Als Betriebsleiter ist es eine der zeitaufwendigsten Aufgaben, die Arbeitsstunden pro Monat für jeden einzelnen Mitarbeiter genau zu berechnen. Und doch ist diese Aufgabe unabdingbar, um ein effizientes Arbeitsumfeld zu schaffen und sicherzustellen, dass die Mitarbeiter angemessen entlohnt werden. Aus eigener Erfahrung und Zusammenarbeit mit vielen Unternehmen, die im Schichtbetrieb arbeiten, möchten wir in diesem Beitrag zeigen, wie du die monatliche Arbeitszeit für deine Mitarbeiter einfach berechnen kannst und auf welche Faktoren du achten solltest.

Was sind Arbeitsstunden pro Monat?

Arbeitsstunden pro Monat sind die Summe der geleisteten Arbeitsstunden innerhalb eines Kalendermonats. Sie bilden die Grundlage für die Lohnberechnung, Personalplanung und Arbeitszeitkontrolle. Die genaue Berechnung ist entscheidend für eine korrekte Entlohnung und gesetzeskonforme Planung.

Die monatlichen Arbeitsstunden variieren je nach Wochenarbeitszeit, Anzahl der Arbeitstage, Feiertagen und Urlaub. Da Monate unterschiedlich lang sind (28-31 Tage) und unterschiedlich viele Werktage enthalten, ist eine präzise Berechnung wichtig. Mit den richtigen Formeln und Tools kannst du die Arbeitsstunden pro Monat für jeden Mitarbeiter genau ermitteln.

Wie berechnet man Arbeitsstunden pro Monat?

Die einfachste Methode zur Berechnung der monatlichen Arbeitsstunden ist die Multiplikation der wöchentlichen Arbeitsstunden mit dem Faktor 4,35. Dieser Faktor berücksichtigt die unterschiedliche Anzahl von Wochen pro Monat (52 Wochen ÷ 12 Monate = 4,35). Beispiel: Bei einer 40-Stunden-Woche ergeben sich 40 × 4,35 = 174 Stunden pro Monat. Alternativ kannst du die Arbeitstage pro Monat (durchschnittlich 21,67 Werktage) mit den Stunden pro Tag multiplizieren.

Arbeitsstunden pro Monat berechnen (4,35 Wochen)

Wie viele Stunden im Monat arbeite ich bei einer 40-Stunden-Woche oder einer 35-Stunden-Woche? Diese Frage stellt sich häufig, wenn es darum geht, den Arbeitsaufwand besser zu planen oder Lohnberechnungen vorzunehmen. Mit unserem Rechner können Sie ganz einfach die durchschnittlichen Arbeitsstunden pro Monat berechnen. Geben Sie Ihre wöchentlichen Arbeitsstunden ein, und der Rechner multipliziert diesen Wert automatisch mit 4,35, um die monatliche Arbeitszeit zu ermitteln. Egal ob 35-Stunden-Woche oder 40-Stunden-Woche – mit diesem Tool können Sie schnell und präzise Ihre Arbeitsstunden berechnen.

Ergebnis:

  • Monatliche Arbeitsstunden: Stunden

Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat durchschnittlich?

Bei einer 40-Stunden-Woche hat ein Monat durchschnittlich etwa 174 Arbeitsstunden (40 × 4,35). Bei einer 35-Stunden-Woche sind es etwa 152 Stunden, bei einer 30-Stunden-Woche etwa 130 Stunden. Die genaue Anzahl variiert je nach Monatslänge (28-31 Tage) und Feiertagen. Der Faktor 4,35 gleicht diese Schwankungen aus und liefert einen zuverlässigen Durchschnittswert für die monatliche Planung.

Wie berechnet man monatliche Arbeitszeit?

Es gibt drei gängige Methoden zur Berechnung der monatlichen Arbeitszeit: 1) Wochenstunden × 4,35 (schnellste Methode), 2) Arbeitstage × Stunden pro Tag (präziser für variable Arbeitszeiten), 3) Tägliche Aufzeichnung mit Pausenabzug (genaueste Methode für unregelmäßige Arbeitszeiten). Wichtig ist, Feiertage, Urlaub und Pausen korrekt zu berücksichtigen, um eine genaue Berechnung zu erhalten.

Arbeitszeiten berechnen (Jeder Tag einzeln)

Mit diesem Rechner kannst du die monatlichen Arbeitszeiten auf Basis deiner Aufzeichnung einzelner Arbeitstage berechnen und optional auch unbezahlte Pausen berücksichtigen. Das Ergebnis aktualisiert sich mit jeder Angabe automatisch.

Zeiterfassung Ergebnis:

  • Summe der Arbeitsstunden (abzüglich Pausen): Stunden
  • Gesamtzahl der Arbeitstage: Tage
  • Summe der abgezogenen Pausen: Stunden

Berechnung mit 4,35 Wochen

Eine gängige Methode zur Berechnung der monatlichen Arbeitsstunden ist die Multiplikation der wöchentlichen Arbeitsstunden mit 4,35. Diese Zahl ergibt sich aus der Division der Jahreswochen (52) durch die Anzahl der Monate (12).

Beispiele:

  • 40-Stunden-Woche: 40 × 4,35 = 174 Stunden pro Monat
  • 35-Stunden-Woche: 35 × 4,35 = 152,25 Stunden pro Monat
  • 30-Stunden-Woche: 30 × 4,35 = 130,5 Stunden pro Monat

Berechnung mit Arbeitstagen

Eine alternative Berechnungsmethode basiert auf der Anzahl der Arbeitstage pro Monat. In Deutschland gibt es durchschnittlich 21,67 Werktage pro Monat (Montag bis Samstag).

Formel: Arbeitstage pro Monat × Stunden pro Tag = Arbeitsstunden pro Monat

Beispiele:

  • 21,67 Tage × 8 Stunden = 173,36 Stunden
  • 21,67 Tage × 7 Stunden = 151,69 Stunden
  • 21,67 Tage × 6 Stunden = 130,02 Stunden

Um die Arbeitsstunden pro Monat in deinem Betrieb zu berechnen, musst du die Anzahl der Arbeitstage pro Monat und die tägliche Arbeitszeit berücksichtigen. Die Formel dazu lautet: Anzahl der Arbeitstage pro Monat x tägliche Arbeitszeit = Arbeitsstunden pro Monat.

Zum Beispiel: Bei einer 40-Stunden-Woche und einer täglichen Arbeitszeit von 8 Stunden arbeitet ein Küchenchef 22 Tage im Monat. Die monatliche Arbeitszeit beträgt somit 176 Stunden (22 Tage x 8 Stunden).

Nicht vergessen: Feiertage und Urlaubstage einrechnen

Für eine genauere Berechnung der Arbeitsstunden pro Monat solltest du auch Feiertage und Urlaubstage berücksichtigen. Ziehe die entsprechende Anzahl der Tage von den Arbeitstagen im Monat ab, bevor du die Formel anwendest.

Feiertage in Deutschland

Die Anzahl der Feiertage variiert je nach Bundesland. In Deutschland gibt es zwischen 9 und 13 gesetzliche Feiertage pro Jahr, je nach Bundesland. Diese Feiertage fallen auf Werktage und reduzieren die Anzahl der Arbeitstage.

Beispiele für Feiertage:

  • Neujahr (1. Januar) - bundesweit
  • Karfreitag - bundesweit
  • Ostermontag - bundesweit
  • Tag der Arbeit (1. Mai) - bundesweit
  • Christi Himmelfahrt - bundesweit
  • Pfingstmontag - bundesweit
  • Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) - bundesweit
  • Weihnachten (25. und 26. Dezember) - bundesweit

Urlaubstage

Gesetzlich steht jedem Arbeitnehmer ein Mindesturlaub von 20 Werktagen (bei einer 5-Tage-Woche) oder 24 Werktagen (bei einer 6-Tage-Woche) zu. Viele Arbeitgeber gewähren jedoch mehr Urlaubstage, häufig 25 oder 30 Tage.

Bei der Berechnung der monatlichen Arbeitsstunden solltest du berücksichtigen:

Wie berechnet man Arbeitsstunden pro Monat bei Teilzeit?

Bei Teilzeitbeschäftigten verwendest du die gleiche Formel wie bei Vollzeit: Wochenstunden × 4,35 = Monatsstunden. Beispiel: Ein Teilzeitmitarbeiter mit 20 Wochenstunden hat 20 × 4,35 = 87 Stunden pro Monat. Besonderheiten bei Teilzeit sind oft variable Arbeitszeiten und flexiblere Planung. Wichtig ist, pro-rata Urlaub und Feiertage korrekt zu berücksichtigen, damit die Berechnung fair bleibt.

Wie viele Arbeitsstunden pro Monat sind zulässig?

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) legt fest: Arbeitnehmer dürfen maximal 8 Stunden pro Tag arbeiten, was bei durchschnittlich 21,67 Werktagen etwa 173 Stunden pro Monat entspricht. Diese Grenze kann auf bis zu 10 Stunden pro Tag erhöht werden, dann sind bis zu 217 Stunden pro Monat möglich – allerdings nur, wenn innerhalb von 6 Monaten im Durchschnitt 8 Stunden pro Tag nicht überschritten werden. Sonn- und Feiertagsarbeit unterliegt besonderen Bestimmungen.

Arbeitszeitgesetz (ArbZG) - Überblick

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist ein zentrales Gesetz, das die Regelungen zur Arbeitszeit in Deutschland festlegt. Es dient dem Schutz der Arbeitnehmer und legt verschiedene Bestimmungen hinsichtlich der Arbeitszeit, Ruhepausen und Ruhezeiten fest. Das ArbZG gilt für alle Beschäftigten, unabhängig von der Branche oder der Art des Arbeitsverhältnisses.

Maximale Arbeitszeiten

Gemäß dem Arbeitszeitgesetz dürfen Arbeitnehmer grundsätzlich nicht mehr als acht Stunden pro Tag arbeiten. Dabei ist die Höchstarbeitszeit auf durchschnittlich 48 Stunden pro Woche begrenzt. Es können jedoch Ausnahmen und Regelungen für bestimmte Berufsgruppen oder Branchen geben, die im ArbZG festgelegt sind.

Pausenregelungen

Das Gesetz schreibt auch Ruhepausen vor. Bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden ist eine Pause von mindestens 30 Minuten vorgeschrieben. Bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden müssen es sogar 45 Minuten sein. Diese Pausen dienen der Erholung und sollen sicherstellen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Leistungsfähigkeit erhalten.

Ruhezeiten

Darüber hinaus regelt das Arbeitszeitgesetz die Ruhezeiten. Zwischen zwei Arbeitstagen muss eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden liegen. In bestimmten Fällen kann diese Ruhezeit auf neun Stunden verkürzt werden, jedoch muss der Ausgleich in Form von Freizeit gewährt werden.

Das ArbZG enthält auch Bestimmungen zur Nachtarbeit. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die regelmäßig zwischen 23 Uhr und 6 Uhr arbeiten, gelten als Nachtarbeiter. Für sie gelten besondere Schutzbestimmungen, die ihre Gesundheit und Sicherheit gewährleisten sollen.

Das Arbeitszeitgesetz legt ebenfalls fest, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, Aufzeichnungen über die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten zu führen. Diese Aufzeichnungen dienen der Kontrolle und Überwachung der Einhaltung der Arbeitszeitvorschriften.

Was muss man bei Arbeitsstunden pro Monat beachten?

Bei der Berechnung der Arbeitsstunden pro Monat solltest du folgende Punkte beachten: Feiertage und Urlaubstage korrekt berücksichtigen, gesetzliche Höchstgrenzen einhalten (max. 8 Stunden/Tag, durchschnittlich 48 Stunden/Woche), Überstunden gesondert erfassen und vergüten, Pausen nicht zur Arbeitszeit zählen, und eine ordnungsgemäße Dokumentation für Kontrollen führen. Diese Punkte gewährleisten eine korrekte Berechnung und gesetzeskonforme Planung.

Arbeitszeitmodelle im Schichtbetrieb

In Schichtbetrieben gibt es verschiedene Arbeitszeitmodelle, die die Berechnung der Arbeitsstunden pro Monat beeinflussen können. Die häufigsten Modelle sind:

  1. Vollzeit: In der Regel arbeiten Vollzeitbeschäftigte, wie beispielsweise Küchenchefs oder Restaurantleiter, 40 Stunden pro Woche.
  2. Teilzeit: Teilzeitbeschäftigte, wie Servicekräfte oder Aushilfen, arbeiten weniger als 40 Stunden pro Woche. Oft sind das Mitarbeiter, die neben dem Studium oder einer anderen Tätigkeit noch im Restaurant arbeiten.
  3. Drei-Schichten-Modell: Das Drei-Schichten-Modell ist vielleicht das bekannteste Schichtsystem. Es besteht aus der Frühschicht, der Spätschicht und der Nachtschicht. Jede Schicht dauert in der Regel 8 Stunden. Dies ermöglicht einen durchgehenden Betrieb über 24 Stunden.
  4. Zwei-Schichten-Modell: Bei diesem Modell gibt es nur eine Früh- und eine Spätschicht, was einen Betrieb von etwa 16 Stunden ermöglicht.
  5. Vier-Schichten-Modell: Hier werden vier Schichten eingesetzt, oft in einem Rotationssystem, um eine kontinuierliche Abdeckung zu gewährleisten.
  6. 12-Stunden-Schichten: In diesem Modell arbeitet ein Mitarbeiter 12 Stunden am Stück, gefolgt von 12 Stunden Ruhe. Dies reduziert die Anzahl der Schichtwechsel, kann aber auch zu Ermüdung führen.
  7. Schichtsystem mit rollierendem Ruhetag: Hier arbeiten Mitarbeiter in einem kontinuierlichen Zyklus von Arbeitstagen und freien Tagen, oft in einem Muster, das sich über mehrere Wochen wiederholt.
  8. Schichtarbeit mit wechselnden Schichten: In diesem Modell wechseln Mitarbeiter regelmäßig zwischen verschiedenen Schichtzeiten, zum Beispiel von Früh- zu Spätschicht oder von Tag- zu Nachtschicht.
  9. Geteilte Schichten: Einige Unternehmen nutzen geteilte Schichten, bei denen Mitarbeiter für einen Teil des Tages arbeiten, eine lange Pause einlegen und dann später am Tag wiederkommen, um zu arbeiten.

Überstunden und Mehrarbeit

Gerade in der Gastronomie, dem Gesundheitswesen oder im Sicherheitsdienst sind Überstunden oder Mehrarbeit oft notwendig, um beispielsweise große Veranstaltungen zu bewältigen oder während der Hochsaison zusätzliche Gäste zu bedienen. Achte in deiner Planung darauf, diese zusätzlichen Stunden ebenfalls in die Berechnung einzubeziehen und die Mitarbeiter angemessen für ihre Mehrarbeit zu entlohnen.

Was sind Überstunden?

Überstunden sind Arbeitsstunden, die über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinausgehen. Sie müssen gesondert erfasst und vergütet werden.

Vergütung von Überstunden

Überstunden können auf verschiedene Weise vergütet werden:

  • Zeitausgleich: Überstunden werden durch Freizeit ausgeglichen
  • Zuschläge: Überstunden werden mit einem Zuschlag vergütet (z.B. 25% oder 50%)
  • Normallohn: Überstunden werden zum normalen Stundenlohn vergütet

Die Art der Vergütung sollte im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag geregelt sein.

Digitalisierung hilft: Tools um Arbeitsstunden pro Monat zu erfassen

Je mehr Beschäftigte dein Betrieb hat, desto schwieriger wird es, den Überblick über die Arbeitszeit jedes Mitarbeiters zu behalten. Die Verwendung von digitalen Tools wie Ordio kann dir dabei helfen, die Arbeitsstunden pro Monat für dein Personal genau und effizient zu berechnen. Mit solchen Tools kannst du Arbeitszeiten, Überstunden, Urlaube und Feiertage erfassen und verwalten, um so einen genauen Überblick über die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden zu erhalten. Zudem kann Ordio dabei helfen, die Schichtplanung zu optimieren und die Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Management zu verbessern.

Berechnung der Arbeitsstunden: Praktische Beispiele

Beispiel 1: Vollzeitbeschäftigter mit 40-Stunden-Woche

Ein Vollzeitbeschäftigter arbeitet 40 Stunden pro Woche. Die monatliche Arbeitszeit berechnet sich wie folgt:

  • Wochenstunden: 40
  • Multiplikator: 4,35
  • Monatliche Arbeitsstunden: 40 × 4,35 = 174 Stunden

Bei 21,67 Arbeitstagen pro Monat und 8 Stunden pro Tag: 21,67 × 8 = 173,36 Stunden

Beispiel 2: Teilzeitbeschäftigter mit 20-Stunden-Woche

Ein Teilzeitbeschäftigter arbeitet 20 Stunden pro Woche:

  • Wochenstunden: 20
  • Monatliche Arbeitsstunden: 20 × 4,35 = 87 Stunden

Beispiel 3: Schichtarbeiter mit wechselnden Stunden

Für Schichtarbeiter mit wechselnden Arbeitszeiten ist die Berechnung komplexer. Hier musst du jeden Arbeitstag einzeln berechnen und die Stunden addieren. Nutze dafür unseren Rechner für tägliche Arbeitszeiten oder eine Zeiterfassung per App, um die Stunden automatisch zu erfassen.

Arbeitsstunden pro Monat in verschiedenen Branchen

Gastronomie

In der Gastronomie variieren die Arbeitsstunden stark je nach Betriebsgröße und Saison. Typischerweise arbeiten:

  • Vollzeitkräfte: 160-180 Stunden pro Monat
  • Teilzeitkräfte: 80-120 Stunden pro Monat
  • Aushilfen: 20-60 Stunden pro Monat

Gesundheitswesen

Im Gesundheitswesen sind die Arbeitszeiten oft durch Tarifverträge geregelt:

  • Vollzeitkräfte: 150-180 Stunden pro Monat
  • Teilzeitkräfte: 75-120 Stunden pro Monat

Für die Dienstplanung in der Pflege ist eine genaue Berechnung besonders wichtig, um gesetzliche Vorgaben einzuhalten.

Einzelhandel

Im Einzelhandel variieren die Arbeitszeiten je nach Betriebsgröße:

  • Vollzeitkräfte: 160-180 Stunden pro Monat
  • Teilzeitkräfte: 80-120 Stunden pro Monat

Arbeitsstunden pro Monat und Lohnberechnung

Die genaue Erfassung der Arbeitsstunden ist wichtig für die korrekte Lohnberechnung. Dabei musst du berücksichtigen:

  • Reguläre Arbeitsstunden
  • Überstunden
  • Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit
  • Urlaubs- und Feiertagsvergütung

Eine ordnungsgemäße Erfassung von Überstunden ist entscheidend für eine korrekte Abrechnung.

Lohnberechnung bei monatlicher Arbeitszeit

Bei monatlicher Vergütung wird häufig ein fester Monatslohn gezahlt, der auf einer bestimmten Anzahl von Arbeitsstunden basiert. Überstunden werden dann zusätzlich vergütet.

Lohnberechnung bei stündlicher Vergütung

Bei stündlicher Vergütung wird jede geleistete Stunde einzeln berechnet. Hier ist die genaue Erfassung der Arbeitsstunden besonders wichtig. Vermeide manuelle Berechnungen mit Excel – nutze stattdessen digitale Tools wie moderne Zeiterfassungssysteme, die Fehler reduzieren.

Eigene Tipps für eine effektive Schichtplanung

  1. Langfristige und flexible Planung: Berücksichtige bei der Planung sowohl die Bedürfnisse des Betriebes als auch die Verfügbarkeit deiner Mitarbeiter. Viele Betriebe machen gute Erfahrungen mit einer Mischung aus festen und flexiblen Schichten.
  2. Frühzeitige Kommunikation der Schichtpläne: Informiere deine Mitarbeiter so früh wie möglich über ihre Schichten, um ihnen genügend Zeit zur Planung ihrer privaten Verpflichtungen zu geben.
  3. Arbeitsbelastung im Auge behalten: Achte darauf, dass deine Mitarbeiter nicht ständig Überstunden leisten müssen, und sorge für eine ausgewogene Verteilung der Arbeitslast. Viele Betriebe arbeiten beispielsweise mit einem System, bei dem jeder Mitarbeiter nach einer bestimmten Anzahl von Überstunden einen freien Tag bekommt.
  4. Teamarbeit fördern: Die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern ist entscheidend für einen erfolgreichen Betrieb. Plane deine Schichten so, dass erfahrene Mitarbeiter mit weniger erfahrenen Kollegen arbeiten, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Veranstaltet regelmäßig Teambuilding-Events, um das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken.

Fazit:

Die Berechnung der Arbeitsstunden pro Monat ist ein wichtiger Aspekt für den Erfolg eines Betriebes. Wenn du die verschiedenen Arbeitszeitmodelle, Feiertage, Urlaubstage und Überstunden berücksichtigst, kannst du eine genaue Einschätzung der geleisteten Arbeitszeit erhalten. Mit Hilfe von digitalen Tools wie Ordio kannst du diesen Prozess vereinfachen, die Schichtplanung optimieren und die Arbeitszeiten deiner Mitarbeiter effizienter verwalten. Probier's am besten direkt mal aus!

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir in diesem Blogbeitrag die männliche Form gewählt.