Ratgeber
Zeiterfassung Software Vergleich 2026: 7 Tools im Test

Kurzantwort: Zeiterfassungssoftware dokumentiert Arbeitszeiten per App, Browser oder Terminal und erfüllt damit die Erfassungspflicht nach BAG 1 ABR 22/21. Wichtige Kriterien sind manipulationssichere Protokolle, Pausenprüfung, Schichtplan-Anbindung, DATEV-Export, DSGVO und Preis pro Mitarbeitendem. Unser Vergleich bewertet sieben Tools nach denselben Kriterien, jeweils mit Quelle und Stand Oktober 2026. Für Schichtbetriebe zählt zusätzlich die Verbindung zum Dienstplan.
Zeiterfassung mit Schichtplan und DATEV-Vorbereitung
Plan, Stempeln und Lohnexport aus einer Hand: Schichtplan, Zeiterfassung, Lohnauswertung und DATEV-Schnittstelle. Preise pro Standort.
Für wen passt welches Tool?
Kurz eingeordnet: Wer nur gesetzeskonforme Stempelzeiten braucht, kommt mit schlanken Zeiterfassungs-Tools oft aus. Sobald Schichtplan, Terminal und Lohnexport zusammenspielen sollen, sind integrierte Anbieter wie Ordio, Clockodo oder Timetac im Vergleich sinnvoll – ohne dass ein Tool für alle passt. Siehe Clockodo-Vergleich und Timetac-Vergleich.
Seit dem BAG-Urteil 2022 musst du Arbeitszeiten systematisch dokumentieren. Reformständ und Pflichten erklären wir im Abschnitt zur Zeiterfassungspflicht. Dieser Zeiterfassung Software Vergleich 2026 konzentriert sich auf Kriterien, Kosten und Tools für Gastro (Dienstplan & Compliance: Rechtssichere Dienstplanung Gastronomie 2026) (Tool-Vergleich: Schichtplanungssoftware für Restaurants), Pflege (Tool-Vergleich: Pflegedienst-Software für Dienstplan & Zeiterfassung), Homeoffice und Mittelstand, inklusive DATEV-Anbindung.
Überblick Zeiterfassung: Pflicht, Modelle, Gesetz und Einführung im Ratgeber Zeiterfassung 2026, dieser Artikel fokussiert auf Software-Vergleich, Kosten und Tool-Auswahl.
Du erhältst Checklisten, Kostenrahmen und Empfehlungen nach Betriebsprofil. Suchst du Zeiterfassung online, findest du hier Cloud-Lösungen mit Browser und App für Schichtbetrieb und Lohnexport; reine App-Vergleiche stehen im Ratgeber Zeiterfassung App. Zur Pflicht und Dokumentation: Arbeitszeiterfassung Pflicht und Tools zur Arbeitszeiterfassungspflicht.
Was ist Zeiterfassungssoftware?
Zeiterfassungssoftware dokumentiert Arbeitszeiten digital. revisionssicher, DSGVO-konform und mit Pflichtfeldern für Beginn, Ende und Pausen. Sie ersetzt in vielen Betrieben lose Excel-Listen und Stundenzettel, die bei Prüfungen oft nicht belastbar genug sind.
Was muss Zeiterfassungssoftware können? Mindestens Arbeitsbeginn, -ende und Pausen dokumentieren, Daten unveränderbar speichern und für die zweijährige Aufbewahrungspflicht bereitstellen. Von der Projektzeiterfassung unterscheidet sie sich dadurch, dass der Fokus auf Lohn und Compliance liegt, nicht auf Kundenabrechnung.
Moderne Systeme erfassen per App, Terminal oder Browser (Details: Zeiterfassung Terminal Vergleich), als Zeiterfassung online in der Cloud oder hybrid mit Terminals vor Ort. Optional kommen Projektzuordnung, Zuschläge für Schichtarbeit und DATEV-Export für die Lohnabrechnung hinzu; bei Schichtbetrieben oft zusammen mit Schichtplanung. Der Begriff Zeiterfassungssysteme meint in Anbieter-Texten meist dieselbe Produktkategorie.
Beim Vergleich unten zählt deshalb: Passen Erfassung, Auswertung und Export zu deinem Betrieb, nicht nur die Oberfläche im Demo-Video.
Zeiterfassung Software Vergleich: Die besten Tools 2026
Die Tabelle vergleicht sieben etablierte Anbieter, gemeinsam decken sie typische Zeiterfassungssysteme für KMU ab: von reiner Zeiterfassung über Schichtplan bis HR-Suite. Darunter findest du Freemium-Tools als Orientierung. Preise und Funktionen können sich ändern (Stand der Recherche: 2026); prüfe die aktuellen Konditionen beim Anbieter.
| Software | Kernfunktionen | Preis (ab) | DATEV | Zielgruppe |
|---|---|---|---|---|
| Ordio | Zeiterfassung + Schichtplanung, Abwesenheiten, Lohnvorbereitung | €89/Standort/Monat | Ja (Lohnexport) | Schichtbetriebe, Gastronomie, Einzelhandel |
| Personio | HR-Suite, Zeiterfassung, Recruiting | ca. €3/Nutzer/Monat | Ja | Unternehmen ab 10 MA |
| Clockodo | Projekt- und Arbeitszeiterfassung, Auswertungen | ab 4,75 €/Nutzer | Teilweise | Agenturen, KMU |
| clockin | Mobile Zeiterfassung, Schichtplanung, Terminal, Browser | ab 3,19 €/Nutzer | Ja (Lohnimport, Lohnauswertung, Lohnaustauschdatenservice) | Handwerk, Pflege, Gastro |
| TimeTac | Zeiterfassung, Spesen, Schichtplanung | ab 4,40 €/Nutzer (Modul) | Ja (DATEV-Schnittstellen) | Mittelstand, modular |
| Crewmeister | Zeiterfassung + Schichtplanung | ab 1,50 €/Nutzer | Ja (Lohnimportdatenservice; Modul Lohnexport) | Kleinbetriebe, Gastronomie |
| ZEP | Projektzeiterfassung, PSA (Track–Business) | ab 9 € (Track, Jahresvertrag) | Ja | Management-/IT-Consulting, Engineering |
| Clockify / Toggl | Zeiterfassung (Freemium) | kostenlos (Basis) | Nein | Freelancer, oft ohne Revisionssicherheit für Unternehmen |
Für Marken-Direktvergleiche mit OMR-Bewertungen: Clockodo Vergleich, Personio Vergleich, Crewmeister Vergleich, clockin Vergleich und TimeTac Vergleich. Parallel zum Planungsfokus: Dienstplan Software Vergleich. Datenbrücke zur Lohnabrechnung: Schichtplanungssoftware mit Lohnabrechnung.
App, Terminal und Browser im Überblick: Schichtorientierte Anbieter (Ordio, clockin, Crewmeister, TimeTac) kombinieren meist App und Browser; clockin ergänzt häufig ein Hardware-Terminal vor Ort. Personio, Clockodo und ZEP setzen stärker auf Browser und mobile Apps für Büro- oder Projektteams. Bei Datenschutz prüfst du AV-Vertrag, Speicherort in der EU und rollenbasierte Zugriffe. Vertieft zur mobilen Buchung: Ratgeber Zeiterfassung App.
Wann welches Tool? Agenturen mit Projektabrechnung tendieren zu Clockodo oder ZEP; HR-lastige Mittelständler zu Personio oder TimeTac. Schichtbetriebe in Gastro (Dienstplan & Compliance: Schichtplanung für Restaurants (Checkliste)), Einzelhandel oder Produktion brauchen meist Plan und Zeit in einem System, nicht nur eine Stempeluhr-App.
Anwendungsfelder: Welche Betriebe profitieren wie?
Zeiterfassungssysteme unterscheiden sich weniger nach Marketingbegriff als nach Anwendungsfeld: Wer stempelt wo, wie oft wechseln Schichten, und welche Daten müssen in Lohn oder Controlling landen? Die folgenden Profile helfen dir, Demo-Fragen zu priorisieren, ergänzend zur Vergleichstabelle.
Gastronomie, Einzelhandel und Filialen
Hohe Fluktuation, kurze Schichten und Zuschläge verlangen mobile Erfassung plus Plan. Terminal am Eingang und App für Lieferdienst sind häufig kombiniert. Prüfe in der Testphase Pausen bei Unterbrechungen, Vertretungen und Mehrstandort-Rechte, häufig passen Ordio, clockin oder Crewmeister.
Aushilfen und Minijobber müssen oft schnell eingewiesen werden: Achte auf einfache Sprache in der App, QR- oder PIN-Stempeln und klare Vorgaben, wer Korrekturen freigibt, sonst entstehen Lücken genau in den Stoßzeiten.
Pflege und Gesundheitswesen
In Pflege und Klinikbereichen sind lange Schichten, Bereitschaft und Dokumentationspflichten zentral. Zeiterfassung muss mit Dienstplan und Abwesenheiten zusammenspielen; Export zur Lohnabrechnung sollte Zuschläge und Korrekturen nachvollziehbar abbilden.
Wechselschichten und kurzfristige Vertretungen sind der Regelfall, teste deshalb, ob das System Bereitschafts- und Rufzeiten sauber von regulärer Arbeitszeit trennt und ob Auswertungen für Controlling und Lohnbüro dieselbe Datenbasis nutzen.
Handwerk, Produktion und Logistik
Stationäre Terminals in Werkhallen, App für Montage oder Außendienst, oft gemischt. Wichtig sind klare Rollen (Meister vs. Team), Offline-Fähigkeit und revisionssichere Korrekturen bei Nacharbeit oder Überstunden.
Werkstatt und Baustelle verlangen oft getrennte Erfassungsorte: Ein Terminal in der Halle plus App auf der Baustelle ist üblich. Prüfe, ob Baustellenzeiten dem richtigen Auftrag oder Kostenstelle zugeordnet werden können, ohne die ArbZG-Pflichtfelder zu verwässern.
Büro, Agentur und Remote
Browser-Erfassung und Projektzeiten dominieren; HR-Suites wie Personio bündeln Zeit mit digitaler Personalakte und Onboarding. Achte auf Abgrenzung zwischen Vertrauensarbeitszeit und dokumentierter Arbeitszeit, besonders im Homeoffice.
Agenturen mit fakturierbaren Stunden landen eher bei Clockodo oder ZEP; reine Compliance-Zeiterfassung ohne Projektkontext reicht dort selten. Büroteams mit HR-Prozessen profitieren hingegen oft von Suites wie Personio, ohne Schichtzuschläge als Muss-Kriterium.
Events und saisonale Teams
Kurzfristig eingesetzte Teams brauchen schnellen Rollout ohne IT-Projekt. Für Eventpersonal und Catering lohnt sich ein Tool mit Schichtplan, Einladungen per App und klarer Lohnvorbereitung, statt Excel-Listen pro Veranstaltung.
Saisonale Peaks (Messen, Festivals, Hochzeiten) sind ein guter Stresstest: Wenn du in einer Woche dutzende Aushilfen einplanst, siehst du sofort, ob Einladungen, Stempeln und Export noch stabil laufen.
Wo Branchenanforderungen und Schichtplan zusammentreffen, lohnt sich der nächste Schritt: Plan und Ist-Stunden in einem System statt in getrennten Tools.
Zeiterfassung Software mit Schichtplan
Viele Teams suchen gezielt nach Zeiterfassung Software mit Schichtplan, weil Soll-Stunden aus dem Plan und Ist-Stunden aus der Erfassung sonst in getrennten Tools landen. Das erzeugt Medienbrüche bei Überstunden, Zuschlägen und der Lohnabrechnung.
Aus der Vergleichstabelle kombinieren Ordio, clockin, Crewmeister und TimeTac Zeiterfassung mit Schicht- oder Personalplanung. Clockodo und ZEP sind stark bei Projekten, für Filialen und Gastro brauchst du meist Schichtlogik. Entscheidend ist nicht nur „Zeit stempeln“, sondern:
- Soll-Ist-Abgleich: Geplante Schicht vs. tatsächliche Arbeitszeit sichtbar machen
- Zuschläge: Nacht-, Sonn- und Feiertagsstunden automatisch erkennen
- Export: DATEV oder Lohnbüro ohne manuelles CSV-Zusammenführen
- Aufbewahrung: Mindestens zwei Jahre revisionssicher, siehe Arbeitszeiterfassung Pflicht
Parallel zum Zeitfokus hier findest du den Dienstplan Software Vergleich und den Überblick im Zeiterfassungs-Hub.
In der Praxis scheitern Einführungen oft an Kleinigkeiten: Pausen werden nicht sauber gestempelt, Vertretungen im Einzelhandel fehlen im Plan, oder Krankmeldungen landen in einem zweiten Tool. Ein integriertes Zeiterfassungssystem mit Planungsmodul reduziert solche Reibung, weil Abwesenheiten, Schichttausch und Ist-Zeit dieselbe Datenbasis nutzen.
Für reine Büroteams ohne Schichten reicht manchmal eine schlanke Online-Zeiterfassung, für Gastro, Pflege und Produktion ist die Kombination aus Plan und Zeit meist der größere Hebel. Prüfe deshalb in der Demo explizit: Wie werden ungeplante Einsätze, kurzfristige Ausfälle und Zuschläge abgebildet? Nur wenn diese Fälle im Testlauf funktionieren, trägt das System den Alltag in deiner Branche.
Im Lohnlauf zählt eine klare Übergabe: Exportformat, Stichtag und Verantwortlichkeit zwischen Schichtleitung, HR und Lohnbüro sollten vor dem Produktivstart schriftlich festgehalten sein, nicht erst beim ersten DATEV-Import.
Wie vergleichst du Zeiterfassungssoftware?
Ein strukturierter Vergleich spart Zeit und verhindert teure Fehlkäufe. Ob du Zeiterfassungssoftware online oder hybrid mit Terminal einführst: Die gleichen Prüfpunkte gelten für jedes Zeiterfassungssystem, das personenbezogene Arbeitszeitdaten speichert, unabhängig vom Marketingbegriff auf der Anbieter-Website.
Nutze eine strukturierte Checkliste:
- Revisionssicherheit prüfen: unveränderbare Speicherung, mindestens zweijährige Aufbewahrung
- DSGVO-Konformität: Datensparsamkeit, Zweckbindung, Betroffenenrechte
- Erfassungsmethoden: App, Terminal oder Browser je nach Arbeitsort
- Integration in Lohn und HR: DATEV-Anbindung, Lohnvorbereitung
- Branchenpassung: Schichtzuschläge, Filialen, Projektzeiterfassung
- Datenschutz und Hosting: AV-Vertrag, EU-Datenstandort, dokumentierte Löschfristen und Zugriffsrechte
Welche Zeiterfassungssoftware hat DATEV-Anbindung? Personio, TimeTac, clockin, Crewmeister, Ordio und ZEP bieten Schnittstellen, clockin und Crewmeister über DATEV-Datenservices (Lohnimportdatenservice; bei Crewmeister zusätzlich das Modul Lohnexport). Wichtig, wenn Lohn direkt aus der Zeiterfassung vorbereitet wird. Freemium-Tools wie Clockify oder Toggl fehlen für Unternehmen oft Aufbewahrungspflicht, Zuschläge und Lohnanbindung; sie eignen sich eher für Freelancer.
Im Unterschied zur Projektzeiterfassung steht bei Arbeitszeiterfassung die Compliance-Dokumentation im Vordergrund. Plane eine zweiwöchige Testphase mit echten Schichten, so prüfst du Export, Pausenlogik und Bedienung, bevor du vertraglich bindest. Vergleiche in der Testphase mindestens zwei Anbieter aus unterschiedlichen Preissegmenten (z. B. Schicht-Suite vs. HR-Suite), damit du siehst, ob Zuschläge, Abwesenheiten und Mehrstandort-Logik in deinem Alltag funktionieren.
Mehr zum gesetzlichen Rahmen: Arbeitszeiterfassungsgesetz, HR Software Vergleich (wenn Personalakte und Zeit zusammenlaufen sollen) und Arbeitszeitrechner für Stunden- und Pausenchecks.
Die sieben Anbieter im Detail
Kurzprofile zu Stärken, typischen Einsatzszenarien und Grenzen, ergänzend zur Tabelle. Preise: Richtwerte Stand Oktober 2026 (Screenshots teils Juni 2026, siehe Bildunterschrift).
Ordio
Über 2.500 Teams nutzen Ordio im DACH-Raum. 7 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte.
Preise Ordio (Stand Oktober 2026): Starter 89 €, Plus 129 €, Pro 169 € pro Standort und Monat bei jährlicher Abrechnung (monatlich 99 €, 149 €, 199 €). Preise ansehen. 7 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte.
Ordio verbindet Zeiterfassung mit Schichtplanung, Abwesenheiten und Lohnvorbereitung. Schichtbetriebe stempeln per App, Zuschläge fließen in den Export.
Vorteile: Schicht + Zeit + DATEV-Export, Standortmodell. Einschränkungen: Kein reines Projekt-Tool für Agenturen.
Typisch für Gastro, Events und Filialen mit wechselnden Teams. Plan und Ist-Stunden laufen in einer Datenbasis, ohne Excel zwischen Schichtplan und Lohnvorbereitung.
Zeiterfassung und Schichtplan in einer App testen:
Personio
Personio bietet Zeiterfassung als Teil der HR-Suite, sinnvoll ab ca. 10–20 Mitarbeitenden mit Personalakte und Recruiting.
Vorteile: DATEV-Schnittstellen, skalierbare HR-Suite. Einschränkungen: Schichtzuschläge weniger Schwerpunkt als bei Schichttools. Personio Vergleich.
Typisch für wachsende Büro-Teams mit HR-Abteilung: Zeiterfassung läuft in derselben Datenbasis wie Urlaub, Onboarding und digitale Personalakte. Schichtbetriebe mit Nachtzuschlägen prüfen Export und Zuschlagslogik in der Demo.
Clockodo
Clockodo fokussiert Projekt- und Arbeitszeiterfassung mit Auswertungen, beliebt bei Agenturen und Dienstleistern. Du ordnest Stunden Kunden und Aufträgen zu; sinnvoll bei Abrechnung und Projektcontrolling, weniger bei Schichtzuschlägen in der Gastro.
Vorteile: Übersichtliche Projektauswertung, Einstieg ab ca. 4,75 €/Nutzer. Einschränkungen: DATEV nur teilweise; Schichtlogik begrenzt. Clockodo Vergleich.
Agenturen mit fakturierbaren Stunden profitieren von Projektberichten, für reine Schichtbetriebe mit Zuschlägen eher Ordio oder Crewmeister in die engere Auswahl nehmen.
clockin
clockin verbindet mobile Zeiterfassung mit integrierter Schichtplanung, typisch für Handwerk, Pflege und Gastronomie. Schichten lassen sich per Drag-and-drop planen und landen live in der App; Zeiten erfassen Mitarbeitende per App, Terminal oder Browser.
Vorteile: App + Terminal, DATEV-Anbindung über DATEV-Datenservices (Lohnimport, Lohnauswertung, Lohnaustauschdatenservice), DATEV-Marktplatzpartner. Einschränkungen: DATEV-Datenservices separat bei DATEV buchen und aktivieren; Tarifstufe und Zuschlagslogik vor dem Kauf mit deinem Steuerberater klären. clockin Vergleich.
Gut für Einsatzbetriebe mit mobiler Dokumentation und Lohnbüro-Anbindung, wenn du Zeiterfassung, Schichtplanung und Zuschläge mit Standortmodell in einer Plattform bündeln willst, vergleiche zusätzlich Ordio.
TimeTac
TimeTac kombiniert Zeiterfassung, Spesen und teils Schichtplanung für den Mittelstand. Wer neben Stunden auch Reisekosten in einem System abbilden will, findet hier eine Alternative zu reinen Stempel-Apps.
Vorteile: DATEV-Anbindung, Mittelstands-Fokus. Einschränkungen: Modulpreise und Basisgebühr: laut Anbieter ab 4,40 €/Nutzer/Monat für Arbeitszeiterfassung (Stand Oktober 2026). Schichttiefe geringer als bei spezialisierten Schichttools.
Sinnvoll für Büro-Mittelstand mit Reisekosten und Lohnbüro-Anbindung, weniger für reine Gastro-Schichten mit hohem Aushilfsanteil.
Crewmeister
Crewmeister verbindet Zeiterfassung und Schichtplanung. Einstieg ab ca. 1,50 €/Nutzer für Kleinbetriebe und Gastro.
Vorteile: Günstiger Einstieg, Schicht + Zeit, DATEV-Lohnimportdatenservice. Einschränkungen: Weniger HR-Tiefe als Suite-Anbieter; Lohnexport-Modul und DATEV-Datenservice separat buchen. Crewmeister Vergleich.
Beliebt in Gastronomie und kleinen Schichtteams, teste App-Akzeptanz im Service und ob Zuschläge für Nachtarbeit automatisch in den Export fließen.
ZEP
ZEP richtet sich an projektorientierte Betriebe mit Abrechnung und DATEV-Schnittstellen. Management-Consulting, IT-Consulting und Engineering mit kundenbezogener Zeitbuchung.
Vorteile: Projektzeiterfassung + Abrechnung, DATEV. Einschränkungen: Weniger für reine Schichtbetriebe ohne Projekte; Schichtzuschläge und Filialplanung sind nicht der Kern.
Management-Consulting, IT-Consulting und Engineering mit Kundenabrechnung sind die Kernzielgruppe, vertiefend: Projektzeiterfassung im Lexikon.
Welche Zeiterfassung eignet sich für wen?
Branchen hast du unter Anwendungsfelder eingeordnet. Die Profil-Tabelle unten ordnet Betriebstyp und passende Anbieter aus dem Vergleich zu. Zusätzlich geht es hier um Teamgröße und Arbeitsmodell: Kleinbetriebe brauchen schnellen Einstieg, wachsende Teams DATEV und klare Rollen, Remote-Teams eine stabile App oder Browser-Lösung am Arbeitsort.
| Dein Profil | Empfehlung aus der Tabelle | Warum |
|---|---|---|
| Gastro / Schicht + Zuschläge | Ordio, clockin, Crewmeister | Plan + Zeit, DATEV, App |
| Agentur / Projektabrechnung | Clockodo, ZEP | Projektzeiten, Kundenreporting |
| HR-Suite + Personalakte | Personio, TimeTac | Onboarding, Lohn, Compliance |
| Freelancer / kleines Team | Clockify, Toggl (Übergang) | Einfach, aber oft ohne ArbZG-Tiefe |
Kleinbetriebe (unter 10 Mitarbeiter)
Kleinbetriebe brauchen vor allem Einfachheit und einen schnellen Einstieg. Ordio, Crewmeister und clockin starten schnell. Ordio besonders mit Schichtarbeit oder Filialen dank Standortmodell statt Preis pro Kopf.
Auch mit wenigen Mitarbeitenden gilt die Aufbewahrungspflicht: digitale Zeiterfassung für Kleinbetriebe muss revisionssicher sein, nicht nur günstig. Plane 1–2 Tage für Einrichtung und kurze Einweisung ein.
Gastronomie und Einzelhandel
Gastronomie und Einzelhandel brauchen vor allem Zuschläge, Filialen und einfache App-Erfassung für Aushilfen, technische Details zu Pausen und Vertretungen findest du bei den Anwendungsfeldern oben.
Anbieter mit mehreren Standorten, etwa Ordio, bündeln Zuschläge, Abwesenheiten und Planung zentral. Ein Restaurant mit drei Filialen spart so die Doppelerfassung zwischen Küche, Service und Lohnvorbereitung.
Homeoffice und Remote-Teams
Homeoffice und Remote-Teams benötigen eine Zeiterfassung per App oder Browser, ohne Terminal vor Ort. Entscheidend sind Offline-Modus, einfache Pausenerfassung und klare Regeln zur Vertrauensarbeitszeit.
Ordio bietet App und Browser je nach Einsatzort. Das BAG hat 2022 bestätigt: Auch im Homeoffice gilt die Pflicht zur dokumentierten Arbeitszeit. Vertrauensarbeitszeit ohne Erfassung reicht nicht.
Mittelstand
Mittelstand mit DATEV-Anbindung und Lohnabrechnung sollte auf Integrationen achten. Personio, TimeTac, Crewmeister und Ordio bieten Schnittstellen zur Lohnbuchhaltung. Bei wachsenden Teams lohnt sich eine Lösung, die Zeiterfassung, Abwesenheiten und Lohnvorbereitung verbindet. Urlaub und Krankmeldungen fließen dann in dieselbe Datenbasis wie die gestempelten Stunden.
So vermeidest du Doppeleingaben zwischen HR-Tool, Zeiterfassung und Steuerberater. Prüfe beim Anbieter explizit, ob Exportformate zu deinem Lohnbüro passen und ob Korrekturen revisionssicher protokolliert werden.
Was kostet Zeiterfassungssoftware?
Zeiterfassungssoftware kostet typisch 3–15 € pro Nutzer und Monat, kostenlose Varianten fehlen oft Revisionssicherheit und Lohnanbindung für Unternehmen.
Die Preismodelle unterscheiden sich stark: pro Nutzer und Monat (typisch 3–15 €), pro Standort (z. B. Ordio: €89/Standort/Monat) oder Flatrate. Günstige Einstiege ab 1,50 €/Nutzer gibt es bei Crewmeister; HR-Suites wie Personio liegen höher.
Zeiterfassung kostenlos oder kostenpflichtig? Kostenlose Varianten (z. B. Clockify, Toggl) richten sich oft an Freelancer und haben eingeschränkte Funktionen für Unternehmen: fehlende Revisionssicherheit, keine Aufbewahrungspflicht, keine Zuschläge. Für Betriebe mit Lohnabrechnung und Compliance-Anforderungen ist eine kostenpflichtige Lösung meist nötig. Nutze Freemium höchstens als Übergang, nicht als dauerhaftes System für beschäftigte Teams mit ArbZG-Pflichten.
Beispiel: Ein Betrieb mit 15 Mitarbeitern zahlt bei 5 €/Nutzer rund 75 €/Monat, bei Standortmodellen wie Ordio (€89/Standort) bleibt die Summe unabhängig von der Mitarbeiterzahl, was Filialen planbarer macht. Add-ons für Payroll, Support oder zusätzliche Module können die Rechnung erhöhen; deshalb immer Gesamtkosten über zwölf Monate kalkulieren.
Versteckte Kosten sind Einrichtung, Schulung, Support und Schnittstellen zur Lohnabrechnung, im Lohnabrechnung Software Vergleich 2026 findest du passende Tools mit DATEV-Export. Kalkuliere zwölf Monate Gesamtkosten, teste Export vor Vertragsabschluss und spiegeln Stichproben mit dem Brutto-Netto-Rechner, ob Zuschläge in der Lohnvorbereitung plausibel wirken.
App, Terminal oder Browser – was ist besser?
Die Wahl hängt vom Einsatzort ab: App für mobil, Terminal für stationär, Browser für flexible Büroarbeit. In Schichtbetrieben mischen viele Teams die Formate pro Rolle, Terminal in der Produktion, App für Außendienst, Browser im Backoffice. Viele Anbieter aus der Vergleichstabelle bieten alle drei Varianten oder sinnvolle Kombinationen.
App
Ideal für mobile Mitarbeiter, Außendienst und Homeoffice. Erfassung per Smartphone, optional mit Standortfreigabe, wenn du das betrieblich brauchst und rechtlich abgesichert ist.
Vorteile: kein Terminal, schneller Rollout bei wechselnden Teams. Nachteile: Akku, Datenschutz bei GPS und Schulungsbedarf. Mehr im Ratgeber Zeiterfassung per App.
Terminal
Stationär am Eingang oder in der Produktion. Gut für Filialen und Betriebe im Handwerk und Industrie, in denen alle am gleichen Ort stempeln.
Vorteile: einheitlicher Prozess, kein Firmenhandy nötig. Nachteile: weniger flexibel für Außendienst. Oft kombiniert mit App für Vertrieb oder Lieferdienst.
Browser
Überall nutzbar, keine Installation, passend für Büroarbeitsplätze und gelegentliches Homeoffice. Mitarbeiter loggen sich ein und erfassen Beginn, Ende und Pausen im Browser.
Vorteile: geringe IT-Hürde, funktioniert auf jedem Rechner. Nachteile: weniger geeignet für Produktion ohne PC-Zugang. Viele Anbieter erlauben Mischformen pro Standort oder Rolle.
Praxis-Tipp: Anbieter wie Ordio, clockin und TimeTac kombinieren App, Terminal und Browser, z. B. Terminal im Lager, App für Außendienst. Die drei Format-H3s oben ordnen Einsatzorte zu; als Nächstes: Zeiterfassung online in der Cloud und Auswertung über alle Standorte.
Zeiterfassung online: Browser, App und Terminal
Zeiterfassung online speichert Arbeitszeiten zentral in der Cloud, per Web, App oder Terminal statt in lokalen Excel-Dateien. Synonyme wie Zeiterfassungssysteme oder Zeiterfassungssoftware online meinen in der Praxis dieselbe Kategorie: digitale Systeme mit zentraler Datenhaltung, Rollenrechten und Export zur Lohnvorbereitung.
Cloud vs. lokale Installation
Die meisten KMU setzen auf SaaS-Zeiterfassung: Updates, Backups und Skalierung liegen beim Anbieter; du brauchst keinen eigenen Server. On-Premise-Lösungen sind seltener und lohnen sich vor allem bei strengen IT-Vorgaben, in der Vergleichstabelle oben findest du überwiegend Cloud-Anbieter mit App und Browser-Zugang.
Für die IT-Seite zählen neben DSGVO-Hosting auch Zugangsmodelle: Single Sign-on, rollenbasierte Admin-Rechte und optional Anbindung an Kasse oder POS über einen App Store mit geprüften Integrationen, relevant, wenn Umsatz- und Personaldaten zusammen ausgewertet werden sollen.
Mehrere Standorte und Schichtplan
Für Schichtbetriebe lohnt sich die Kombination aus Zeiterfassung online und Schichtplanung: Plan und Ist-Stunden liegen in einem System, Zuschläge und Abwesenheiten müssen nicht manuell abgeglichen werden. Anbieter wie Ordio, clockin und Crewmeister adressieren genau dieses Profil.
Filial- oder Standortübergreifend brauchst du rollenbasierte Sichten: Geschäftsführung sieht Kennzahlen, Schichtleitung plant, Mitarbeitende sehen nur eigene Zeiten. Achte in der Demo auf Mehrstandort-Rechte, Feiertagskalender pro Bundesland und konsolidierte Reports, nicht nur auf die Stempelfunktion einer einzelnen Filiale.
Offline, Revisionssicherheit und Datenschutz
Mobile Teams sollten auf Offline-Erfassung und nachvollziehbare Korrekturprotokolle achten, das ist unabhängig von App oder Browser entscheidend für Prüfungen. Speicherung in der EU, rollenbasierte Zugriffe und datensparsame Standortoptionen sind Teil einer DSGVO-konformen Einführung; vertieft im Lexikon Revisionssicherheit.
Korrekturen müssen begründet und protokolliert sein, nicht lautlos in der Tabelle verschwinden. Schließe mit dem Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab und dokumentiere, wer Stammdaten ändern darf. So erfüllst du parallel ArbZG-Aufbewahrung und Datenschutz.
App-Fokus: Wenn du vor allem Smartphone-Erfassung und Store-Apps vergleichen willst, nutze den Ratgeber Zeiterfassung App, dieser Vergleich bleibt auf Software-Suites und Schichtbetrieb ausgerichtet.
Einführung in vier Schritten
Bevor du Verträge unterschreibst, lohnt sich ein kurzer Rollout-Plan, unabhängig davon, ob du Zeiterfassung online oder hybrid mit Terminal startest:
- Stakeholder. HR, Lohnbüro, Betriebsrat (falls vorhanden) und IT einbinden; Exportformate zu DATEV oder Lohnsoftware festlegen.
- Pilotstandort, eine Filiale oder Abteilung mit realen Schichten testen, inklusive Krankheit, Überstunden und Pausenregeln.
- Schulung, kurze Anleitung für Stempeln, Korrekturen und Datenschutz (keine verdeckte GPS-Pflicht ohne Einwilligung); interne Checklisten für Schichtleitung und HR festhalten.
- Go-live. Altsysteme nur archivieren, wenn Aufbewahrungsfristen erfüllt sind; danach monatlich Plan-Ist-Abgleich statt Jahresend-Chaos.
So erkennst du früh, ob dein Kandidat die Alltagslast in Gastro, Pflege oder Filiale trägt, nicht nur in der Verkaufsdemo.
Nutzt du bereits HR-Software, prüfe, ob das Zeiterfassungsmodul deine Schicht- und Exportfälle abdeckt, oder ob ein Schicht-Tool weniger Workarounds bedeutet. Schnittstellen zu Lohn und Buchhaltung schlagen Feature-Länge auf der Preisseite.
Rechtliche Anforderungen: Zeiterfassungspflicht (BAG 2022)
Hinweis: Dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung. Kläre Aufbewahrung, Betriebsrat und Einsicht im Einzelfall mit Fachberatung.
Seit EuGH (C-55/18) und BAG-Urteil 2022 gilt die systematische Arbeitszeiterfassung, auch in Kleinbetrieben. Ein novelliertes Arbeitszeitgesetz mit Schwerpunkt auf elektronischer Erfassung ist politisch diskutiert; in Entwürfen werden Bußgelder bis zu 30.000 € pro Verstoß genannt. Die grundlegende Dokumentationspflicht besteht aber bereits heute.
Aufbewahrungspflichten
Erfasst werden müssen Beginn, Ende und Dauer der Pausen. Die Aufzeichnungen sind mindestens zwei Jahre aufzubewahren, auch nach Ausscheiden von Mitarbeitenden relevant für Nachweise. Ob die Erfassung zwingend elektronisch sein muss, hängt vom jeweiligen Gesetzesstand ab; papierlose, revisionssichere Systeme erleichtern Prüfungen und Export zur Lohnabrechnung deutlich.
Bei Betriebsprüfung oder Arbeitsgericht musst du Zeiten lückenlos vorlegen können. Ohne revisionssichere Dokumentation drohen Rückzahlungen, Zusatzzahlungen oder Bußgelder im Rahmen des geplanten Arbeitszeiterfassungsgesetzes.
Zudem gilt DSGVO: Datensparsamkeit, Zweckbindung und informationelle Selbstbestimmung der Beschäftigten. Nur notwendige Daten erfassen, keine Standortdaten ohne Einwilligung, keine übermäßige Überwachung. Details findest du im Zeiterfassung Gesetz und im Arbeitszeiterfassungsgesetz.
Betriebsrat und Einführung
Bei betriebsverfassungsrechtlicher Mitbestimmung kann die Einführung oder wesentliche Änderung technischer Zeiterfassung der Zustimmung des Betriebsrats unterliegen, abhängig davon, ob Arbeitszeitdaten personenbezogen ausgewertet werden und ob Kontrollwirkung entsteht. Plane deshalb frühzeitig Information, Datenschutz-Folgenabschätzung und klare Regeln zu Korrekturen; das ersetzt keine Rechtsberatung, verhindert aber Verzögerungen beim Rollout.
Excel vs. Zeiterfassungssoftware
Excel-Listen und Stundenzettel sind manuell, fehleranfällig und oft nicht revisionssicher genug, nachträgliche Änderungen sind schwer nachzuweisen. In sehr kleinen Teams mit einfachen Mustern können sie noch funktionieren; für Lohnabrechnung, mehrere Standorte oder Schichtzuschläge ist Software meist die sicherere Wahl.
- Excel: flexibel, aber ohne Audit-Trail, hoher manueller Aufwand, Fehler bei Zuschlägen
- Software: unveränderbare Speicherung, Aufbewahrungspflicht, DATEV-Export, App/Terminal
Zeiterfassungssoftware integriert sich mit Lohnsystemen und reduziert den manuellen Abgleich zwischen Plan und Ist-Stunden, besonders relevant mit Schichtplanung.
Wann reicht Excel noch? Höchstens als Übergang in sehr kleinen Teams ohne Schichtzuschläge, sobald Prüfungen, DATEV oder mehrere Standorte ins Spiel kommen, ist Software die sicherere Wahl.
Der Umstieg lohnt sich: weniger Fehler in der Lohnabrechnung, weniger Nacharbeit, bessere Nachweise. Plane eine Übergangsphase, in der du Excel nur noch als Lese-Archiv nutzt und neue Stunden ausschließlich im System erfasst, so vermeidest du parallele Wahrheiten. Mehr zu Risiken und Alternativen im Ratgeber Zeiterfassung mit Excel.
Häufige Fehler bei der Tool-Wahl
Viele Fehlkäufe entstehen nicht durch fehlende Features, sondern durch ungetestete Prozesse. Diese Stolpersteine siehst du in Schicht- und Mittelstandsbetrieben am häufigsten:
- Freemium zu lange behalten: Clockify und Toggl eignen sich für Freelancer. Unternehmen brauchen Aufbewahrungspflicht, Zuschläge und Lohnexport.
- Projekt-Tool für Schichtbetrieb: Clockodo und ZEP sind stark bei Projekten. Gastro und Filialen brauchen Schichtlogik und Standortmodelle.
- Zeit ohne Plan: Reine Stempeluhr ohne Schichtplanung erzeugt Abweichungen zwischen Plan und Ist-Stunden.
- Demo statt Praxis: Teste zwei Wochen mit echten Schichten, Ausfällen und DATEV-Export, nicht nur die Verkaufsdemo.
- Datenschutz ignorieren: Standortdaten und Überstunden sind personenbezogen. Rollenrechte und AV-Vertrag vor dem Produktivstart klären.
- Nur den Listenpreis vergleichen: Standortmodell vs. Preis pro Nutzer, DATEV-Module und Support können die Jahresrechnung stark verschieben, rechne zwölf Monate inklusive Einrichtung.
- Export nicht testen: DATEV, Zuschläge und Korrekturprotokolle erst im ersten echten Lohnlauf zu prüfen, ist teuer. Export und Stichprobe mit dem Lohnbüro gehören in die Testphase; Zuschläge vorab mit dem Zuschlagsrechner gegen typische Schichtmodelle spiegeln.
Wenn du zwei Kandidaten aus der Tabelle parallel testest, erkennst du solche Lücken früh, bevor Vertragslaufzeit und Migration den Wechsel teuer machen. Mit dem Arbeitszeitrechner kannst du parallel Stunden- und Pausenmodelle gegen den ArbZG-Rahmen spiegeln.
Einzelhandel mit Filialnetz: Plan und Ist zusammen im beste Schichtplanungssoftware im Einzelhandel.
Fazit
Es gibt kein Universal-Tool, die beste Zeiterfassungssoftware 2026 passt zu Betriebsgröße, Branche und Erfassungsmethode. Wer zuerst Anforderungen, Pilot und DATEV-Export klärt, wechselt seltener nach dem ersten Lohnlauf. Vertiefung: Zeiterfassungs-Hub, Abschnitte zu BAG 2022 und Zeiterfassung online.
So gehst du in drei Schritten vor:
- Anforderungen notieren. Teamgröße, Standorte, DATEV ja/nein, Schichtzuschläge, App vs. Terminal
- Zwei bis drei Anbieter aus der Tabelle in einer echten Testwoche vergleichen
- Recht und Prozesse prüfen. Revisionssicherheit, Aufbewahrung, Lohn und ggf. Schichtplanung
Für Schichtbetriebe in Gastronomie, Einzelhandel und Produktion bündeln Lösungen wie Ordio Planung, Zeiterfassung und Lohnvorbereitung in der Cloud, ohne Medienbruch zwischen Stempeluhr und Buchhaltung.
Häufige Fragen zu Zeiterfassung Software Vergleich 2026
Welche Zeiterfassungssoftware ist die beste?
Die beste Zeiterfassungssoftware 2026 hängt vom Einsatz ab: Schichtbetriebe brauchen oft Zeiterfassung plus Planung (z. B. Ordio, clockin oder Crewmeister), Agenturen eher Projektzeiterfassung (Clockodo, ZEP), HR-lastige Teams Personio oder TimeTac. Entscheidend sind Revisionssicherheit, DATEV-Export und passende Erfassungsmethode, nicht der niedrigste Listenpreis.
Was bedeutet Zeiterfassung online?
Zeiterfassung online speichert Arbeitszeiten zentral in der Cloud, per Browser, App oder Terminal. Daten werden revisionssicher gehalten, rollenbasiert freigegeben und für Lohn oder DATEV exportiert. Für Schichtbetriebe lohnt sich die Kombination mit Schichtplanung; App-Funktionen vergleichst du im Ratgeber Zeiterfassung App.
Was kostet Zeiterfassungssoftware?
Typisch 3–15 € pro Nutzer und Monat; Standortmodelle wie Ordio (€89/Standort) können bei vielen Mitarbeitenden pro Filiale planbarer sein. Versteckte Kosten sind Einrichtung, Schulung und Lohn-Schnittstellen. Rechne zwölf Monate Gesamtkosten und teste den Export zur Lohnabrechnung vor Vertragsabschluss. Kostenlose Freemium-Tools ersetzen das für ArbZG-pflichtige Teams selten.
Ist Zeiterfassung Pflicht, und gilt das erst ab 2026?
Die Pflicht zur belastbaren Arbeitszeiterfassung gilt seit EuGH-Linie und BAG-Urteil 2022, nicht erst mit einem künftigen Stichtag. Ein Reformgesetz kann Formvorgaben und Sanktionen verschärfen; in Entwürfen werden Bußgelder bis zu 30.000 € genannt. Du brauchst heute schon Beginn, Ende und Pausen dokumentiert und mindestens zwei Jahre aufbewahrt. Vertiefung: Arbeitszeiterfassung Pflicht.
Zeiterfassung kostenlos oder kostenpflichtig?
Kostenlose Tools wie Clockify oder Toggl bieten Unternehmen oft keine Revisionssicherheit, Aufbewahrungspflicht oder Lohnanbindung; sie richten sich eher an Freelancer. Kostenpflichtige Lösungen starten ab ca. 1,50 €/Nutzer oder Standortmodellen. Im Zeiterfassung Software Vergleich siehst du Freemium in der Tabelle als Orientierung, nicht als ArbZG-Ersatz.
Wozu dient ein Zeiterfassung Software Vergleich?
Ein Zeiterfassung Software Vergleich ordnet Tools nach Preis, Funktionen, DATEV-Anbindung und Zielgruppe, damit du Schichtbetrieb, Büro oder Projektgeschäft nicht mit derselben Checkliste bewertest. Neutraler Ausgangspunkt sind Kriterien wie Revisionssicherheit, Erfassungsart (App, Terminal, Browser) und Export zur Lohnabrechnung, nicht nur der Listenpreis pro Nutzer.
Wie funktioniert mobile Zeiterfassung?
Mitarbeitende stempeln per Smartphone-App ein und aus; Pausen werden direkt erfasst. Wichtig sind Offline-Modus für Küche, Lager oder Baustelle sowie revisionssichere Speicherung. Ordio, clockin und TimeTac bieten App-Erfassung mit DSGVO-konformer Datenhaltung: GPS nur mit Einwilligung und klarer betrieblicher Regel. Terminal und Browser ergänzen die App, wenn nicht jeder Mitarbeitende ein Firmenhandy nutzt.
Welche Zeiterfassungssoftware eignet sich für die Gastronomie?
In der Gastronomie brauchst du mobile App-Erfassung, Schichtplanung und automatische Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeit. Crewmeister, clockin und Ordio verzahnen Planung und Stempeluhr; wichtig sind Filial-Unterstützung und revisionssichere Aufbewahrung für Aushilfen. Prüfe DATEV-Export und Zuschlagslogik, wenn die Lohnabrechnung extern läuft.
Welche Zeiterfassungssoftware passt zum Homeoffice?
Für Homeoffice und Remote-Teams brauchst du Browser- und App-Erfassung, klare Pausenregeln und revisionssichere Korrekturen. Ordio, clockin und TimeTac unterstützen mobile Buchungen; GPS nur mit Einwilligung und dokumentierter Richtlinie. Achte auf DSGVO-konforme Aufbewahrung, einfache Freigaben durch Vorgesetzte und transparente Auswertungen für Payroll.
Welche Zeiterfassungssoftware hat DATEV-Anbindung?
Im Vergleich 2026 bieten Personio, TimeTac, clockin, Crewmeister, ZEP und Ordio Schnittstellen zur Lohnbuchhaltung bzw. DATEV-Export. clockin nutzt DATEV-Datenservices als Marktplatzpartner; Crewmeister den Lohnimportdatenservice (optional Modul Lohnexport). Clockodo ist teilweise angebunden. Prüfe vor dem Kauf, ob dein Steuerberater Anbieter und Zuschlags-Export unterstützt.
Welche Zeiterfassung eignet sich für Schichtbetriebe mit Dienstplan?
Schichtbetriebe brauchen Zeiterfassung und Dienstplanung aus einer Hand: Zuschläge, Überstunden und Abwesenheiten müssen zusammenpassen. Ordio, Crewmeister und clockin kombinieren Plan und Stempeluhr für Gastro, Einzelhandel und Produktion. Reine Projektzeiterfassung (z. B. Clockodo) reicht, wenn keine Schichtzuschläge anfallen, sonst drohen manuelle Excel-Korrekturen.
Ist Excel für Zeiterfassung ausreichend?
Excel kann in sehr kleinen Teams mit einfachen Mustern noch funktionieren, wenn Einträge objektiv und verlässlich sind. Für Prüfungen, mehrere Standorte oder Schichtzuschläge ist Excel aber fehleranfällig und oft nicht revisionssicher genug. Spezialisierte Software mit Audit-Trail und DATEV-Export ist dann die sicherere Wahl.
Wie vergleichst du Zeiterfassungssoftware sinnvoll?
Starte mit Teamgröße, Standorten, DATEV-Bedarf und Erfassungsmethode (App, Terminal, Browser). Prüfe Revisionssicherheit, DSGVO, Zuschläge und Export in einer zweiwöchigen Testphase mit echten Schichten. Vergleiche mindestens zwei Anbieter aus unterschiedlichen Preissegmenten und hole Feedback von Schichtleitung und Lohnbüro ein. Eine Checkliste hilft, nichts zu vergessen.
Zeiterfassung mit Projektzeiterfassung – was ist der Unterschied?
Arbeitszeiterfassung dient der gesetzlichen Dokumentation für Lohn und Compliance; Projektzeiterfassung der Abrechnung von Kundenprojekten und Kapazitätsplanung. Clockodo und ZEP fokussieren Projekte; Ordio eher Schichtplanung und Lohnvorbereitung. Viele Betriebe brauchen beides: Kläre zuerst, ob Schichtzuschläge oder Projektmargen dein Hauptthema sind, bevor du eine Suite nur wegen eines Moduls kaufst.
Zeiterfassung DSGVO-konform – was bedeutet das?
Du erfasst nur notwendige Arbeitszeitdaten, speicherst sie sicher und informierst Beschäftigte transparent über Zweck und Speicherdauer. Standortdaten nur mit Einwilligung; Zugriffe rollenbasiert und protokolliert. Mit dem Anbieter schließt du einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab und dokumentierst Löschfristen. Das ergänzt die Aufbewahrungspflicht aus dem Arbeitsrecht: Datensparsamkeit und Zweckbindung gelten parallel zum ArbZG.
Gibt es kostenlose Zeiterfassungssoftware für Unternehmen?
Freemium-Tarife gibt es, für Unternehmen mit Lohnabrechnung und zweijähriger Aufbewahrungspflicht reichen sie selten. Es fehlen oft revisionssichere Korrekturen, Schichtzuschläge und DATEV-Export. Nutze kostenlose Modelle höchstens zum Testen; im Betrieb ist eine kostenpflichtige Lösung meist nötig (ab ca. 3 €/Nutzer/Monat oder Standortmodell wie bei Ordio).











