheiten und Schichtplan als Export für Lohnbüro oder DATEV-kompatible Software. Schichtbetriebe in Gastronomie, Einzelhandel oder Pflege erfassen Zeiten zentral und vermeiden Doppeleingaben.
Vorteile: Schicht + Zeit + Export aus einer Hand, Standortmodell statt Preis pro Kopf. Nachteile: Keine vollständige gesetzliche Lohnabrechnung, du brauchst Lexware, Sage, edlohn oder ein Lohnbüro.
Typisch für Schichtbetriebe, die Stunden und Zuschläge intern erfassen und die gesetzliche Abrechnung ans Lohnbüro outsourcen, der Export ersetzt parallele Excel-Listen zwischen Küche, Service und Lohnlauf.
Zeit- und Schichtdaten für die Lohnvorbereitung zentral erfassen:
Sage Payroll
Sage Payroll richtet sich an KMU, die monatlich selbst abrechnen wollen, mit Abrechnungsassistent, SV-Meldungen und Cloud-Zugang. Oft erste Wahl für Betriebe ohne eigenes Lohnbüro und überschaubarer Mitarbeiterzahl.
Vorteile: Einstieg ab ca. 10 €/Monat, automatische Gesetzesupdates, DATEV-Anbindung. Nachteile: Zeiterfassung und Schichtlogik sind separate Themen. Stunden müssen korrekt von außen kommen.
Typisch für Büro-KMU mit festen Arbeitszeiten. Schichtbetriebe koppeln Sage mit Zeiterfassungssoftware, damit Zuschläge nicht in Excel nachgepflegt werden. Sage eignet sich besonders, wenn du ohne eigenes Lohnbüro startest und wenige, planbare Lohnarten hast, nicht als Ersatz für Schichtlogik.
Lexware Office Lohn
Lexware Office Lohn kombiniert Lohnabrechnung mit Lexware-Buchhaltung. GoBD- und GKV-zertifiziert, Hosting in Deutschland, typisch für KMU, die Lohn und Finanzen in einem Ökosystem führen.
Vorteile: Etabliert, Steuerberater-Schnittstelle, mobile App. Nachteile: Keine integrierte Schichtplanung; Zuschläge erfordern saubere Zeiterfassung von außen.
Sinnvoll, wenn Buchhaltung und Lohn ohnehin im Lexware-Ökosystem laufen, für Nacht- und Feiertagszuschläge prüfe den Import aus Zeiterfassung oder dem Zuschlagsrechner als Plausibilitätscheck.
Personio Payroll
Personio bietet HR-Prozesse mit Payroll-Modul: digitale Personalakte, Abwesenheiten, eAU-Abruf und Lohn in einer Suite. Sinnvoll, wenn du bereits Personio für HR nutzt oder planst zu wachsen.
Vorteile: Eine Datenbasis für HR und Lohn, ITSG-Zertifikat, DATEV-Export. Nachteile: Schichtzuschläge und Filial-Logik erfordern korrekte Zeiterfassung. Schichtbetriebe prüfen Export genau. Mehr: Personio vs. Ordio.
Ideal ab etwa 20 Mitarbeitenden mit wachsender HR-Abteilung, reine Schichtbetriebe mit Zuschlägen vergleichen Payroll-Export in der Demo mit Stunden aus Schichtplanung.
edlohn
edlohn ist eine cloudbasierte Lohnabrechnung für Kleinbetriebe und Lohnbüros, mit nativer DATEV-Schnittstelle, Pay-per-Use-Optionen und revisionssicherer Archivierung. Steuerberater nutzen edlohn oft mandantenfähig; KMU profitieren vom schnellen Einstieg ohne Desktop-Installation.
Vorteile: Schneller Start, Mandantenfähig für Steuerberater, Baulohn möglich. Nachteile: Begrenzt bei komplexen Schichtmodellen ohne ergänzende Zeiterfassung.
Beliebt bei Steuerberatern und Kleinbetrieben mit einfachen Lohnstrukturen. Schichtbetriebe koppeln edlohn mit digitaler Zeiterfassung, statt Stunden manuell zu übertragen.
Dataline Lohn
Dataline Lohn adressiert KMU, Lohnbüros und Steuerberater, mit Mandantenabrechnung, Zeiterfassung und digitalem Steuerprüfer-Export. Teils On-Premises mit Cloud-Backup. Die Software richtet sich an Teams mit Lohnfachwissen, für reine Zeiterfassung ohne Abrechnung ist sie meist überdimensioniert.
Vorteile: Umfangreich für Profis, GKV-Zertifikat, Mandantenfähig. Nachteile: Höherer Einstiegspreis, nicht reine Cloud-only-Lösung.
Typisch für Lohnbüros und KMU mit eigener Lohnabteilung. On-Premises-Variante prüfen, wenn dein IT-Betrieb Cloud-Lohnsoftware einschränkt.
HRworks
HRworks kombiniert Personalverwaltung mit Lohnkomponenten und Reisekosten, typisch für Mittelstand mit eigener Lohnabteilung oder Lohnbüro-Anbindung. Sinnvoll, wenn HR-Prozesse bereits zentral laufen und Lohn als Modul ergänzt wird, nicht als reine Schicht-Zeit-Lösung. Prüfe in der Demo, wie Reisekosten, Abwesenheiten und Lohnexport zusammenspielen, bevor du es mit Personio oder einer Schichtlösung vergleichst.
Vorteile: Umfangreiche Personalverwaltung, DATEV-Export. Nachteile: Schichtfokus weniger ausgeprägt als bei Ordio; Preismodell individuell.
Sinnvoll für Mittelstand mit Reisekosten und Dokumentenmanagement, reine Gastro-Schichtbetriebe priorisieren eher integrierte Plan-Zeit-Lohn-Ketten.
Wie vergleichst du Lohnabrechnungssoftware?
Ein strukturierter Vergleich spart Zeit und verhindert teure Fehlkäufe. Nutze die Kriterientabelle und diese Checkliste, nicht nur Bauchgefühl:
- Pflichtmeldungen prüfen, eAU-Abruf, ELSTER-Lohnsteueranmeldung, DEÜV/SV-Meldungen automatisiert?
- DATEV- und Exportformate, akzeptiert dein Lohnbüro CSV, DATEV-ASCII oder Schnittstellen-Export?
- Tarif- und Zuschlagslogik. Überstunden, Nacht-, Feiertagszuschläge korrekt aus der Zeiterfassung?
- GoBD und Archivierung, revisionssichere Ablage für 6–10 Jahre?
- DSGVO und Hosting. EU-Rechenzentrum, AV-Vertrag, rollenbasierte Rechte
Plane eine Testphase mit echten Stammdaten und einem Monatslauf, so prüfst du Meldewesen und Export, bevor du vertraglich bindest. Mehr zum gesetzlichen Rahmen: Lohnbuchhaltung und Lohnabrechnung erstellen.
Welche Lohnsoftware hat DATEV-Anbindung? Sage, Lexware, Personio, edlohn, Dataline und HRworks bieten DATEV-Export oder native Anbindung, edlohn ist besonders für Lohnbüros konzipiert. Entscheidend ist nicht nur die Lohnsoftware selbst, sondern ob deine Zeiterfassung DATEV-kompatible Stunden und Zuschläge liefert.
Rechtliche Anforderungen an Lohnsoftware
Welche Pflichten muss Lohnsoftware 2026 erfüllen? Neben Brutto-Netto zählen eAU-Abruf, elektronisches Meldewesen (ELSTER, DEÜV), revisionssichere Archivierung und aktuelle Gesetzesstände. Zusatzmodule ersetzen keine dieser Pflichtfunktionen.
eAU (seit Januar 2023): Als Arbeitgeber musst du Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen gesetzlich versicherter Beschäftigter elektronisch bei der Krankenkasse abrufen. Personio, Sage, Lexware und edlohn unterstützen den eAU-Abruf, prüfe beim Anbieter deiner Wahl.
ELSTER und DEÜV: Lohnsteueranmeldungen und Sozialversicherungsmeldungen laufen elektronisch. Fehlende Automatisierung bedeutet manuellen Aufwand und Bußgeld-Risiko bei Fristversäumnissen.
GoBD: Lohnunterlagen sind revisionssicher und unveränderbar aufzubewahren (Lohnakten typisch 6 Jahre, Lohnsteuerbescheinigungen 10 Jahre). Cloud-Anbieter sollten GoBD- oder vergleichbare Zertifizierung dokumentieren.
Entgelttransparenz: Ab 2026 gelten erweiterte Transparenzpflichten für Gehaltsstrukturen in größeren Unternehmen, auch kleinere Betriebe profitieren von dokumentierten Entgeltregeln in der Software. Hintergrund findest du im Lexikon-Artikel zu Compliance.
Mindestlohn und Sozialversicherung: Lohnsoftware sollte Gesetzesänderungen automatisch einspielen. Mindestlohn-Anpassungen, Beitragsbemessungsgrenzen und SV-Sätze. Mit dem Stundenlohnrechner prüfst du parallel, ob Stundenlöhne in der Vorbereitung plausibel sind. Manuelle Nachpflege in Excel ist fehleranfällig und kostet bei jeder gesetzlichen Anpassung Stunden in HR.
Zeiterfassung vor Lohnabrechnung
Fehler in der Lohnabrechnung entstehen selten in der Lohnsoftware, sie entstehen in falschen Stunden. Seit der Dokumentationspflicht für Arbeitszeiten brauchst du revisionssichere Erfassung, bevor du exportierst.
Warum zuerst Zeiterfassung? Brutto und Netto hängen an erfassten Stunden, Zuschlägen und Abwesenheiten. Fehlt die saubere Basis, korrigierst du jeden Lohnlauf, unabhängig davon, wie gut Sage, Lexware oder dein Lohnbüro rechnen. Schichtbetriebe verlieren ohne zentrale Erfassung besonders schnell den Überblick über Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge.
Automatisiere die Kette: erfassen → prüfen → exportieren → abrechnen. Ordio, Personio und spezialisierte Zeiterfassungstools liefern DATEV-kompatible Exporte. Vertiefung: Arbeitszeiterfassung Pflicht, Zeiterfassung Software Vergleich und Lohnbuchhaltung.
Typischer Fehler: Lohnsoftware kaufen, während Stunden noch in WhatsApp oder Papierzetteln landen. Dann „repariert“ HR den Lohnlauf manuell, teurer als eine saubere Zeiterfassung von Anfang an. Lege vor Tool-Kauf fest, wer Stunden freigibt und wie Korrekturen in den Export fließen.
Was kostet Lohnabrechnungssoftware?
Was kostet Lohnabrechnungssoftware? Einstiegspakete liegen oft bei ca. 10–40 € pro Monat; HR-Suite-Lohnmodule und Profi-Pakete darüber. Rechne immer Gesamtkosten über zwölf Monate, nicht nur den Listenpreis der Lizenz.
Lohnsoftware kostenlos oder kostenpflichtig? Gesetzeskonforme Lohnabrechnung mit vollständigem Meldewesen ist in Deutschland praktisch nicht dauerhaft kostenlos. Testversionen helfen beim Vergleich, dauerhaft kostenlose Varianten fehlen meist eAU, GoBD und SV-Meldungen. Für KMU lohnt sich ein Einstieg ab ca. 10 €/Monat bei Sage oder ein Lohnbüro-Modell.
Die Preismodelle unterscheiden sich: Flatrate pro Monat (Sage ab ca. 10 €, Lexware ab ca. 12,90 €), pro Mitarbeiter (Personio HR ab ca. 3 €/Nutzer plus Payroll), Standortmodell (Ordio: €89/Standort für Zeiterfassung + Lohnvorbereitung) oder Pay-per-Use (edlohn). Dataline und HRworks sind individuell kalkuliert.
Versteckte Kosten sind Schulung, Korrekturläufe bei falscher Zeiterfassung, Lohnbüro-Gebühren (oft 15–40 € pro Lohnlauf und Mitarbeiter) und Jahresabschluss beim Steuerberater. Rechne Gesamtkosten pro Lohnlauf, nicht nur Lizenzpreis. Mit dem Brutto-Netto-Rechner prüfst du parallel, ob Zuschläge in der Vorbereitung stimmig aussehen.
TCO-Beispiel (15 MA, Schichtbetrieb): Ordio €89/Standort + Lohnbüro ca. €25/MA/Monat ≈ €89 + €375 = €464/Monat, vs. eigene Lohnsoftware plus interne Prüfzeit.
Lohnbüro vs. eigene Lohnsoftware
Viele KMU outsourcen die gesetzliche Abrechnung ans Lohnbüro und nutzen intern nur Zeiterfassung plus Export. Das ist oft günstiger als eigene Vollzeit-Kraft in der Lohnbuchhaltung, besonders unter 20 Mitarbeitenden.
Lohnbüro oder selbst abrechnen? Unter etwa 15–20 Mitarbeitenden rechnet ein externes Lohnbüro oft günstiger als eigene Vollzeit-Kraft plus Softwarelizenzen und Fortbildung. Ab regelmäßiger Selbstabrechnung mit internem Meldewesen lohnt sich Lexware, Sage oder edlohn, du behältst Korrekturen und Fristen selbst in der Hand.
Im Hybrid-Modell bereitest du Stunden und Zuschläge intern vor, z. B. mit Ordio, und dein Lohnbüro oder Steuerberater erstellt die gesetzliche Abrechnung. Kläre vor dem Wechsel, welche Exportformate akzeptiert werden; sonst landen korrekte Stunden in der falschen Spalte. Mehr: Outsourcing von HR-Prozessen.
Als Faustregel: Unter etwa 15–20 Beschäftigten mit einfachen Lohnarten rechnet ein externes Lohnbüro oft günstiger als eine eigene Lohnfachkraft plus Lizenzen, ab regelmäßiger Selbstabrechnung mit internem Meldewesen lohnt sich Sage, Lexware oder edlohn. Der Hybrid-Weg passt besonders zu Schichtbetrieben, die nur die Vorbereitung internalisieren wollen.
Excel vs. Lohnsoftware
Excel-Listen für Lohn sind fehleranfällig und erfüllen Meldewesen nicht automatisch. Ab der ersten festangestellten Kraft lohnt sich professionelle Lohnsoftware oder ein Lohnbüro, spätestens bei Sozialversicherungsmeldungen und eAU.
Excel eignet sich höchstens für sehr kleine Teams mit fester Vergütung ohne Schichtzuschläge. Sobald Überstunden, Nachtarbeit, Minijobs oder mehrere Standorte dazukommen, brauchst du strukturierte Zeiterfassung plus Lohnsoftware oder Lohnbüro, beim Minijob hilft der Minijob-Rechner zur Plausibilitätsprüfung.
Excel erfüllt weder eAU-Abruf noch automatische SV-Meldungen und bietet keine revisionssichere Archivierung für Betriebsprüfungen. Wer monatlich selbst abrechnet, sollte mindestens ein Einstiegspaket wie Sage oder edlohn prüfen, der Aufwand für manuelle Formeln übersteigt schnell die Lizenzkosten.
Excel bleibt höchstens als Übergang für sehr kleine Teams mit fester Vergütung, sobald du Meldewesen, Archivierung und Nachweise für Prüfungen brauchst, fehlt die technische Grundlage. Dann ist die Frage nicht „Excel oder Software“, sondern „Software oder Lohnbüro“.
Welche Lohnabrechnungssoftware für wen?
Welche Lohnsoftware passt zu meinem Betrieb? Das hängt davon ab, ob du selbst abrechnest, ein Lohnbüro nutzt oder Schichtbetrieb mit Zuschlägen führst. Kleinbetrieb, Gastro und Pflege haben unterschiedliche Anforderungen.
Schichtbetriebe
Zuerst Zeiterfassung und Zuschläge sauber erfassen (Ordio Schichtplan + Zeiterfassung), dann Export an Lohnbüro oder DATEV-kompatible Lohnsoftware. Filialen und wechselnde Schichten brauchen Standort- oder schichtfokussierte Tools, nicht reine Büro-Lohnpakete.
Prüfe in der Demo, ob Überstunden, Schichtzulagen und Feiertagsarbeit ohne Excel-Zwischenschritt exportiert werden. Ein Restaurant mit drei Filialen spart so Doppeleingaben zwischen Küche, Service und monatlichem Lohnlauf.
Kleinbetriebe (unter 10 Mitarbeitende)
edlohn, Sage Payroll oder Outsourcing ans Lohnbüro sind typische Einstiege. Korrekte Stammdaten und dokumentierte Arbeitszeiten zählen auch bei wenigen Mitarbeitenden, nicht erst ab der zehnten Person. Mehr: digitale Zeiterfassung für Kleinbetriebe.
Plane 1–2 Tage für Einrichtung und kurze Einweisung ein, auch kleine Teams unterliegen eAU und Aufbewahrungspflichten. Ein Lohnbüro-Modell mit interner Zeiterfassung ist oft der schnellste Weg ohne eigene Lohnfachkraft.
Gastronomie
Gastronomie lebt von Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschlägen. Kombiniere Schichtplanung mit Zeiterfassung, bevor du monatlich exportierst, sonst korrigierst du jeden Lohnlauf manuell.
Aushilfen und wechselnde Teams brauchen mobile Erfassung und klare Pausenregeln. Mit dem Zuschlagsrechner prüfst du parallel, ob die exportierten Stunden zur Tariflogik passen, bevor der Steuerberater den Lohnlauf schließt.
Pflege
In der Pflege kommen Tariflogik, Schichtdienst und hohe Fluktuation dazu. HRworks oder Personio eignen sich für größere Träger mit eigener Lohnabteilung; Schichtbetriebe mit vielen Standorten prüfen Ordio für Zeit + Export und klären Tarifzulagen vor dem ersten Lohnlauf.
Neue Mitarbeitende, Befristungen und Wechsel zwischen Einrichtungen erfordern saubere Stammdaten, sonst entstehen Korrekturen bei SV-Meldungen. Abstimmung mit dem Lohnbüro vor dem Go-live spart Nacharbeit bei Tarifverträgen.
KMU mit eigener Lohnabrechnung
Lexware, Sage oder Dataline für direkte Abrechnung; Personio wenn HR-Suite bereits im Einsatz. Plane DATEV-Export und eAU in der Demo, nicht erst nach Vertragsabschluss.
Intern brauchst du eine klare Verantwortlichkeit: Wer pflegt Stammdaten, wer gibt den Lohnlauf frei, wer kommuniziert mit dem Finanzamt? Ohne Rollen trotz Software entstehen Fristversäumnisse, besonders bei ELSTER-Meldungen und Jahresbescheinigungen.
Auswahlkriterien für Lohnabrechnungssoftware
Die neutrale Kriterientabelle und die nummerierte Liste unter Wie vergleichst du Lohnabrechnungssoftware? bilden deine Shortlist, hier prüfst du in der Demo Export, Korrekturläufe und Mandantenfähigkeit. Teste maximal drei Kandidaten mit echten Stammdaten, nicht nur mit Demo-Mitarbeitenden.
- Export live prüfen: DATEV- oder CSV-Export an dein Lohnbüro schicken, nicht nur in der Oberfläche ansehen
- Korrekturlauf simulieren: Was passiert bei nachträglicher Stundenänderung aus der Zeiterfassung?
- Meldewesen-Stichtag: Werden eAU und SV-Meldungen automatisch erzeugt oder manuell nachgepflegt?
- Steuerberater einbinden: Welches Format akzeptiert dein Lohnbüro, und unterstützt der Anbieter Mandantenfähigkeit?
Frage dein Lohnbüro vor dem Vertrag, welche Exportformate es akzeptiert. In Schichtbetrieben prüfst du zuerst, ob Zuschläge aus der Zeiterfassung sauber ankommen, unabhängig davon, wie überzeugend die Lohnsoftware in der Demo wirkt.
Lohnabrechnung und DSGVO
Lohndaten sind besonders schützenswert. Gehalt, Steuerklasse, Krankheitstage und Bankverbindung fallen unter strenge DSGVO-Anforderungen. Prüfe EU-Hosting, AV-Vertrag und rollenbasierte Zugriffe, bevor du Gehälter in die Cloud legst.
Dokumentiere intern, wer Lohnzettel einsehen darf und wie du bei Austritt Daten archivierst. Die Software sollte Audit-Logs und Berechtigungen unterstützen, unabhängig vom Anbieter deine organisatorische Pflicht. Bei HR-Suites wie Personio fließen Urlaub, Krankheit und Abwesenheiten in dieselbe Datenbasis wie die Lohnvorbereitung; trenne Rollen so, dass nur berechtigte Personen sensible Entgeltdaten sehen.
Datenschutzbeauftragte und Steuerberater sollten vor dem Go-live prüfen, ob Auftragsverarbeitung, Löschfristen und Backup-Konzepte dokumentiert sind, besonders wenn du Mitarbeiterdaten aus Zeiterfassung und Lohn in einer Kette verarbeitest.
In der Anbieter-Demo fragst du konkret nach: EU-Rechenzentrum, Unterauftragsverarbeitern (Hosting, Support), Export in Drittländer und Löschkonzept nach Austritt. Ohne schriftlichen AV-Vertrag und rollenbasierte Rechte trägst du das Risiko, unabhängig davon, ob Personio, Sage oder ein Lohnbüro-Portal im Einsatz ist.
Lohnsoftware in fünf Schritten einführen
Ein strukturierter Rollout verhindert Doppelarbeit zwischen HR, Steuerberater und Zeiterfassung. Gehe die fünf Schritte der Reihe nach, nicht parallel ohne Abstimmung.
Schritt 1. Prozess klären: Entscheide, ob du selbst abrechnest, ein Lohnbüro nutzt oder hybrid mit Lohnvorbereitung aus Zeiterfassung arbeitest. Dokumentiere Verantwortlichkeiten: Wer liefert Stunden, wer prüft Stammdaten, wer gibt frei?
Schritt 2. Shortlist erstellen: Wähle maximal drei Anbieter aus diesem Vergleich. Beziehe deinen Steuerberater früh ein, er kennt Exportformate und Meldewesen-Anforderungen besser als jede Anbieter-Website.
Schritt 3. Testlauf mit echten Daten: Führe eine Beispiel-Abrechnung oder einen Export an das Lohnbüro mit realen Schichten, Zuschlägen und Abwesenheiten durch. Demo-Stammdaten verschleichen oft Exportprobleme.
Schritt 4. AV-Vertrag und Rechte: Stimme Auftragsverarbeitung, Zugriffsrollen und DSGVO-Prozesse mit HR und Steuerberater ab. Lohndaten sind besonders schützenswert, technische Rechte allein reichen nicht.
Schritt 5. Parallelbetrieb und Umstellung: Lasse einen Monatslauf parallel laufen, vergleiche Ergebnisse, dokumentiere Schulung und Go-live-Datum. Erst danach alte Excel-Listen abschalten, so bleibt ein Fallback bei Korrekturen.
Häufige Fehler bei der Lohnsoftware-Wahl
Diese Fehler tauchen in KMU regelmäßig auf, oft erst nach dem ersten fehlerhaften Lohnlauf. Prüfe sie vor Vertragsabschluss:
- Nur Lohnsoftware ohne Zeiterfassung: Ohne saubere Stundenbasis korrigierst du Zuschläge jeden Monat nach, zuerst Zeit erfassen und exportieren, dann Lohnsoftware oder Lohnbüro anbinden.
- Export nicht getestet: DATEV- oder CSV-Export in der Demo ansehen reicht nicht. Testdatei ans Lohnbüro schicken und Rückmeldung einholen.
- Steuerberater nicht einbezogen: Viele Käufe scheitern am falschen Format. Exportformat vor dem Kauf klären, bei edlohn oder Dataline Mandantenfähigkeit mit einplanen.
- Zu komplex für Teamgröße: Fünf Mitarbeitende brauchen selten dieselbe Suite wie ein Mittelständler. Sage, edlohn oder Lohnbüro-Outsourcing reicht oft; Skalierung ist später möglich.
Wenn Zeiterfassung und Lohn in getrennten Systemen laufen, teste die Kette einmal komplett durch, von der Nachtschicht bis zum exportierten Lohnlauf.
Fazit
Es gibt kein Universal-Tool, die passende Lohnsoftware hängt von Prozess, Teamgröße und Branche ab. Schichtbetriebe setzen auf präzise Zeiterfassung und Lohnvorbereitung; Büro-KMU auf integrierte Lohnpakete; viele Teams outsourcen die gesetzliche Abrechnung ans Lohnbüro.
Dein Fahrplan in drei Schritten:
- Prozess klären. Selbstabrechnung, Lohnbüro oder Lohnvorbereitung plus Export.
- Shortlist anhand der Kriterientabelle und der Vergleichstabelle oben, maximal drei Demos.
- Testlauf mit echten Schichten, Export ans Lohnbüro und Korrekturszenario.
Ordio liefert in Schichtbetrieben die Stundenbasis; Sage, Lexware oder dein Steuerberater schließen die gesetzliche Abrechnung ab. Preise und Gesetzesstände mindestens jährlich gegenprüfen.
Häufige Fragen zu Lohnabrechnung Software 2026
Was ist Lohnabrechnungssoftware?
Lohnabrechnungssoftware (auch Lohnsoftware oder Lohnabrechnungsprogramm) berechnet Brutto- und Nettoentgelt, erstellt Lohnzettel und übermittelt Pflichtmeldungen an Finanzamt und Sozialversicherung. Sie ersetzt fehleranfällige Excel-Listen und unterstützt eAU-Abruf, ELSTER und DATEV-Export. In der Kriterientabelle dieses Lohnabrechnung Software Vergleich 2026 vergleichst du sieben DACH-Anbieter, von Sage und Lexware bis zur Lohnvorbereitung mit Ordio für Schichtbetriebe.
Welche Lohnabrechnungssoftware ist die beste?
Es gibt keinen universellen Testsieger, die passende Lohnsoftware hängt von Prozess, Teamgröße und Schnittstellen ab. Messe Anbieter an eAU, DATEV-Export und Zeiterfassung (siehe Kriterientabelle): Sage und Lexware für monatliche Selbstabrechnung, Personio für HR-Payroll, edlohn für Kleinbetriebe und Lohnbüros. Schichtbetriebe erfassen Zuschläge zuerst revisionssicher; im Lohnabrechnung Software Vergleich 2026 und im Zeiterfassung Software Vergleich trennst du vollständige Lohnabrechnung und Lohnvorbereitung bewusst voneinander.
Was kostet Lohnabrechnungssoftware?
Einstiegspakete im Lohnabrechnung Software Vergleich 2026 starten oft bei ca. 10–40 € pro Monat. Sage ab etwa 10 €, Lexware ab etwa 12,90 €, edlohn ab etwa 39 €. HR-Suites wie Personio kosten zusätzlich pro Nutzer. Kalkuliere Lohnbüro-Gebühren, Schnittstellen und Korrekturaufwand über zwölf Monate; zur Plausibilität einzelner Netto-Beträge hilft der Brutto-Netto-Rechner. Richtwerte: Stand Oktober 2026.
Brauche ich DATEV für die Lohnabrechnung?
Du musst DATEV nicht selbst nutzen, viele KMU arbeiten mit Lohnbüro oder Steuerberater. Entscheidend sind kompatible Exportformate (siehe Zeile „DATEV & Export“ in der Kriterientabelle), damit Stunden und Stammdaten ohne Medienbrüche ankommen. Kläre vor dem Kauf, welches Format dein Lohnbüro akzeptiert; die meisten Tools im Vergleich bieten DATEV-Export oder native Anbindung.
Kann Ordio Lohnabrechnungen erstellen?
Ordio erstellt keine gesetzliche End-to-End-Lohnabrechnung, es bereitet Lohndaten aus Zeiterfassung und Schichtplanung vor: Stunden, Zuschläge und Abwesenheiten als Export für Lohnbüro oder DATEV-kompatible Software. Die finale Abrechnung läuft über Lexware, Sage, edlohn oder deinen Steuerberater. Mehr zum Prozess auf Ordio Payroll.
Ist die eAU in Lohnsoftware Pflicht?
Seit Januar 2023 musst du als Arbeitgeber Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen gesetzlich versicherter Beschäftigter elektronisch bei der Krankenkasse abrufen. Gute Lohnsoftware wie Personio, Sage oder Lexware unterstützt den eAU-Abruf. Ohne Automatisierung bleibt manueller Aufwand und das Risiko von Fristversäumnissen bei Meldungen und Entgeltfortzahlung.
Lohnabrechnung online oder Desktop-Software?
Lohnabrechnung online (Cloud) erleichtert Updates bei Gesetzesänderungen und Remote-Zugriff für HR und Steuerberater. Desktop-Programme wie Dataline sind in Kanzleien noch verbreitet. Entscheidend sind Meldewesen, eAU-Unterstützung und ob dein Lohnbüro das Exportformat akzeptiert, in der Vergleichstabelle findest du beide Modelle mit Vor- und Nachteilen für KMU.
Ist Lohnsoftware DSGVO-konform?
Ja, wenn der Anbieter EU-Hosting, AV-Vertrag und rollenbasierte Zugriffe bietet. Lohndaten sind besonders schützenswert, prüfe Berechtigungen, Audit-Logs und Löschkonzepte vor dem Go-live. Das ist unabhängig vom Tool deine organisatorische Pflicht; die Software sollte technische Voraussetzungen für DSGVO-konforme Verarbeitung erfüllen.
Welche Lohnsoftware für Kleinbetriebe?
Kleinbetriebe starten oft mit edlohn, Sage Payroll oder Outsourcing ans Lohnbüro. Wichtig sind korrekte Stammdaten und dokumentierte Arbeitszeiten, auch mit wenigen Mitarbeitenden. Im Lohnabrechnung Software Vergleich 2026 siehst du günstige Einstiegspakete; für reine Zeiterfassung vor dem Lohnlauf: digitale Zeiterfassung für Kleinbetriebe.
Lohnbüro oder eigene Lohnsoftware?
Unter etwa 20 Mitarbeitenden ist ein Lohnbüro oft günstiger als eigene Vollzeit-Kraft plus Softwarelizenzen. Eigene Tools wie Lexware lohnen sich bei monatlicher Selbstabrechnung und internem Meldewesen. Schichtbetriebe kombinieren häufig Zeiterfassung mit Lohnvorbereitung und übergeben die gesetzliche Abrechnung extern, ohne doppelte Dateneingabe.
Zeiterfassung und Lohnabrechnung verbinden?
Integrierte Ketten vermeiden Fehler bei Zuschlägen und Überstunden: Du erfasst Stunden revisionssicher, exportierst sie, und Lohnsoftware oder Lohnbüro rechnet ab. Fehler entstehen selten in der Lohnsoftware, sie entstehen in falschen Stunden. Vertiefung im Zeiterfassung Software Vergleich.
Gibt es kostenlose Lohnabrechnungssoftware?
Gesetzeskonforme Lohnabrechnung mit vollständigem Meldewesen ist in Deutschland praktisch nicht dauerhaft kostenlos, auch wenn Suchanfragen nach lohnabrechnung software kostenlos das suggerieren. Manche Anbieter bieten Testzeiträume; Freemium fehlt meist eAU, GoBD und SV-Meldungen. Im Vergleich findest du realistische Einstiegspreise statt Gratis-Versprechen, die bei Prüfungen nicht standhalten.
Was bedeutet GoBD bei Lohnabrechnungen?
GoBD verlangt revisionssichere, unveränderbare Archivierung von Lohnunterlagen, typisch sechs Jahre für Lohnakten, zehn Jahre für Lohnsteuerbescheinigungen. Cloud-Lohnsoftware sollte GoBD- oder vergleichbare Zertifizierung dokumentieren. Bei Betriebsprüfungen fehlen sonst Nachweise; das Risiko trägt der Arbeitgeber, nicht der Anbieter allein.
Welche Lohnsoftware hat DATEV-Schnittstelle?
In der Kriterientabelle und Vergleichstabelle bieten Sage, Lexware, Personio, edlohn, Dataline und HRworks DATEV-Export oder native Anbindung. edlohn ist besonders für Steuerberater und Lohnbüros konzipiert. Schichtbetriebe mit externer Abrechnung sollten prüfen, ob Zeiterfassung und Lohnvorbereitung DATEV-kompatible Daten liefern, nicht nur die Lohnsoftware selbst.
Lohnabrechnung für Minijobber, welche Software?
Minijobs erfordern korrekte Meldungen, Grenzprüfungen und saubere Stammdaten. edlohn, Sage und Lohnbüros unterstützen Minijob-Abrechnung; auch hier gilt die Dokumentationspflicht für Arbeitszeiten. Kombiniere strukturierte Zeiterfassung mit Lohnsoftware oder Outsourcing, sobald du neben Minijobs weitere Beschäftigungsverhältnisse führst.











