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Zeiterfassung Gastronomie Pflicht 2026: Gesetze

Emma12 Min. Lesezeit
Zeiterfassung Gastronomie Pflicht 2026: Gesetze | Ordio

Häufige Fragen zu Zeiterfassung Gastronomie Pflicht 2026

Wie funktioniert Zeiterfassung bei mehreren Standorten?

Cloud-Lösungen erlauben dezentrale Erfassung in jeder Filiale und zentrale Auswertung im Büro. Einheitliche Regeln und Schulungsunterlagen verhindern, dass Standorte unterschiedlich dokumentieren. Ordio unterstützt mehrere Betriebsstätten in einer Oberfläche – wichtig für Ketten und Franchises in der Gastronomie.

Was muss ich in der Gastronomie dokumentieren?

Du musst Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit sowie Pausen dokumentieren – so, dass ArbZG-Grenzen nachprüfbar sind. Überstunden und Zuschläge gehören dazu, wenn sie anfallen. In der Gastronomie gilt das auch für kurze Aushilfsschichten und geteilte Dienste. Die Nachweise bewahrst du in der Regel mindestens zwei Jahre auf.

Welche Zeiterfassungssysteme eignen sich für Restaurants?

Tablet-Terminals am Pass, Smartphone-Apps im Service oder cloudbasierte Lösungen mit zentraler Auswertung eignen sich gut. Entscheidend sind schnelles Stempeln in der Rush und einfaches Onboarding für Aushilfen. Ordio verbindet Zeiterfassung mit Schichtplanung; als manuelle Alternative findest du Layouts in der Arbeitszeiterfassung Excel Vorlage.

Welche Software empfiehlt sich für Zeiterfassung in der Gastronomie?

Für die Gastronomie eignet sich Software, die in Stoßzeiten mit wenigen Klicks funktioniert, Minijobber in Minuten einweist und Zeiten exportierbar für die Lohnabrechnung macht. Achte auf Offline- oder WLAN-Stabilität in Küche und Gastraum. Ordio verbindet Zeiterfassung und Schichtplanung in einer Oberfläche – ohne Medienbruch zwischen Service und Büro.

Ist die elektronische Zeiterfassung in der Gastronomie Pflicht?

Nein, nicht pauschal. Gesetzlich verlangt sind belastbare Nachweise – elektronisch, digital oder manuell. Stundenzettel oder Excel können reichen, wenn sie zuverlässig geführt werden. In Restaurants mit Stoßzeiten sind Apps oder Terminals meist praktischer. Mit Ordio Zeiterfassung erfasst du Schichten mobil und exportierst Daten für die Lohnabrechnung ohne Zettelchaos.

Muss ich die Zeiterfassungspflicht in der Gastronomie schon jetzt umsetzen?

Ja. Seit dem BAG-Beschluss vom 13. September 2022 musst du handeln – ein neues Bundesgesetz oder ein Stichtag 2025/2026 sind keine Voraussetzung. Wer noch wartet, riskiert Bußgelder und schwache Nachweise bei Prüfungen. Reformen zur elektronischen Erfassung sind davon getrennt; Details im Ratgeber Zeiterfassung Gesetz.

Muss ich auch Pausen erfassen?

Ja, Pausenzeiten gehören zur Zeiterfassungspflicht in der Gastronomie. Du musst nachweisen können, dass gesetzliche Mindestpausen eingehalten wurden – ab sechs Stunden mindestens 30 Minuten, ab neun Stunden 45 Minuten. Digitale Systeme loggen Pausen mit, wenn Mitarbeitende korrekt ein- und ausstempeln; bei Papier musst du Pausen explizit eintragen.

Kann ich die Zeiterfassung an meine Mitarbeiter delegieren?

Ja, Beschäftigte dürfen ihre Zeiten selbst erfassen, wenn der Aufwand gering ist. In der Gastronomie heißt das: intuitives System, Kurzanleitung am Terminal und feste Ansprechperson für Rückfragen. Du bleibst verantwortlich für Vollständigkeit und solltest monatlich Stichproben prüfen – besonders bei neuen Aushilfen.

Was kostet ein Zeiterfassungssystem für die Gastronomie?

Einfache Apps starten oft im niedrigen einstelligen Euro-Bereich pro Mitarbeiter und Monat; Lösungen mit Schichtplanung liegen höher. Papier wirkt günstig, kostet aber Personalzeit in Stoßzeiten. Rechne Listenabgleich gegen Software – viele Anbieter wie Ordio bieten Testphasen, bevor du dich langfristig bindest.

Wie lange muss ich Zeiterfassungsdaten aufbewahren?

Arbeitszeitnachweise musst du in der Regel mindestens zwei Jahre aufbewahren. Digitale Systeme erleichtern Archivierung und Zugriff bei Streitigkeiten oder einer Sozialversicherungsprüfung. Sichere Backups und klare Zugriffsrechte sind Teil der ordnungsgemäßen Aufbewahrung – besonders wenn mehrere Standorte auf dieselben Daten zugreifen.

Wer ist von der Zeiterfassungspflicht in der Gastronomie betroffen?

Alle Beschäftigten in Küche, Service und Bar – inklusive Minijobber, Aushilfen und Saisonkräfte. Die Betriebsgröße spielt keine Rolle; auch kleine Cafés müssen Zeiten nachweisen können. Seit BAG-Rechtsprechung 2022 gilt das unabhängig von Standort oder Vertragsart.

Was passiert bei Verstößen gegen die Zeiterfassungspflicht?

Bei Verstößen gegen Arbeitsschutz- und Arbeitszeitvorschriften drohen Bußgelder – oft im vierstelligen Bereich pro Verstoß. Fehlende Nachweise erschweren SV-Prüfungen und Lohnstreitigkeiten in der Gastronomie. Ein funktionierendes System und regelmäßige interne Kontrollen sind günstiger als nachträgliche Rekonstruktion von Schichtlisten.

Gilt die Zeiterfassungspflicht auch für Minijobber?

Ja, auch Minijobber und saisonale Aushilfen unterliegen der Zeiterfassungspflicht – unabhängig vom Vertragsumfang oder Stundenkontingent. Das System sollte in wenigen Minuten erklärbar sein, weil Aushilfen oft nur einzelne Schichten arbeiten. Ohne dokumentierte Zeiten riskierst du Nachforderungen bei SV-Prüfungen und Unklarheiten bei der Lohnabrechnung.

Sind Stempelkarten in der Gastronomie noch erlaubt?

Ja, Stempelkarten sind rechtlich möglich, wenn sie objektiv und verlässlich geführt werden – gesetzlich verlangt sind belastbare Nachweise, nicht zwingend Digital. In Restaurants mit hohem Personalwechsel sind Zettel aber fehleranfällig: verlorene Karten, unleserliche Einträge, vergessene Pausen. Viele Betriebe wechseln deshalb zu Apps oder Terminals, weil Korrekturen und Auswertungen zentral nachvollziehbar sind.