“Das ist genau das, was ich gesucht habe!” – Wenn wir eines von der INTERNORGA 2023, Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie, mitgenommen haben, dann das Feedback der Messebesucher, die wir auf unserem Stand getroffen haben. Denn das war so positiv, dass wir nach fünf Messetagen zwar müde, aber sehr beseelt nach Hause fahren. Die INTERNORGA 2023 gehört zum Pflichtprogramm für den gesamten Außer-Haus-Markt und hat vom 10. bis 14. März 2023 unter dem Motto “Ankommen” die gesamte Gastronomie-Branche in Hamburg versammelt. Es gibt auch für Ordio keine bessere Möglichkeit, so nah an der eigenen Zielgruppe dran zu sein. Und so war uns schnell klar, dass wir unseren ersten Messeauftritt 2023 in Hamburg planen. Ein paar Eindrücke von der Messe – aber auch von den Herausforderungen, denen sich Gastronomie- & Hotelbetriebe in Sachen Zeiterfassung und Schichtplanung gerade stellen müssen, haben wir hier für dich zusammengefasst.

Auf ein Glas Sekt mit BellaBot, dem Service-Roboter

„Hey, Bro, nimm mir bloß nicht meinen Job weg!“, ruft ein Barista und rempelt leicht den Service-Roboter an, der an seinem Stand in Halle A3 vorbeifährt – und dabei einige Tassen Cappuccino transportiert. Die Szene sorgt für viel Gelächter drum herum und macht eines klar: In Sachen Humor und Empathie werden die zahlreichen Service-Roboter-Typen, die auf der INTERNORGA vorgestellt wurden, unsere menschlichen Servicekräfte nicht ablösen können. Noch nicht.

Service-Roboter im Praxiseinsatz: Auf der INTERNORGA 2023 wurden verschiedene Modelle von Service-Robotern vorgestellt, die zeigen, wie Technologie den Service in der Gastronomie unterstützen kann. Diese Roboter können Speisen und Getränke transportieren, Bestellungen aufnehmen und Gäste begrüßen. Sie sind besonders nützlich in Situationen, in denen Servicekräfte entlastet werden sollen, zum Beispiel bei der Übergabe von Bestellungen zwischen Küche und Service.

Die Zukunft der Gastronomie: Während Service-Roboter technisch immer ausgereifter werden, bleibt die menschliche Komponente im Service unersetzlich. Empathie, Humor und die Fähigkeit, auf individuelle Gästewünsche einzugehen, sind Qualitäten, die Roboter (noch) nicht ersetzen können. Die Zukunft liegt daher in der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Technologie, nicht im Ersetzen menschlicher Servicekräfte.

Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch

Wie man Betrieben durch Künstliche Intelligenz (KI) in Personal- und Betriebsplanung, im Kundenerlebnis oder in der Warenwirtschaft den Arbeitsalltag erleichtern kann, das war das Thema des KI-Centers in Halle A3. Hier hatten Start-ups die Möglichkeit, innovative Ideen und Lösungen für die Verbesserung von Prozessen und Abläufen zu präsentieren. Von Ressourcenplanung über Sprachprogramme oder Nachfragevorhersagen waren hier alle denkbaren Themen vertreten.

So hat beispielsweise das Start-up foodforecast eine Software vorgestellt, die Filial- und Umsatzprognosen erstellt und diese dann visualisiert.

Die Firma Onsei stellte einen KI-Sprach- und Text-Assistenten vor, der vor allem Hotelgäste in Zukunft noch glücklicher machen soll. Die smart-speaker und conversational-AI Software soll Gästen einfache Fragen beantworten können. Wie zum Beispiel die oft gestellte Frage nach dem WLAN Passwort. Oder auch nach dem richtigen TV-Sender.

Das Unternehmen Foodtracks präsentierte eine Lösung, die Betrieben in Zukunft helfen soll, Ressourcen zu sparen. Und zwar durch Nachfrageprognosen – für besseren Ressourceneinsatz und weniger Retouren.

Die Zukunft der Zeiterfassung startet auf der INTERNORGA 2023

Mittendrin, zwischen Foodtrends, KI und Service-Robotern, fand sich in diesem Jahr erstmals auch der Ordio-Stand. Unter dem Motto „Die Zukunft der Zeiterfassung“ durften wir in diesem Jahr unser INTERNORGA-Debut feiern.

Fünf Tage voller Austausch und Innovation: Fünf Tage lang haben wir uns mit vielen Betriebsleitern und Entscheidern aus Gastronomie und Hotellerie über den Status Quo von Zeiterfassung und Schichtplanung ausgetauscht. Und durften mit Ordio einen Einblick in die Zukunft der Zeiterfassung geben. Mit unzähligen Gästen auf unserem Messestand haben wir die digitale Schichtplanung ausprobiert, digitale Personalakten angelegt, die Zeiterfassung per App oder Terminal demonstriert oder Checklisten für das Aufgabenmanagement angelegt.

Überwältigend positives Feedback: Das Fazit war über die Bank weg: „Wow, ihr habt da ein tolles Tool – das nicht nur funktional ist, sondern auch noch durch top-moderne Technologie und Design punktet!“ Viele Besucher waren überrascht, wie einfach und intuitiv die Bedienung von Ordio ist und wie viele Funktionen in einer einzigen Lösung vereint sind.

Die Realität der Personalverwaltung in der Gastronomie

Neben dem Feedback für unsere Personalmanagement-Software war für uns vor allem eines wichtig: Der Austausch mit der Zielgruppe. All den Entscheidern und Betriebsverantwortlichen, die eine moderne und intuitive Lösung für Schichtplanung und Zeiterfassung suchen. Was wir aus vielen Gesprächen mitgenommen haben:

1. Stift und Papier sind immer noch Standard

Das meistgenutzte Tool für Schichtplanung ist immer noch Stift und Papier. Viele Betriebe planen ihre Schichten noch manuell auf Papier, was zeitaufwändig, fehleranfällig und schwer zu aktualisieren ist. Änderungen müssen mühsam per Hand eingetragen werden, und es gibt keine automatische Synchronisation mit den Mitarbeitern.

2. Excel als erste Stufe der Digitalisierung

Excel ist in vielen Betrieben schon die erste Stufe der Digitalisierung – die Dienstplanung über das Tabellenprogramm ist aber in den meisten Fällen stark fehleranfällig. Excel bietet keine automatische Konflikterkennung, keine Synchronisation mit Mitarbeitern und keine Integration mit anderen Systemen. Fehler werden oft erst spät entdeckt und können zu Problemen bei der Lohnabrechnung führen.

3. WhatsApp für die Kommunikation

Für die Kommunikation mit den Teams und das Managen von spontanen Ausfällen finden zu 100% noch per WhatsApp statt. Während WhatsApp für die schnelle Kommunikation praktisch ist, fehlen wichtige Funktionen wie die Nachverfolgbarkeit von Anfragen, die Integration mit Schichtplänen und die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen.

4. Die Herausforderungen der manuellen Prozesse

Die Gespräche auf der INTERNORGA zeigten deutlich, dass manuelle Prozesse in der Personalverwaltung zu erheblichen Herausforderungen führen:

  • Zeitaufwand: Die manuelle Erstellung von Schichtplänen kostet viel Zeit, die für andere wichtige Aufgaben fehlt.
  • Fehleranfälligkeit: Manuelle Eingaben sind fehleranfällig und können zu Problemen bei der Lohnabrechnung führen.
  • Mangelnde Transparenz: Mitarbeiter haben keinen einfachen Zugang zu ihren Schichtplänen und müssen oft nachfragen.
  • Schwierige Planung: Die Berücksichtigung von Verfügbarkeiten, Urlaubszeiten und gesetzlichen Vorgaben ist manuell sehr aufwändig.

Die Vorteile digitaler Lösungen

Die Gespräche auf der INTERNORGA zeigten auch, welche Vorteile digitale Lösungen wie Ordio bieten:

  • Zeitersparnis: Digitale Schichtplanung spart Zeit und ermöglicht es, sich auf wichtigere Aufgaben zu konzentrieren.
  • Weniger Fehler: Automatische Konflikterkennung und Validierung reduzieren Fehler erheblich.
  • Bessere Transparenz: Mitarbeiter haben jederzeit Zugang zu ihren Schichtplänen und können Änderungen direkt sehen.
  • Einfachere Kommunikation: Integrierte Kommunikationstools ersetzen WhatsApp und bieten bessere Nachverfolgbarkeit.
  • Gesetzeskonformität: Automatische Prüfung auf gesetzliche Vorgaben wie Ruhezeiten und Arbeitszeitgesetze.

Erkenntnisse für die Zukunft

Für uns war die Zeit auf der INTERNORGA sehr wertvoll. Nicht nur wegen all der Kontakte, die wir haben knüpfen dürfen. Sondern auch weil wir ein Tool entwickelt haben, dass Schichtbetrieben viele Prozesse erleichtern kann – und mit diesem Tool viele Messebesucher begeistern durften.

Die Bedeutung der Digitalisierung: Die INTERNORGA 2023 zeigte deutlich, dass die Digitalisierung in der Gastronomie nicht mehr nur ein Trend ist, sondern eine Notwendigkeit. Betriebe, die weiterhin auf manuelle Prozesse setzen, werden zunehmend benachteiligt und können mit der Konkurrenz nicht mithalten.

Der Bedarf nach modernen Lösungen: Die Gespräche mit Betriebsleitern zeigten, dass es einen großen Bedarf nach modernen, intuitiven Lösungen für die Personalverwaltung gibt. Viele Betriebe suchen nach Alternativen zu Excel und Papier, wissen aber nicht, welche Lösung die richtige für sie ist.

Die Zukunft der Personalverwaltung: Die Zukunft liegt in integrierten Lösungen, die alle Aspekte der Personalverwaltung abdecken: von der Schichtplanung über die Zeiterfassung bis hin zur Lohnabrechnung. Diese Lösungen müssen einfach zu bedienen sein, gesetzeskonform funktionieren und sich nahtlos in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

Wir freuen uns jetzt schon auf die INTERNORGA 2024! Die Messe hat uns gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch mit unserer Zielgruppe ist und wie wertvoll Feedback für die Weiterentwicklung unserer Lösungen ist. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft innovative Lösungen für die Personalverwaltung zu präsentieren und gemeinsam mit unseren Kunden die Zukunft der Gastronomie zu gestalten.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir in diesem Blogbeitrag die männliche Form gewählt.