Ratgeber
Beste Kassensysteme Gastronomie 2026: 7 Anbieter im Vergleich

Kurzantwort: Ein Kassensystem Gastronomie bündelt Bon, Zahlung und TSE-konforme Belege für Restaurant, Café oder Bar. In diesem Kassensystem-Gastronomie-Vergleich siehst du sieben POS-Anbieter (Oktober 2026) – ohne pauschalen Testsieger. Für Schichtplan und Zeiterfassung ohne Kasse: Gastro Software Vergleich (Personal).
- Tischservice & Bon: orderbird, Lightspeed, Vectron
- Kompakt & Payment-first: SumUp, Flatpay, ready2order
- Delivery & Ghost Kitchen: SIDES
Wann Ordio passt – und wann nicht
Ordio ist kein Kassensystem. Du planst Schichten, erfasst Arbeitszeiten und bereitest Lohn für DATEV vor (Schichtplan, Zeiterfassung, Lohnauswertung). Das passt, wenn Kasse und Personal getrennt bleiben sollen. Bon, TSE und Kartenzahlung am Tisch erledigt dein POS – Ordio ersetzt das nicht.
Ordio lohnt sich, wenn du nach dem Kassenkauf noch Plan-Ist-Chaos in Excel hast. Preise: Starter, Plus und Pro 89 / 129 / 169 € pro Standort und Monat (Jahresabo) auf Ordio Preise. POS-Anbindung: z. B. Lightspeed POS im Ordio Appstore für Datenfluss zwischen Kasse und Personalprozessen, wo sinnvoll.
Wer nach kassensystem gastronomie, gastronomie kassensystem oder einem konkreten Kassensystem-Gastronomie-Vergleich sucht, stößt schnell auf Transaktionsgebühren und Hardware-Bundles. Entscheidend sind Betriebstyp (Tisch, Theke, Lieferung), TSE-Pflicht und Mehrstandort – nicht die längste Feature-Liste auf der Anbieter-Website.
Für wen passt welches Kassensystem?
Die Kurzliste oben ist keine Rangfolge. Tischservice braucht Bon am Gast und stabile Split-Zahlung; Theke und Imbiss priorisieren schnelle EC-Kasse; Filialen brauchen zentrale Auswertungen; lieferlastige Konzepte brauchen Webshop und Küchen-Timing mehr als Tischplan. Wer vor allem Schichten und Zeiten digitalisieren will, ist im Gastro Software Vergleich richtiger als hier.
Einzelhandels-Kassen (Supermarkt, Boutique) sind ein anderes Segment – dafür siehe den Kassensystem Einzelhandel Vergleich, nicht die Gastro-Tabelle unten.
Auswahlkriterien: Kassensystem Gastronomie
Bevor du Anbieter vergleichst, klär sechs Punkte: Betriebstyp, Zahlungsmix, Hardware, Bestellflow, Mehrstandort und ob Personal bewusst neben der Kasse läuft. Die Liste unten ist deine Scorecard in der Demo – nicht die Marketing-Checkliste des Vertriebs.
- TSE & GoBD: zertifizierte Technische Sicherheitseinrichtung, revisionssichere Exporte (DSFinV-K mit Steuerberater klären)
- Hardware: iPad, Kombi-Terminal oder stationäre Kasse – passt zur Küche und zum Service
- Bestellflow: mobiles Bonieren, Kitchen Display, Split-Zahlungen, Trinkgeld
- Payment: integrierte Kartenzahlung vs. separater Acquirer; Transaktionsgebühren verstehen
- Mehrstandort: zentrale Auswertungen, Filialvergleich
- Personal-Schnittstelle: reine Kasse vs. Bedarf an Schichtplan (→ Gastro Software)
In der Demo hake jedes Kriterium ab: Fehlt ein DSFinV-K-Export oder bricht Offline-Bonierung in der Stoßzeit, taugt das System für deinen Betrieb nicht – egal wie günstig die Transaktionsgebühr wirkt.
TSE, KassenSichV und Pflichten
In Deutschland müssen elektronische Kassensysteme manipulationssicher aufzeichnen. Seit der KassenSichV gehört eine TSE (Technische Sicherheitseinrichtung) zum Standard; Cloud-TSE ist bei vielen Gastro-Anbietern bereits enthalten. Prüfe vor Vertragsabschluss: Zertifizierung, Export für Betriebsprüfung, Aufbewahrungsfristen.
Das Kassensystem regelt Bons und Zahlungen – nicht automatisch die Zeiterfassungspflicht für Mitarbeitende. Plan und Ist bleiben ein eigenes Thema (Zeiterfassung Gastronomie Pflicht).
Für die Betriebsprüfung zählen nachvollziehbare DSFinV-K-Exporte und die Zuordnung von Zahlungsarten (Bar, EC, Gutschein). Kläre mit dem Anbieter, ob Exporte automatisiert an dein Steuerbüro gehen oder manuell angestoßen werden – und ob Mehrstandort getrennte Kassen-IDs abbildet.
Kostenmodelle: Monatspreis, Hardware und Transaktion
Nur Kartenzahlung ohne Kasse: Kartenterminal-Vergleich.
Gastro-POS rechnet oft in drei Schichten: Software pro Monat, Hardware (Kauf, Leasing oder Miete) und Payment (Prozent pro Kartenzahlung oder Pauschale). SumUp und Flatpay wirken günstig, wenn du wenig fixe Kosten willst – bei hohem Kartenvolumen schlagen Transaktionsgebühren schneller durch als ein Festtarif bei orderbird oder Lightspeed.
Rechne deshalb einen Monatsmix aus deinen echten Zahlungsarten (Bar vs. EC vs. Delivery-Plattform) und vergleiche über 24–36 Monate inklusive Support und TSE-Inklusivleistungen – nicht nur den Listenpreis auf der Landingpage.
Kassensystem Gastronomie: Vergleichstabelle (Oktober 2026)
| System | Kernfunktionen | Preis ab | Zielgruppe |
|---|---|---|---|
| orderbird | Gastro-POS, mobile Bons, TSE, Zahlung | ab ca. 18,33 €/Monat + Hardware (Anbieterangaben Okt. 2026) | Restaurant, Café, Bar, Foodtruck |
| Lightspeed | Cloud-POS, Tischplan, KDS, Mehrstandort | ab ca. 89 €/Monat (Tarif abhängig) | Restaurant, Hotel, Filialen |
| Vectron | Modulare Hardware, offline-fähig, Partner-Ökosystem | ab ca. 59,80 €/Monat + Transaktionsgebühr (Anbieterangaben) | Filialen, Bäckerei, gehobene Gastro |
| ready2order | Plattformoffen, Warenwirtschaft, readyPay | ab ca. 66,90 €/Monat + 1,23 % Zahlung (Anbieterangaben) | KMU Gastro, Einzelhandel |
| SumUp POS | Kompakte Kasse + Terminal, einfacher Einstieg | Transaktionsgebühr ca. 1,39 % (Anbieterangaben) | Kleine Betriebe, Theke |
| Flatpay | Kasse + Payment aus einer Hand, Split-Zahlung | Transaktionsgebühr ca. 1,39–1,79 % (Anbieterangaben) | Kleine bis mittlere Gastro |
| SIDES | Delivery, Ghost Kitchen, Webshop, Küchenmanager | ca. 74 €/Monat + Transaktionsgebühr (Anbieterangaben) | Lieferdienst, QSR, Ghost Kitchen |
Preise Mitbewerber: öffentliche Tarifseiten Oktober 2026; Konditionen ändern sich. Vor Kauf beim Anbieter verifizieren.
Nutze die Tabelle als Shortlist, nicht als Ranking. Kein Anbieter deckt Foodtruck, Hotel-Mehrstandort und Ghost Kitchen gleichermaßen ab. Als Nächstes: Betriebstyp-Matrix, dann die Anbieter-Profile mit Vor- und Nachteilen.
Welches Kassensystem passt zu welchem Betrieb?
Kurz eingeordnet – ohne pauschalen Testsieger. Nutze die Matrix direkt nach der Tabelle, bevor du in die Anbieter-Profile springst:
| Betrieb | Oft passende Systeme aus der Tabelle |
|---|---|
| Restaurant mit Tischservice | orderbird, Lightspeed, Vectron |
| Café / Bar | orderbird, ready2order, SumUp |
| Foodtruck / Imbiss | orderbird MINI-Klasse, SumUp, Flatpay |
| Mehrstandort / Filiale | Lightspeed, Vectron |
| Lieferdienst / Ghost Kitchen | SIDES |
| Nur Theke, wenig Features | SumUp, Flatpay |
Die Matrix ersetzt keine Demo: Teste Split-Zahlungen, Küchenbon und TSE-Export in deiner Stoßzeit. Wer parallel Personal digitalisiert, plant Kasse und Schicht getrennt (Gastro Software Vergleich).
So haben wir verglichen
Wir listen sieben etablierte POS-Anbieter für Gastronomie in Deutschland (Oktober 2026), die in unabhängigen Vergleichsartikeln und auf Herstellerseiten regelmäßig vorkommen – orientiert an u. a. orderbird und Fachportalen. Kein bezahltes Ranking; Preise stammen von öffentlichen Tarifseiten und können abweichen.
Nicht enthalten: Reservierung ohne Kasse, reine Warenwirtschaft (→ Warenwirtschaftssystem Gastronomie Vergleich), Personaleinsatz-Tools (gastromatic, Ordio, e2n) und Einzelhandels-POS. Fokus: Bon, Zahlung, TSE und typische Gastro-Abläufe. Ordio steht nur im Block „Wann passt – wann nicht“, nicht in der POS-Tabelle.
Kassensysteme im Detail
Die Profile orientieren sich an öffentlichen Produktseiten und typischen Gastro-Szenarien (Oktober 2026). Verifiziere Tarife, TSE und Hardware in der Anbieter-Demo – besonders bei individuellen Vectron- oder Lightspeed-Paketen.
orderbird
orderbird positioniert sich als Gastro-Spezialist mit iPad- oder Kombi-Kasse, mobilem Bonieren und integrierter Kartenzahlung. TSE und GoBD-Konformität werden auf der Website betont; Module wie Reservierung oder Gutscheine sind optional. Sinnvoll bei Tischservice und wechselnden Schichten im Service – Personalplanung bleibt ein separates Produkt.
Typisch für Restaurants, Cafés und Bars mit Bon am Tisch. Für sehr kleine Standorte gibt es oft schmalere Hardware-Pakete; prüfe, ob du wirklich alle Module brauchst oder nur Kasse plus Payment. Mehrstandort ist möglich, skaliert aber mit Lizenz und Hardware pro Filiale.
Lightspeed
Lightspeed adressiert Restaurants und Filialbetriebe mit gestaffelten Tarifen, Kitchen Display, QR-Bestellung und Reporting. Skalierung über mehrere Standorte ist ein Schwerpunkt. Wer bereits Lightspeed POS nutzt, kann Schnittstellen zum Personal-Stack prüfen (u. a. Ordio Appstore-Integration für ausgewählte Workflows).
Hotel und Systemgastronomie mit komplexen Menüs und zentralen Auswertungen sind ein häufiges Einsatzfeld. Höhere Einstiegspreise rechtfertigen sich eher ab mehreren Kassenplätzen oder Filialen – für ein kleines Café mit Theke kann ein schlankeres POS reichen.
Vectron
Vectron setzt auf stationäre und mobile Hardware mit Offline-Fähigkeit und Fachhändler-Netzwerk. Für Betriebe mit hohen Ausfallsicherheits-Anforderungen oder gemischten Kassenplätzen (Theke plus Service) lohnt der Modulvergleich. Preise und Module sind oft individuell.
Bäckerei, gehobene Gastro und Filialketten mit fester Hardware am Tresen sind typische Kunden. Der Vertrieb läuft häufig über Partner – plane Einrichtung und Support ein, nicht nur die Monatsgebühr. Offline-Bons und späterer Sync sind ein Entscheidungskriterium bei instabilem WLAN in der Küche.
ready2order
ready2order läuft auf iOS, Android oder Windows und kombiniert Kasse mit Warenwirtschaft. readyPay bündelt Kartenzahlung mit fester Transaktionsgebühr. Interessant, wenn du neben Gastro auch Einzelhandelsflächen abdeckst – Funktionsumfang vor Demo gegen reine Restaurant-POS prüfen.
Plattformoffenheit hilft, wenn du bestehende Tablets nutzen willst. Für reinen Tischservice mit vielen Sonderwünschen im Menü vergleiche Kitchen-Display und Bon-Logik mit orderbird oder Lightspeed in einer parallelen Testwoche.
SumUp POS
SumUp startet viele Betriebe über das Kartenterminal und erweitert auf Touchscreen-Kassen mit Küchenanbindung. Der Einstieg ist schlank; Tischverwaltung und Mehrstandort sind begrenzter als bei Gastro-Suiten. Gut für kleine Cafés oder Imbisse mit überschaubarem Zahlungsvolumen.
Transaktionsgebühren dominieren die Rechnung bei hohem EC-Anteil – rechne deinen Monatsumsatz kartengebunden durch. TSE und Basisfunktionen sind enthalten; wer Reservierung, komplexe Menüführung oder Filial-Dashboards braucht, stößt schneller an Grenzen als bei Vectron oder Lightspeed.
Flatpay
Flatpay kombiniert POS-Terminal und Acquiring mit Fokus auf einfache Bedienung, Split-Zahlungen und Trinkgeld. Weniger Tiefe bei komplexen Schichtmodellen in der Kasse – dafür weniger Schnittstellen zwischen Kasse und Payment.
Passend für Betriebe, die vor allem schnell kassieren wollen (Bar, Biergarten, Imbiss). Schichtplan und Lohn laufen besser über dedizierte Personalsoftware – siehe Gastro Software – statt teurer Zusatzmodule in der Kasse, die du kaum nutzt.
SIDES
SIDES richtet sich an Lieferdienste, Ghost Kitchens und Quick-Service-Restaurants (QSR) mit Webshop, Küchenmanager und Fahrerlogistik. Klassisches Restaurant mit Tischservice ist nicht der Kern – vergleiche SIDES nur, wenn Lieferung einen großen Umsatzanteil hat.
Aggregator-Anbindungen, eigene Bestellwebseite und Küchen-Timing für Lieferungen sind die Stärken. Wenn dein Umsatz überwiegend am Tisch läuft, ist ein klassisches Restaurant-POS meist die bessere Shortlist – SIDES lohnt sich ab hohem Delivery-Anteil oder Ghost-Kitchen-Setup.
Bestellflow: Küche, Bar und Zahlung
Ein Kassensystem Gastronomie muss in der Stoßzeit drei Wege sauber trennen: Bestellung erfassen, Produktion anstoßen, Zahlung abschließen. Mobile Bons halten Service am Tisch; ein Kitchen Display ersetzt Papierbons in der Küche. Bar und Küche brauchen oft getrennte Druckrouten oder Display-Zonen, damit Getränke nicht hinter Speisen hängen.
Prüfe in der Demo: Split-Zahlung am Tisch, Trinkgeld auf EC, Gutschein plus Rest bar, Storno mit TSE-konformem Nachweis. QR-Bestellung entlastet Service, verschiebt aber Fehler auf Gäste-Apps – teste mit echten Gästen an einem ruhigen Tag. Wer zusätzlich Lieferplattformen nutzt, klärt, ob Umsätze zentral oder getrennt in der Auswertung landen.
Dieser Ablauf betrifft Umsatz und Belege, nicht wer wann arbeitet. Schichtplanung für Küche und Service bleibt getrennt: Schichtplanungssoftware Restaurant.
Kassensystem vs. Personaleinsatz-Software
Kassensysteme lösen Bon, Zahlung und TSE. Personaleinsatz-Software plant Schichten, erfasst Zeiten und exportiert Lohn. gastromatic, e2n oder Ordio gehören in die zweite Kategorie – nicht in die POS-Tabelle oben. Beides kann parallel laufen; ein Vertrag muss nicht beides abdecken. Mehr dazu: Gastro Software vs. Kassensystem.
In der Google-Suche vermischen sich die Begriffe: Wer Gastro Software sucht, sieht oft Kassen-Rankings – wer Kassensystem Gastronomie sucht, manchmal Schichtplan-Tools. Dieser Artikel bleibt bei POS. Schichtplan und Zeiterfassung findest du im Gastro Software Vergleich.
Kasse und Personal können Daten teilen (Umsatz pro Schicht, Trinkgeld), müssen aber nicht in einem Vertrag stehen. Kläre mit Steuerberater und Lohnbüro, welche Exporte nötig sind – oft reicht der monatliche Stundenexport aus der Zeiterfassung. Hintergrund: Digitalisierung in Restaurants, typische Fehler beim Tool-Einstieg.
Kaufcheckliste vor Vertragsabschluss
Geh die Punkte mit Anbieter, Steuerberater und Serviceleitung durch – nicht nur mit dem Vertrieb:
- TSE & Export: Zertifikat, DSFinV-K-Fähigkeit, Aufbewahrung mit Steuerberater klären
- Gesamtkosten: Monat + Transaktion + Hardware + Support über 36 Monate
- Bedienung: Neue Servicekräfte ohne mehrtägige Schulung einbuchbar?
- Offline: Verhalten bei Internetausfall (Bon, Zahlung, Sync)
- Personal: Brauchst du wirklich Personalmodule in der Kasse oder reicht Ordio/e2n daneben?
- Vertrag: Laufzeit, Wechselkosten, Datenexport bei Kündigung
Wenn du nach dem POS-Kauf noch Excel für Schichtplan nutzt, fehlt meist nicht die Kasse, sondern ein dedizierter Personaleinsatz-Stack – nicht umgekehrt.
Demo, Testphase und Kassenwechsel
Seriöse Anbieter bieten Testphasen oder Miet-Hardware – nutze mindestens einen vollen Service- oder Thekenabend plus einen ruhigen Vormittag. Simuliere Storno, Rabatt, Mischzahlung und TSE-Export am nächsten Morgen. Lass eine zweite Person bedienen, die das System noch nicht kennt: Wenn nur der Inhaber kassieren kann, skaliert der Betrieb nicht.
Beim Wechsel von alter Kasse: Datenexport der Artikelstamm- und Gästehistorie klären, Go-Live-Datum mit Steuerberater abstimmen, alte TSE-Aufbewahrung dokumentieren. Parallelbetrieb zwei Kassen ist selten sinnvoll – plane einen Cutover-Tag mit Backup-Bons. Typische Stolpersteine bei der Digitalisierung: Fehler bei der Digitalisierung in der Gastronomie.
Integrationen: Kasse, Schichtplan, Lohn
Sinnvolle Integration heißt: Umsatz- oder Stundendaten fließen nur dort, wo du sie wirklich brauchst (z. B. Trinkgeld-Auswertung, Plan-Ist-Vergleich). Für reine Personalkosten reicht meist der Export aus der Planungs-Software ans Lohnbüro. Branchenüberblick: Ordio Gastronomie · Minijob-Dienstplan: Dienstplan Software Gastronomie.
Viele POS-Pakete werben mit „Personalmodul“. Prüfe, ob du damit wirklich Zeiterfassungspflicht und DATEV-Lohn abdeckst – oder nur Schichten in der Kasse siehst. Für Plan und Lohnexport eignen sich oft Ordio, e2n oder gastromatic; die Kasse liefert Umsatz. Ein monatlicher CSV- oder API-Export plus Stunden aus der Zeiterfassung reicht vielen Betrieben ohne teure Echtzeit-Anbindung.
Fazit
Das beste Kassensystem für die Gastronomie hängt vom Betrieb ab: Tischservice, Theke, Filialen oder Lieferung. Nutze Tabelle und Betriebstyp-Matrix als Shortlist, prüfe TSE und Gesamtkosten (Monat, Transaktion, Hardware) und trenne Kasse bewusst vom Personal-Stack.
Wenn dein Engpass Schichtplan und Zeiterfassung ist, starte mit dem Gastro Software Vergleich, nicht mit einem teureren POS-Bundle. Wenn dein Engpass Bon, EC und Betriebsprüfung ist, wähle aus den sieben POS-Profilen oben – und teste vor Vertragsabschluss einen realen Service-Abend plus TSE-Export am nächsten Tag.
Häufige Fragen zu Beste Kassensysteme Gastronomie 2026
Welches Kassensystem ist das beste für die Gastronomie?
Es gibt keinen Universal-Sieger. Für Tischservice stehen orderbird, Lightspeed oder Vectron oft in der engeren Auswahl; für Lieferung und Ghost Kitchen eher SIDES; für kompakte Theken SumUp oder Flatpay. Orientiere dich an TSE, Hardware, Transaktionsgebühren und Mehrstandort – nicht an Rankings ohne klare Kriterien.
Was kostet ein Kassensystem in der Gastronomie?
Kosten setzen sich aus Monatsgebühr, Hardware und Transaktionsgebühren zusammen. Anbieter nennen Einstiegspreise oft ab 18–99 € monatlich plus 1,2–1,8 % pro Kartenzahlung (Stand öffentlicher Tarife Oktober 2026). Rechne drei Jahre Gesamtkosten inklusive Support, TSE-Updates und ggf. Mehrstandort-Lizenzen – nicht nur den ersten Monat.
Ist TSE für Kassensysteme in der Gastronomie Pflicht?
Ja, elektronische Kassensysteme müssen in Deutschland manipulationssicher aufzeichnen; die TSE ist Teil der KassenSichV. Cloud-TSE ist bei vielen Gastro-POS-Anbietern enthalten. Prüfe Zertifikat, Export und Aufbewahrung mit deinem Steuerberater.
Welche kostenlosen Kassensysteme gibt es für die Gastronomie?
Dauerhaft kostenlose Gastro-Kassen sind selten; oft zahlst du über Transaktionsgebühren oder Hardware. Testphasen sind üblich. „Gratis“-Modelle decken häufig nicht volle TSE-Pflichten oder Mehrstandort ab – Gesamtkosten vor Vertragsabschluss vergleichen.
Was ist der Unterschied zwischen Kassensystem und Gastro Software?
Kassensysteme = POS, Bon, Zahlung, TSE. Gastro Software (Personaleinsatz) = Schichtplan, Zeiterfassung, Lohnvorbereitung – siehe Vergleich Personal. Beides kann parallel laufen; ein Tool muss nicht beides abdecken.
Welches Kassensystem eignet sich für Restaurant mit Tischservice?
Für Tischservice brauchst du mobile Bons, Tischplan und stabile Kartenzahlung. In unserer Shortlist: orderbird, Lightspeed, Vectron oder ready2order – je nach Budget und Filialstruktur. Teste eine volle Service-Nacht mit Split-Zahlungen und Küchenbon.
Kassensystem Gastronomie: Tablet oder feste Kasse?
Tablet/iPad ist flexibel für Service und Foodtrucks; Kombi-Terminals sind robust an Theke und Bar. Entscheidend sind TSE, Offline-Verhalten und Küchenanbindung – nicht nur die Bildschirmgröße.
Ist Ordio ein Kassensystem?
Nein. Ordio ist kein Kassensystem, sondern Software für Schichtplan, Zeiterfassung und Lohnvorbereitung in der Gastronomie. Kasse und TSE bleiben bei deinem POS-Anbieter; Ordio ergänzt Personalprozesse ab 89 € pro Standort und Monat (Jahresabo, siehe Preise).
Welches Kassensystem passt zu Lieferdienst und Ghost Kitchen?
Lieferlastige Konzepte brauchen Webshop, Küchenmanager und ggf. Fahrerlogistik – hier passt SIDES eher als klassische Restaurant-POS. Prüfe provisionsfreie Online-Bestellungen und TSE in einem System.
Wie funktionieren Kassensysteme in der Gastronomie?
Bestellungen werden als Bons erfasst, an Küche oder Bar gesendet, Zahlungen mit TSE-signierten Belegen abgeschlossen. Auswertungen laufen in der Cloud. Personalzeiten werden damit nicht automatisch erfasst – dafür brauchst du Zeiterfassung (Pflichten).
Wie hängen Kassensystem Gastronomie und DATEV zusammen?
POS-Systeme exportieren oft Umsatz- und Kassendaten für die Buchhaltung; Lohn-DATEV kommt aus Personalsoftware. Kläre mit Steuerberater und Lohnbüro, welcher Export aus Kasse vs. Schichtplan nötig ist – Ordio adressiert Lohnvorbereitung, nicht TSE-Bons.
Welche Kassensysteme eignen sich für bargeldlose Gastronomie?
Kartenzahlung und Mobile Payment sind bei SumUp, Flatpay, orderbird und anderen Standard. Bargeldlose Betriebe brauchen trotzdem TSE-konforme Aufzeichnung. Prüfe Gebühren für kontaktlos und American Express separat.











